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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Sonstige Angaben. 38 Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung. Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit. In der Berichtsperiode betrug der Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit 15,4 Mrd. € gegenüber 13,7 Mrd. € im Vorjahr. Der Anstieg war hauptsächlich auf positive Veränderungen des Working Capital sowie gesunkene Zinszahlungen zurückzuführen. Gegen- läufig wirkten sich die Ertragsteuerauszahlungen aus. Hier stehen in 2008 Auszahlungen von 0,5 Mrd. € Einzahlungen von 0,2 Mrd. € im Vorjahr gegenüber. Cash-Flow aus Investitionstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Investitions- tätigkeit beliefen sich in 2008 auf 11,4 Mrd. € gegenüber 8,1 Mrd. € im Vorjahr. Zu dieser Veränderung haben vor allem Auszahlungen für den Erwerb von SunCom von 1,0 Mrd. € und für den Erwerb von Anteilen an der OTE von 3,1 Mrd. € beigetragen, denen im Vorjahr Auszahlungen für Orange Nederland und Immobilien Scout in Höhe von 1,5 Mrd. € gegen- überstanden. Darüber hinaus erhöhten sich die Auszahlungen für immate- rielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen um 0,7 Mrd. €, was insbesondere auf den Netzausbau 2G und 3G in den USA zurückzuführen war, während sich die Einzahlungen für Sachanlagevermögen vor allem aufgrund geringerer Immobilienverkäufe um 0,4 Mrd. € verringerten. Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Finanzie- rungstätigkeit beliefen sich in 2008 auf 3,1 Mrd. € im Vergleich zu 6,1 Mrd. € in 2007. Diese Veränderung war vor allem auf eine gestiegene Aufnahme der mittel- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 4,9 Mrd. € bei gleichzeitig geringerer Tilgung von 0,9 Mrd. € zurückzuführen. Bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten waren demgegenüber netto höhere Tilgungen von 2,6 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Des Weiteren erhöhten sich die Ausschüttungen um 0,2 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr, was insbesondere aus der höheren Ausschüttung der Deutsche Telekom AG resultierte. Die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten resultierte 2008 vor allem aus der Begebung von Medium Term Notes in Höhe von 1,8 Mrd. €, der Begebung eines Eurobonds in Höhe von 1,5 Mrd. €, der Begebung eines USD-Bonds in Höhe von 1,0 Mrd. € sowie der Emission eines Samurai- Bonds in Höhe von 0,3 Mrd. €. Zudem erfolgten die Begebung von Schuld- scheindarlehen in Höhe von 1,4 Mrd. € (ausgewiesen als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), die Aufnahme von Commercial Papers von netto 0,6 Mrd. € sowie die Aufnahme von Krediten bei der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,5 Mrd. €. Im gleichen Zeitraum wurden eine Benchmarkanleihe in Höhe von 2,0 Mrd. €, Medium Term Notes in Höhe von 1,5 Mrd. € und ein USD-Bond in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie Anleihen und gezogene Kreditlinien der SunCom in Höhe von 0,7 Mrd. € zurückgezahlt. Zudem wurden Kreditausleihungen unter kurzfristigen Kreditlinien von netto 1,4 Mrd. € sowie ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von 0,2 Mrd. € zurückgezahlt. 39 Segmentberichterstattung. Die Deutsche Telekom berichtet über fünf operative Segmente, die ent- sprechend der Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen, Marken, Vertriebswege und Kundenprofile eigenständig von segmentverantwort- lichen Gremien geführt werden. Die Bestimmung von Unternehmens- bestandteilen als Geschäftssegment basiert insbesondere auf der Existenz von ergebnisverantwortlichen Segment-Managern, die direkt an das oberste Führungsgremium des Deutsche Telekom Konzerns berichten. Nachfolgend werden Informationen bezüglich der Segmente des Konzerns dargestellt. Das operative Segment Mobilfunk Europa umfasst sämtliche Aktivitäten der T-Mobile International AG in den Ländern Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik sowie weitere Mobilfunkaktivitäten der Deutschen Telekom in den Ländern Slowakei, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Ungarn. Das operative Segment Mobilfunk USA umfasst sämtliche Aktivitäten der T-Mobile International AG auf dem US-amerikanischen Markt. Alle Einheiten der beiden Mobilfunksegmente Europa und USA bieten ihren Privat- und Geschäftskunden mobile Sprach- und Datendienste an. In Verbindung mit den angebotenen Diensten vermarkten die T-Mobile Unternehmen zudem Mobilfunk-Endgeräte und andere Hardware. Darüber hinaus erfolgt der Vertrieb der T-Mobile Dienste auch an Wiederverkäufer sowie an Gesellschaften, die Netzleistungen einkaufen und selbstständig an Dritte vermarkten (Mobile Virtual Network Operator; MVNO).

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