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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Das operative Segment Breitband/Festnetz bietet Privat- und Geschäfts- kunden klassische Festnetzleistungen, breitbandige Internetanschlüsse und Multimedia-Dienstleistungen an. Basis der Angebote ist eine hochmoderne Telekommunikationsinfrastruktur. Darüber hinaus betreibt das Segment das Geschäft mit den nationalen und internationalen Netzbetreibern sowie mit Wiederverkäufern (Wholesale einschließlich Resale). Weiterhin erbringt es Telekommunikationsvorleistungen für die anderen operativen Segmente der Deutschen Telekom. Im Ausland ist das operative Segment Breitband/ Festnetz in Mittel- und Osteuropa in den Ländern Ungarn, Kroatien, Slowakei, Mazedonien, Bulgarien, Rumänien und Montenegro vertreten. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 hat die Deutsche Telekom das Geschäftsmodell des operativen Segments Geschäftskunden in einer klaren funktionalen Struktur neu ausgerichtet. Im aktuellen Geschäfts- modell ist insbesondere die Trennung von Vertrieb und Produktion mit jeweils globaler Verantwortung hervorzuheben. Der Vertriebsangang erfolgt differenziert nach ICT-Produkten und -Lösungen für große multi- nationale Unternehmen (Corporate Customers) und dem Resale-Bereich von Telekommunikations- und IT-Produkten für rund 160 000 mittelstän- dische Kunden (Business Customers). Die Produktion ist differenziert nach den beiden Kernbereichen ICT-Operations (ICTO) und Systems Inte- gration (SI). Die Offshore-Ressourcen hat die Deutsche Telekom deutlich mit der im März 2008 geschlossenen Partnerschaft mit Cognizant aus- gebaut. T-Systems ist über Tochterunternehmen in mehr als 20 Ländern vertreten, mit besonderem Schwerpunkt auf den europäischen Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Nieder- landen, Österreich, der Schweiz und Spanien. Außerhalb von Europa ist die T-Systems insbesondere in den USA, Brasilien und Südafrika in 2008 gewachsen. Der Dienstleister bietet seinen Kunden die gesamte Palette der Informations- und Kommunikationstechnik aus einer Hand. Auf Basis des umfassenden Know-hows aus diesen beiden Technologiebereichen realisiert T-Systems integrierte ICT-Lösungen. Für die Großkunden entwickelt und betreibt T-Systems Infrastruktur- und Branchenlösungen. Das Angebot für den Mittelstand reicht von kostengünstigen Standardprodukten über IP- basierte Hochleistungsnetze bis zur Realisierung kompletter ICT-Lösungen. Das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services umfasst alle Konzerneinheiten und Beteiligungen, die nicht direkt einem der genannten operativen Segmente zugeordnet sind. Die Konzernzentrale übernimmt die strategischen und segmentübergreifenden Steuerungsaufgaben. Die sog. Shared Services sind für alle sonstigen operativen Aufgaben zustän- dig, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Kerngeschäft der aufgeführten Segmente stehen. Zu den Shared Services zählt Vivento, die dafür verantwortlich ist, im Rahmen des Personalumbaus Mitarbeitern neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu vermitteln. Darüber hinaus zählen zu den Shared Services der Bereich „Grundstücke und Gebäude“, der u.a. das Immobilienvermögen der Deutschen Telekom AG steuert und bewirtschaftet, sowie die DeTeFleetServices GmbH als Komplettanbieter von Fuhrparkmanagement- und Mobilitätsleistungen. Die Shared Services erbringen ihre Leistungen schwerpunktmäßig in Deutschland. Der Bereich „Grundstücke und Gebäude“ war mit zwei Beteiligungen, die Leistungen im Facility Management anbieten, auch in Ungarn und der Slowakei tätig. Diese Beteiligungen wurden zum 30. September 2008 an die Strabag SE verkauft. Zu den wesentlichen Tochtergesellschaften in den Shared Services gehören die DeTe Immobilien, Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH (zum 30. September 2008 an die Strabag SE verkauft), die GMG Generalmietgesellschaft mbH, die DFMG Deutsche Funkturm GmbH, die PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH & Co. KG, die DeTeFleetServices GmbH und die Vivento Customer Services GmbH. Darüber hinaus umfasst das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services auch die Shared Services- und Headquarters-Funktionen der Magyar Telekom. In der Überleitung werden die Eliminierungen konzerninterner Verflech- tungen zwischen den Segmenten zusammengefasst. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung der Deutschen Telekom liegen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde. Die Deutsche Telekom beurteilt die Leistung der Segmente u.a. anhand des Betriebsergebnisses (EBIT). Die Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Marktpreisen verrechnet. Segmentvermögen und -schulden umfassen alle Vermögenswerte und Schulden, die der betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind und deren positive und negative Ergebnisse das Betriebsergebnis bestimmen. Zum Segment- vermögen zählen insbesondere immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Vorräte. Die Segmentschulden betreffen insbesondere Verbindlich- keiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie wesentliche Rückstellungen. Die Segmentinvestitionen beinhalten die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Soweit nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen einem Segment direkt zurechenbar sind, werden deren Anteil am Periodenergebnis und deren Buchwert dort angegeben. 174|175 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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