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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Die Deutsche Telekom als Leasinggeber. Finanzierungs-Leasingverhältnisse. Die Deutsche Telekom tritt als Leasinggeber im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverhältnissen auf. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Vermietung von Routern, die den Kunden der Deutschen Telekom für Daten- und Telefonnetzwerk- lösungen bereitgestellt werden. Die Deutsche Telekom setzt eine Forde- rung in Höhe des Nettoinvestitionswerts aus dem Leasingverhältnis an. Die Leasingerträge werden in Tilgungen der Leasingforderung und Finanz- erträge aufgeteilt. Die Forderung aus dem Leasingverhältnis wird nach der Effektivzinsmethode getilgt und fortgeschrieben. Die Ableitung des Nettoinvestitionswerts aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen kann der folgenden Übersicht entnommen werden: in Mio. € 31.12.2008 31.12.2007 Mindestleasingzahlungen 334 321 Nicht garantierter Restwert – – Bruttoinvestition 334 321 Noch nicht realisierter Finanzertrag (51) (51) Nettoinvestition (= Barwert der Mindestleasingzahlungen) 283 270 Die Bruttoinvestition und der Barwert der ausstehenden Mindestleasing- zahlungen sind in folgender Übersicht dargestellt: in Mio. € 31.12.2008 31.12.2007 Brutto- investition Barwert der Mindest- leasing- zahlungen Brutto- investition Barwert der Mindest- leasing- zahlungen Fälligkeit Bis 1 Jahr 128 108 113 95 1 bis 3 Jahre 122 102 124 104 3 bis 5 Jahre 52 43 42 33 Über 5 Jahre 32 30 42 38 334 283 321 270 Operating-Leasingverhältnisse. Die Deutsche Telekom tritt als Leasing- geber im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen auf und setzt die überlassenen Vermögenswerte weiterhin in ihrer Bilanz an. Die erhaltenen Leasingraten werden erfolgswirksam erfasst. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Vermietung von Gebäudeflächen oder Funktürmen. Die Verträge haben eine Vertragslaufzeit von durchschnittlich zehn Jahren. Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating- Leasingverhältnissen können der folgenden Tabelle entnommen werden: in Mio. € 31.12.2008 31.12.2007 Fälligkeit Bis 1 Jahr 330 229 1 bis 3 Jahre 354 185 3 bis 5 Jahre 281 120 Über 5 Jahre 614 312 1 579 846 Vereinbarungen, die nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt kein Leasing- verhältnis darstellen. Die T-Mobile Deutschland GmbH hat 2002 für wesentliche Teile ihres GSM-Mobilfunk-Netzwerks sog. Lease-in-lease- out-Verträge (QTE-Mietverträge) geschlossen (Volumen 0,8 Mrd. US-$). Vertragspartner sind insgesamt sieben US-Trusts, hinter denen jeweils US-Investoren stehen. Die T-Mobile Deutschland ist im Rahmen von Haupt- Mietverträgen verpflichtet, dem jeweiligen US-Trust für die Dauer von 30 Jahren die ungestörte Nutzungsmöglichkeit an den Mietgegenständen einzuräumen. Nach Ablauf der Haupt-Mietverträge haben die US-Trusts das Recht, die Netzteile für einen Kaufpreis von jeweils 1,00 US-$ zu erwer- ben. Im Gegenzug hat die T-Mobile im Rahmen von Unter-Mietverträgen die jeweiligen Netzteile für 16 Jahre zurückgemietet. Nach rund 13 Jahren hat sie die Option, die Rechte des jeweiligen US-Trusts aus den Haupt- Mietverträgen zu erwerben (Kaufoption). Bei Ausübung der Kaufoption gehen alle Rechte des jeweiligen US-Trusts an den Mietgegenständen aus dem Haupt-Mietvertrag auf die T-Mobile Deutschland über. In diesem Fall stünde die T-Mobile Deutschland auf beiden Seiten des jeweiligen Haupt- Mietvertrags, sodass dieser dann jeweils durch Konfusion erlöschen würde. 182|183 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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