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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Der Nettobuchwert der UMTS-Lizenzen in Höhe von 10 005 Mio. € entfällt im Wesentlichen auf T-Mobile Deutschland mit 6 150 Mio. € (31. Dezem- ber 2007: 6 662 Mio. €) und auf T-Mobile UK mit 3 110 Mio. € (31. Dezem- ber 2007: 4 360 Mio. €). Zum Abschlussstichtag hat sich die Deutsche Telekom in Höhe von 0,3 Mrd. € vertraglich zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten verpflichtet. Diese stehen vor allem im Zusammenhang mit dem Netz- ausbau bei T-Mobile USA und T-Mobile Deutschland. Die Buchwerte der Goodwills sind im Wesentlichen folgenden zahlungs- mittelgenerierenden Einheiten zugeordnet: in Mio. € 31.12.2008 31.12.2007 T-Mobile USA 4 604 3 476 Geschäftskunden* 3 720 4 542 T-Home Deutschland 2 889 2 070 T-Mobile UK 2 073 2 700 PTC 1 580 1 840 T-Mobile Netherlands 1 317 1 263 T-Mobile Austria 1 249 1 377 Übrige 3 194 3 372 Gesamt 20 626 20 640 * Im Vorjahr Geschäftskunden – Enterprise Services. Der Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit T-Mobile USA hat sich im Wesentlichen aufgrund des Erwerbs der SunCom und von Wechsel- kurseffekten aus der Umrechnung von USD erhöht. Der Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Geschäftskunden hat sich aufgrund der Verlagerung der ActiveBilling vom operativen Segment Geschäfts- kunden in das operative Segment Breitband/Festnetz verringert. Der der ActiveBilling zuzuordnende Goodwill ist nun der zahlungsmittelgenerieren- den Einheit T-Home Deutschland zugeordnet. Der Goodwill der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit T-Mobile Netherlands erhöhte sich durch die Reklassifizierung von Online (vormals Orange Breedband) im zweiten Quartal 2008. Mit Ausnahme der unten aufgeführten Wertminderungen sind die übrigen Veränderungen der Goodwills im Wesentlichen auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Die Deutsche Telekom führte zum 30. September 2008 ihre jährlichen Werthaltigkeitstests für die bilanzierten Goodwills durch. Diese ergaben keinen Wertminderungsbedarf. Im Jahr 2008 waren Annahmen, die sich auf die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen beziehen, z. B. Diskontie- rungszinssätze, zum Teil sehr volatil. Daneben haben auch neue Sach- verhalte im vierten Quartal 2008 dazu geführt, dass die Deutsche Telekom zum Jahresende sämtliche Werthaltigkeitstests erneut durchgeführt hat. Daraus resultierten folgende Wertminderungen von Goodwills der folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten: Die Wertminderungen aus den Impairmenttests zum 31. Dezember 2008 entfallen auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wie folgt: in Mio. € 31.12.2008 Segmentzugehörigkeit T-Mobile Austria 128 Mobilfunk Europa T-Mobile Macedonia 97 Mobilfunk Europa MT fixed-line Hungary 40 Breitband/Festnetz T-Mobile Hungary 24 Mobilfunk Europa Gesamt 289 Zu den Ereignissen oder Umständen, die zur Wertminderung der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit T-Mobile Austria führten, zählen im Wesent- lichen negative Regulierungsentscheidungen bezüglich künftiger Einnahmen aus Roaming-Entgelten in Österreich. Die Ereignisse oder Umstände, die zur Wertminderung der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit T-Mobile Macedonia geführt haben, waren im Wesentlichen gestiegene Diskontierungszinssätze in Mazedonien. Zu den Ereignissen oder Umständen, die zu den Wertminderungen der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten MT fixed-Line und T-Mobile Hungary führten, zählt im Wesentlichen die Vergabe von zwei neuen Mobilfunk- lizenzen, wobei für eine dieser Lizenzen bereits im Markt vorhandene Anbieter von der Vergabe ausgeschlossen wurden. Hierdurch ist insge- samt von steigendem Wettbewerb in Ungarn auszugehen. Den Bewertungen der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten liegen Prognosen zugrunde, die auf den vom Management genehmigten Finanz- plänen für zehn Jahre beruhen und auch für interne Zwecke verwendet werden. Der gewählte Planungshorizont spiegelt die Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider. Cash-Flows, die über den 10-Jahres-Zeitraum hinausgehen, werden anhand geeigneter Wachstums- raten berechnet. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten durch das Management beruht, gehören Annahmen bezüglich Umsatzentwicklung, Kundengewinnung und Kosten für die Kundenbindung, Kündigungsraten, Investitionen, Marktanteil, Wachstumsraten sowie Diskontierungszinssatz. Sollten sich künftig wesentliche Veränderungen in diesen Annahmen ergeben, so könnte dies nachteiligen Einfluss auf den Wert der zahlungs- mittelgenerierenden Einheiten haben. Auf Basis der zum Abschlussstichtag vorliegenden Erkenntnisse und Erwartungen des Markt- und Wettbewerbsumfelds lagen die Werte aller zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, mit Ausnahme der oben aufge- führten, im Rahmen von Bandbreiten vertretbarer Werte.

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