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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Wenn der Euro gegenüber sämtlichen Währungen zum 31. Dezember 2008 um 10 % aufgewertet (abgewertet) gewesen wäre, wären das Sonstige Finanzergebnis und der Fair Value der Sicherungsgeschäfte um 5 Mio. € niedriger (höher) (31. Dezember 2007: 11 Mio. € niedriger (höher)) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von –5 Mio. € ergibt sich im Ein- zelnen aus den Währungssensitivitäten EUR/USD: –31 Mio. €; EUR/GBP: +14 Mio. €; EUR/PLN: +13 Mio. €; EUR/HUF: –1 Mio. €. Zinsrisiken. Die Deutsche Telekom unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone, in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Um die Auswirkungen von Zinsschwankungen in diesen Regionen zu minimieren, managt die Deutsche Telekom das Zinsrisiko für die auf Euro, das Britische Pfund und den US-Dollar lautenden Netto-Finanzver- bindlichkeiten getrennt. Einmal im Jahr legt der Vorstand für einen künftigen Zeitraum von drei Jahren die gewünschte Mischung aus fest und variabel verzinslichen Netto-Finanzverbindlichkeiten fest. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt die Treasury Zinsderivate ein, um so die Zinsausstattung für die Netto-Finanzverbindlich- keiten der vom Vorstand vorgegebenen Zusammensetzung anzupassen. Aufgrund der derivativen Sicherungsgeschäfte waren in 2008 durchschnitt- lich 64% (2007: 63%) der auf Euro lautenden, 61% (2007: 55%) der auf Britische Pfund lautenden und 58% (2007: 65%) der auf US-Dollar lauten- den Netto-Finanzverbindlichkeiten festverzinslich. Der durchschnittliche Wert ist repräsentativ für das Gesamtjahr. Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie ggf. auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde: Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fort- geführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. Bei zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken designierten Fair Value Hedges gleichen sich die zinsbedingten Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft nahezu vollständig in derselben Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Demzufolge sind auch diese Finanzinstrumente nicht mit Zinsänderungsrisiken verbunden. Marktzinssatzänderungen von Finanzinstrumenten, die als Sicherungs- instrumente im Rahmen eines Cash-Flow Hedges zur Absicherung zins- bedingter Zahlungsschwankungen designiert wurden, haben Auswirkungen auf die Sicherungsrücklage im Eigenkapital und werden daher bei den eigenkapitalbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow Hedges gegen Zinsänderungs- risiken designiert sind, aus und gehen demzufolge in die Berechnung der ergebnisbezogenen Sensitivitäten mit ein. Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten (Zinsswaps, Zins-/Währungs- swaps), die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Sonstige Finanzergebnis (Bewertungs- ergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. Währungsderivate unterliegen keinen Zinsänderungsrisiken und haben daher keinen Einfluss auf die Zinssensitivitäten. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2008 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wäre das Ergebnis um 173 Mio. € (31. De- zember 2007: 170 Mio. €) geringer (höher) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von –173 Mio. € ergibt sich aus den potenziellen Effek- ten aus Zinsderivaten von –106 Mio. € und originären, variabel verzins- lichen Finanzschulden von – 67 Mio. €. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2008 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wäre das Eigenkapital um 57 Mio. € (31. Dezember 2007: 50 Mio. €) höher (geringer) gewesen. Sonstige Preisrisiken. IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Markt- risiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von Risikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risiko- variablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage. Zum 31. Dezember 2008 hatte die Deutsche Telekom keine wesentliche als zur Veräußerung verfügbar kategorisierte Beteiligung im Bestand. 188|189 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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