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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Bewertungseinheit ein gesonderter Erlösprozess zu bestimmen ist. Der Preis für das gesamte Mehrkomponentengeschäft wird auf der Grundlage der anteiligen beizulegenden Zeitwerte auf die verschiedenen Bewertungs- einheiten aufgeteilt (d.h., der beizulegende Zeitwert jeder einzelnen Bewer- tungseinheit wird ins Verhältnis zum gesamten beizulegenden Zeitwert der gebündelten Leistungen gesetzt). Wenn der beizulegende Zeitwert der erbrachten Einzelleistungen nicht verlässlich bestimmt werden kann, aber der beizulegende Zeitwert der nicht erbrachten Einzelleistungen verlässlich bestimmt werden kann, wird zur Aufteilung des Gesamtpreises für das Mehrkomponentengeschäft die Restwertmethode angewendet, und der beizulegende Zeitwert der erbrachten Leistung bestimmt sich als Differenz zwischen der vom Kunden zu erbringenden Gegenleistung für das gesamte Mehrkomponentengeschäft und dem beizulegenden Zeitwert der nicht erbrachten Einzelleistungen. Zahlungen an Kunden einschließlich Zahlungen an Händler und Vermittler (Rabatte, Provisionen) werden grundsätzlich als Erlösminderung erfasst. Hat die Gegenleistung einen eigenständigen Nutzen und ist zuverlässig bewertbar, werden die Zahlungen als Aufwendungen erfasst. Umsatzerlöse aus Systemintegrationsverträgen, die die Lieferung spezifisch entwickelter Produkte erfordern, werden nach Maßgabe des Fertigstellungs- grads erfasst, der anhand des Verhältnisses der bisher angefallenen Pro- jektkosten zu den geschätzten gesamten Auftragskosten bestimmt wird, wobei die Schätzungen über die Vertragslaufzeit regelmäßig geprüft werden. Eine Gruppe von Verträgen – mit einem oder mehreren Kunden – wird als einheitlicher Vertrag behandelt, wenn die Gruppe von Verträgen als ein einziges Paket verhandelt worden ist, die Verträge wirtschaftlich eng mit- einander verbunden sind und die in den Verträgen vereinbarten Leistungen gleichzeitig oder unmittelbar aufeinander folgend durchgeführt werden. Umfasst ein Vertrag mehrere Einzelleistungen, so ist jede Einzelleistung separat zu behandeln, wenn getrennte Angebote für jede Einzelleistung unterbreitet wurden, über jede Einzelleistung separat verhandelt wurde, der Kunde jede Einzelleistung separat akzeptieren oder ablehnen konnte und wenn die Kosten und Umsatzerlöse jeder einzelnen vertraglichen Leistung getrennt ermittelt werden können. Forderungen aus diesen Verträgen werden innerhalb des Bilanzpostens „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen“ ausgewiesen. Forderungen aus diesen Verträgen sind der Saldo aus erfassten Kosten und Gewinnen abzüglich Erlösschmälerungen und etwaiger Auftragsverluste; ein etwaiger negativer Saldo je Vertrag wird unter „Verbindlichkeiten“ ausgewiesen. Übersteigen die tatsächlichen und die geschätzten Gesamtaufwendungen die Umsatzerlöse aus einem bestimmten Vertrag, wird der Verlust sofort erfasst. Im Einzelnen gestaltet sich die Umsatzrealisierung in den operativen Seg- menten der Deutschen Telekom wie folgt: Mobilfunk Europa und Mobilfunk USA. Im operativen Segment Mobilfunk Europa sowie im operativen Segment Mobilfunk USA werden Umsätze durch das Angebot von Mobilfunkdiensten, einmalige Bereitstellungsentgelte sowie den Verkauf mobiler Endgeräte und Zubehör generiert. Umsätze aus Mobilfunkdiensten enthalten monatliche Leistungsentgelte, Entgelte für Sondermerkmale sowie Verbindungs- und Roaming-Entgelte, die sowohl T-Mobile Kunden als auch anderen Mobilfunkbetreibern in Rechnung gestellt werden. Umsätze aus Mobilfunkdiensten werden auf Basis in Anspruch genommener Nutzungsminuten und vertraglicher Entgelte rea- lisiert abzüglich Gutschriften und Anpassungen aufgrund von Preisnach- lässen. Der aus dem Verkauf mobiler Telefone, mobiler Datengeräte und Zubehör generierte Umsatz und die damit verbundenen Aufwendungen werden realisiert, sobald die Produkte geliefert und vom Kunden abge- nommen wurden. Breitband/Festnetz. Das operative Segment Breitband/Festnetz bietet seinen Kunden schmal- und breitbandigen Zugang zum Festnetz sowie Internetzugänge an. Darüber hinaus verkauft, vermietet und wartet das Segment Telekommunikationseinrichtungen für seine Kunden und bietet zusätzliche Telekommunikationsleistungen an. Das operative Segment Breitband/Festnetz betreibt zudem das Geschäft mit den nationalen und internationalen Netzbetreibern sowie mit den Wiederverkäufern (Whole- sale einschließlich Resale). Wenn Leistungen gemäß vertraglichen Bedin- gungen erbracht werden, werden Umsätze aus diesen Leistungen realisiert. Der Umsatz und die mit dem Verkauf von Telekommunikationseinrichtun- gen und Zubehör verbundenen Aufwendungen werden erfasst, sobald die Produkte geliefert werden und soweit keine unerfüllten Verpflichtungen seitens des Unternehmens bestehen, die sich auf die endgültige Abnahme des Kunden auswirken. Umsätze aus Vermietungen sowie Mieten und Lea- singraten für nicht aktivierte Gegenstände werden monatlich mit Entstehung des Anspruchs auf die Entgelte realisiert. Umsätze aus Bereitstellungs- entgelten werden über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer abge- grenzt. Weitere Umsatzerlöse resultieren aus Entgelten für Werbung und E-Commerce. Werbeumsätze werden in der Periode erfasst, in der die Werbung gezeigt wird. Transaktionsumsätze werden realisiert, sobald der Kunde mitteilt, dass eine entsprechende Transaktion stattgefunden hat und eine Einziehung der entsprechenden Forderung weitgehend gesichert ist. Geschäftskunden. Das operative Segment Geschäftskunden erzielt Umsatzerlöse in den Bereichen „Computing & Desktop Services“, „Systems Integration“ und „TK Services“. Umsatzerlöse werden erfasst, wenn sub- stanzielle Hinweise für eine Kaufvereinbarung vorliegen, die Produkte geliefert oder Dienstleistungen erbracht werden, der Verkaufspreis oder die Entgelte fest oder bestimmbar sind und die Einbringlichkeit ange- messen gesichert ist.

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