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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Diese Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode wird retro- spektiv durchgeführt. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend angepasst. Diese Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode hat keine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom. Im Oktober 2008 hat das IASB Änderungen zu IAS 39 „Financial Instruments: Recognition and Measurement“ und IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“ veröffentlicht. Die Änderungen „Reclassi- ficiation of Financial Assets“ wurden im Oktober 2008 von der Europä- ischen Union in europäisches Recht übernommen. Die Änderung des IAS 39 ermöglicht es, bestimmte zum beizulegenden Zeitwert bewertete originäre finanzielle Vermögenswerte in eine andere Bewertungskategorie umzuwidmen. Im Fall der Umwidmung werden über die Änderung von IFRS 7 zusätzliche Angaben verlangt. Die Änderungen traten rückwirkend zum 1. Juli 2008 in Kraft. Im Berichtszeitraum hatte die Deutsche Telekom keine finanziellen Vermögenswerte im Bestand, die über die Änderung von IAS 39 umgewidmet werden können. Die Anwendung der Änderungen zu IAS 39 und IFRS 7 hat daher keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom ergeben. Ermessensspielräume und Bewertungsunsicherheiten. Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzern- abschluss ist von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie von Annahmen und Schätzungen abhängig. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Schätzungen und zugehörigen Annahmen sowie die mit den gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verbundenen Unsicherheiten sind entscheidend für das Verständnis der zugrunde liegenden Risiken der Finanzberichterstattung sowie der Auswirkungen, die diese Schätzungen, Annahmen und Unsicherheiten auf den Konzern- abschluss haben könnten. Die Bewertung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten ist mit Schätzungen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts zum Erwerbszeitpunkt verbunden, wenn diese im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden. Ferner ist die erwartete Nutzungsdauer der Vermögenswerte zu schätzen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten und Schulden sowie der Nutzungsdauern der Vermögenswerte basiert auf Beurteilungen des Managements. Im Rahmen der Ermittlung der Wertminderung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und von immateriellen Vermögenswerten werden auch Schätzungen vorgenommen, die sich u. a. auf Ursache, Zeitpunkt und Höhe der Wertminderung beziehen. Eine Wertminderung beruht auf einer Vielzahl von Faktoren. Grundsätzlich werden Änderungen der gegenwärtigen Wettbewerbsbedingungen, Erwartungen bezüglich des Wachstums der Mobilfunkbranche, Erhöhungen der Kapitalkosten, Ände- rungen der künftigen Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln, technolo- gische Veralterung, die Einstellung von Dienstleistungen, aktuelle Wieder- beschaffungskosten, in vergleichbaren Transaktionen gezahlte Kaufpreise und sonstige das Umfeld betreffende Änderungen, die auf eine Wertminde- rung hindeuten, berücksichtigt. Der erzielbare Betrag und die beizulegen- den Zeitwerte werden in der Regel unter Anwendung der „Discounted Cash-Flow“-Methode ermittelt, in die angemessene Annahmen von Markt- teilnehmern einfließen. Die Identifizierung von Anhaltspunkten, die auf eine Wertminderung hindeuten, die Schätzung von künftigen Cash-Flows sowie die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten (oder von Gruppen von Vermögenswerten) sind mit wesentlichen Einschät- zungen verbunden, die das Management hinsichtlich der Identifizierung und Überprüfung von Anzeichen für eine Wertminderung, der erwarteten Cash-Flows, der zutreffenden Abzinsungssätze, der jeweiligen Nutzungs- dauern sowie der Restwerte zu treffen hat. Insbesondere geht die Schätzung der den beizulegenden Zeitwerten zugrunde liegenden Cash-Flows aus dem Mobilfunkgeschäft von anhaltenden Investitionen in unsere Netz- infrastruktur aus, die notwendig sind, um durch das Angebot neuer Daten- produkte und -dienste ein Erlöswachstum zu generieren. Hierzu liegen nur in begrenztem Umfang historische Informationen über die Kundennach- frage vor. Wenn die Nachfrage nach diesen Produkten und Diensten sich nicht so entwickelt wie erwartet, würde dies die Erlöse und Cash-Flows reduzieren und möglicherweise zu Wertminderungsaufwendungen in Ver- bindung mit der Abschreibung dieser Investitionen auf ihre beizulegenden Zeitwerte führen. Dies könnte sich negativ auf die künftige Ertragslage auswirken. Die Ermittlung des erzielbaren Betrags einer zahlungsmittelgenerie- renden Einheit ist mit Schätzungen durch das Management verbunden. Zu den verwendeten Methoden zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten zählen Methoden auf der Grundlage von Discounted Cash-Flows und Methoden, die als Basis notierte Marktpreise verwenden. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten durch das Management beruht, gehören Annahmen bezüglich Umsatzentwicklung, Kundengewinnung und Kosten für die Kundenbindung, Kündigungsrate, Investitionen und Marktanteil. Diese Schätzungen, einschließlich der ver- wendeten Methoden, können auf die Ermittlung des beizulegenden Zeit- werts sowie letztlich auf die Höhe der Abschreibungen auf den Geschäfts- wert wesentliche Auswirkungen haben.

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