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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Die in den Personalrückstellungen enthaltenen Rückstellungen für den Personalumbau entwickelten sich im Jahr 2008 wie folgt: in Mrd. € 1.1.2008 Zuführung Verbrauch Auflösung Sonstige Veränderungen 31.12.2008 Vorzeitiger Ruhestand 1,6 0,3 (0,7) (0,1) 0,1 1,2 Abfindungsmodelle 0,6 0,5 (0,4) (0,1) 0,1 0,7 Altersteilzeit 0,3 0,0 (0,1) 0,0 0,0 0,2 Gesamt 2,5 0,8 (1,2) (0,2) 0,2 2,1 davon: Kurzfristig 0,7 0,6 Die Deutsche Telekom setzte den Personalumbau weiter fort. Teil dieses personellen Umbaus in Deutschland ist eine sozialverträgliche Personal- anpassung, die von den Beschäftigten auf freiwilliger Basis angenommen und im Wesentlichen ohne betriebsbedingte Beendigungskündigungen umgesetzt wird. Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieses Ziels leis- ten sozialverträgliche Personalinstrumente wie Altersteilzeit, Abfindungs- modelle und vorzeitiger Ruhestand. Diese Personalinstrumente sind zum Teil gesetzlich verankert und ihre Geltungsdauer geht über 2009 hinaus. Beispielsweise ist der vorzeitige Ruhestand für Beamte bis Ende 2010 befristet. Für die bei der Deutschen Telekom beschäftigten Beamten bietet das Gesetz die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ab dem vollendeten 55. Lebensjahr in den vorzeitigen Ruhestand zu treten. Mit Inkrafttreten des Dienstrechtsneuordnungsgesetzes wurde die Vorruhe- standsregelung für Beamte bis zum 31. Dezember 2012 verlängert. Eine Inanspruchnahme in den Jahren 2011 und 2012 bedarf allerdings eines Vorstandsbeschlusses. Für nicht ausgeschlossene betriebsbedingte Kündi- gungen wurden im Geschäftsjahr Rückstellungen in Höhe von 0,1 Mrd. € gebildet. Die dieser Rückstellung zugrunde liegenden Maßnahmen betreffen die Geschäftsjahre 2010 und 2011. Die Rückbauverpflichtungen enthalten die geschätzten Kosten für den Abbruch und das Abräumen eines Vermögenswerts und die Wiederher- stellung des Standorts, an dem er sich befindet. Die geschätzten Kosten sind Bestandteil der Anschaffungs- und Herstellungskosten des betreffenden Vermögenswerts. Die Rückstellungen für Prozessrisiken beinhalten u.a. mögliche Inanspruch- nahmen aus anhängigen Klagen. Rückstellungen für Rückvergütungen werden für noch zu gewährende, am Abschlussstichtag noch ausstehende Preisnachlässe gebildet. Die übrigen Rückstellungen beinhalten neben Rückstellungen für Altlasten und Umweltrisiken, Steuern, Gewährleistungen, Werbekostenzuschüsse, Prämien und Provisionen eine Vielzahl weiterer Sachverhalte mit Wert- ansätzen von im Einzelfall nur untergeordneter Bedeutung. 168|169 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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