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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

„Phantom-Share“ Plan (PSP). Die T-Mobile USA hat einen Phantom-Share Plan (PSP) als Long-Term Incentive Plan (LTIP) auf revolvierender Basis für die Jahre 2004–2008 aufgelegt, der das Topmanagement begünstigt. Im Rahmen dieses PSPs gewährt T-Mobile USA leistungsorientierte Cash Bonus Awards. Die vollständige oder teilweise Vergabe dieser Awards orientiert sich am Kundenwachstum; dabei wird eine gleitende Skala von 60 % bis 150 % hinsichtlich der ursprünglichen Anzahl der gewährten virtuellen Aktien (Phantom-Shares) zugrunde gelegt. Der Wert einer Phan- tom-Share erhöht oder vermindert sich ausgehend von ihrem Nennwert in Höhe von 10 US-$ je Aktie im Verhältnis zur Veränderung des geschätzten Enterprise Value des Tochterunternehmens in der Performance-Periode. Der Wert eines Awards ergibt sich aus der Multiplikation der Anzahl der realisierten Phantom-Shares mit dem Schätzwert einer Phantom-Share. Die Awards werden anteilmäßig über eine Performance-Periode von zwei oder drei Jahren realisiert und ausgezahlt. Auswirkungen aller aktienbasierten Vergütungssysteme. Der Aufwand aus aktienbasierten Vergütungssystemen im Berichtsjahr betrug 96 Mio. € (2007: 79 Mio. €; 2006: 15 Mio. €). Die Rückstellungen belaufen sich zum Abschlussstichtag auf 138 Mio. € (31. Dezember 2007: 99 Mio. €). 43 Risikomanagement, Finanzderivate und weitere Angaben zum Kapitalmanagement. Grundsätze des Risikomanagements. Die Deutsche Telekom unterliegt hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Trans- aktionen insbesondere Risiken aus der Veränderung der Wechselkurse, der Zinssätze und der Börsenkurse. Ziel des finanziellen Risikomanage- ments ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanz- orientierten Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte derivative und nicht derivative Sicherungsinstru- mente eingesetzt. Grundsätzlich werden jedoch nur die Risiken besichert, die Auswirkungen auf den Cash-Flow des Konzerns haben. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d.h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Zur Minderung des Ausfallrisikos werden die Sicherungs- geschäfte grundsätzlich nur mit führenden Finanzinstituten mit einem Kreditrating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen. Zudem wird über eine Limitverwaltung, die abhängig vom Rating des Kontrahenten indivi- duell bestimmte relative und absolute Größen des Risikoausmaßes festlegt, das Ausfallrisiko bei Finanzinstrumenten mit positivem Marktwert minimiert. Die Grundzüge der Finanzpolitik werden jährlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Konzern-Treasury. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risikoausmaßes informiert wird. Die Treasury betrachtet das effektive Management des Marktrisikos als eine ihrer Hauptaufgaben. Um die Auswirkungen unterschiedlicher Gegeben- heiten am Markt einschätzen zu können, werden Simulationsrechnungen unter Verwendung verschiedener Worst-Case- und Markt-Szenarien vor- genommen. Währungsrisiken. Die Währungskursrisiken der Deutschen Telekom resultieren aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und operativen Tätigkeiten. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash-Flows des Konzerns beeinflussen. Fremdwährungsrisiken, die die Cash-Flows des Konzerns nicht beeinflussen (d.h. die Risiken, die aus der Umrechnung des Abschlusses der Vermögenswerte und Verbindlich- keiten ausländischer Unternehmenseinheiten in die Konzern-Berichterstat- tungswährung resultieren), bleiben hingegen grundsätzlich ungesichert. Unter Umständen kann die Deutsche Telekom jedoch auch dieses Fremd- währungsrisiko besichern. Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren u. a. aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unter- nehmen. Die Deutsche Telekom sichert diese Risiken. Falls die Risikoposi- tion 100 Mio. € übersteigt, obliegt die Sicherungsstrategie einer speziellen Entscheidung des Vorstands. Liegt die Risikoposition unter 100 Mio. €, führt die Konzern-Treasury die Währungssicherung selbstständig durch. Zum Abschlussstichtag unterlag die Deutsche Telekom keinen wesentlichen Risiken aus auf Fremdwährung lautenden Transaktionen im Investitions- bereich. Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Die Treasury sichert diese Risiken vollständig. Zur Umwandlung von auf fremde Währung lautenden finanziellen Verpflichtungen und konzerninternen Darlehen in die funktionalen Währungen der Konzernunternehmen werden Zins-/Währungsswaps und Devisenderivate eingesetzt. Zum Abschlussstichtag bestehen die auf ausländische Währungen lauten- den Verbindlichkeiten, für die Währungsrisiken gesichert sind, in erster Linie aus Anleihen und Medium Term Notes in Japanischen Yen, Britischen Pfund und US-Dollar. Die Deutsche Telekom war aufgrund dieser Siche- rungsaktivitäten zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungs- kursrisiken im Finanzierungsbereich ausgesetzt. 186|187 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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