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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Ausfallrisiken. Die Deutsche Telekom ist aus ihrem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Ausfallrisiko ausge- setzt. Im Finanzierungsbereich werden Geschäfte nur mit Kontrahenten mit einem Kreditrating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen, ver- bunden mit einem laufenden Bonitätsmanagement-System. Im operativen Geschäft werden die Außenstände bereichsbezogen, also dezentral, fort- laufend überwacht. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen und pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Geschäft mit Großkunden, insbesondere internationalen Carriern, unterliegt einer gesonderten Bonitätsüberwachung. Gemessen an dem gesamten Risikoausmaß aus dem Ausfallrisiko sind die Forderungen gegenüber diesen Kontrahenten jedoch nicht so groß, als dass sie außer- ordentliche Risikokonzentrationen begründen würden. Das maximale Ausfallrisiko wird zum einen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Mit Ausnahme der in Anmerkung 17 und Anmerkung 24 genannten Collateralverträge liegen zum Abschlussstichtag keine wesentlichen, das maximale Ausfall- risiko mindernden Vereinbarungen (wie z.B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor. Zum anderen ist die Deutsche Telekom auch durch die Gewährung finanzieller Garantien einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Zum Abschlussstich- tag waren Garantiebeträge im Nominalvolumen von insgesamt 181 Mio. € (31. Dezember 2007: 206 Mio. €) zugesagt. Liquiditätsrisiken. Vgl. dazu Anmerkung 25. Sicherungsmaßnahmen. Fair Value Hedges. Zur Sicherung des Zeitwertrisikos festverzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2008 und 2007 Zinsswaps und Forward-Zinsswaps („Zahle variabel – Empfange fix“) in EUR, GBP und USD eingesetzt. Als Grundgeschäfte sind festverzinsliche EUR-, USD- und GBP-Anleihen designiert worden. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der Euribor-, USDLibor- bzw. GBPLibor Swap-Rate ergeben, werden durch die Wertänderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die festverzinslichen Anleihen in variabel verzinsliche Finanz- schulden zu transformieren und damit den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retro- spektiv zu jedem Abschlussstichtag mit einem Effektivitätstest mit statis- tischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. Dabei wird die Wertentwicklung des Grundgeschäfts als unabhängige und die Wertentwicklung des Sicherungsgeschäfts als abhängige Variable definiert. Eine Sicherungsbeziehung wird als wirksam klassifiziert, wenn R² > 0,96 und, abhängig von der tatsächlichen Realisierung von R², der Faktor b zwischen –0,85 und –1,17 liegt. Alle Sicherungsbeziehungen, deren Wirk- samkeit mit statistischen Methoden überprüft wird, waren zum Abschluss- stichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den Fair Values von derivativen Finanzinstrumenten zu entnehmen ist (siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2008 Zinsderivate in Höhe von +660 Mio. € (2007: saldiert +82 Mio. €) als Sicherungsinstru- mente im Rahmen von Fair Value Hedges designiert. Aus der Buchwert- anpassung der Grundgeschäfte resultieren im Geschäftsjahr 2008 im Sonstigen Finanzergebnis erfasste Verluste von 695 Mio. € (2007: Verluste von 115 Mio. €), aus den Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte wurden Gewinne von 684 Mio. € (2007: Gewinne von 112 Mio. €) im Sonstigen Finanzergebnis erfasst. Cash-Flow Hedges – Zinsänderungsrisiken. Zur Sicherung des Zah- lungsstromrisikos variabel verzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom Payer-Zinsswaps und Forward Payer-Zinsswaps („Zahle fix – Empfange variabel“) abgeschlossen. Die Zahlungsstromänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der Euribor- bzw. Libor- Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstromänderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die variabel verzinslichen Anleihen in festverzinsliche Finanzschulden zu trans- formieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbindlich- keiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. Die folgende Tabelle zeigt die vertraglichen Fälligkeiten der Zahlungen, d.h. wann die in 2008 neu in eine Hedge-Beziehung genommenen Grund- geschäfte erfolgswirksam werden: Start Ende Nominalvolumen Referenzzins 29. Januar 2010 29. Januar 2014 500 Mio. € 3-Monats Euribor Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regres- sionsrechnung überprüft. Dabei wird die Wertentwicklung des Grundge- schäfts als unabhängige und die Wertentwicklung des Sicherungsgeschäfts als abhängige Variable definiert. Als Grundgeschäft dient ein hypothetisches Derivat nach IAS 39.IG F.5.5. Eine Sicherungsbeziehung wird als wirksam

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