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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen. Die Deutsche Telekom steht mit zahlreichen assoziierten Unternehmen und Gemein- schaftsunternehmen in Geschäftsbeziehungen. Gegenüber dem Gemeinschaftsunternehmen Toll Collect erzielte die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von 0,1 Mrd. € (2007: 0,1 Mrd. €; 2006: 0,1 Mrd. €). Am 31. Dezember 2008 betrug der Gesamtbestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0,1 Mrd. € (31. Dezember 2007: 0,0 Mrd. €). Zum gleichen Stichtag hat sich der Gesamtbestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis- tungen gegenüber nahe stehenden Unternehmen im Vergleich zum Vor- jahr verringert und ist aus Sicht der Deutschen Telekom AG unwesentlich (31. Dezember 2007: 0,1 Mrd. €). Natürliche nahe stehende Personen. Es haben keine wesentlichen Transaktionen stattgefunden. 45 Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 314 HGB. Vergütung des Vorstands. Bei den nachfolgenden Angaben zur Vorstandsvergütung handelt es sich um die gesetzlich vorgesehenen Anhangsangaben nach dem Handels- gesetzbuch (vgl. § 314 HGB) sowie um die Angaben aufgrund der Vor- gaben des Corporate Governance Kodex. Die Basis für die Berichterstattung über die Vergütung der Vorstandsmitglieder bildet der Deutsche Rech- nungslegungsstandard Nr. 17 (DRS-17). Der Vorstand der Deutschen Telekom AG besteht derzeit aus sieben Mit- gliedern. Herr Dr. Manfred Balz ist mit Wirkung zum 22. Oktober 2008 neu als Vorstandsmitglied bestellt worden. Herr Dr. Karl-Gerhard Eick wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch vorzeitig mit Wirkung zum 28. Februar 2009 verlassen. Der Aufsichtsrat hat dem Wunsch von Herrn Dr. Eick, sein Mandat zu diesem Zeitpunkt niederzulegen, am 2. Dezember 2008 entsprochen. Systematik der Vorstandsvergütung und Überprüfung. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Die Mitglieder des Vorstands haben auf Basis der mit ihnen geschlossenen Dienstverträge einen Anspruch auf eine jährliche feste und eine jährliche variable Erfolgsvergütung, auf eine langfristig ausge- legte variable Vergütungskomponente (Mid-Term Incentive Plan) sowie auf Nebenleistungen und auf Anwartschaften aus einer betrieblichen Pensions- zusage. Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand sowie die Angemessenheit der Vergütung werden regelmäßig vom Aufsichtsrat über- prüft und festgelegt. Fixe Vergütung, variable Erfolgsvergütung und Nebenleistungen. Die Gesamtvergütung ist bei voller Zielerreichung grundsätzlich zu etwa zwei Dritteln variabel und zu etwa einem Drittel fest ausgestaltet. Die erfolgs- unabhängigen Teile bestehen aus der festen Vergütung und den Neben- leistungen sowie Pensionszusagen, während die erfolgsbezogenen Kom- ponenten in die jährliche variable Erfolgsvergütung und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung aufgeteilt sind. Die feste Vergütung ist bei allen Vorstandsmitgliedern gemäß den aktien- rechtlichen Anforderungen unter Beachtung der marktüblichen Vergütungen festgelegt (individualisierte Angaben siehe Tabelle: „Gesamtbezüge“). Die jährliche variable Erfolgsvergütung der Vorstandsmitglieder bestimmt sich nach dem Grad der Erreichung der vom Präsidialausschuss des Auf- sichtsrats der Deutschen Telekom AG vor Beginn des Geschäftsjahres jedem Mitglied des Vorstands erteilten Zielvorgabe. Die Zielvorgabe setzt sich aus Konzernzielen und Individualzielen der einzelnen Vorstandsmit- glieder zusammen, für die die Parameter EBITDA ohne Sondereinflüsse, Free Cash-Flow und Kundenzufriedenheit verwendet wurden. Die Ziel- erreichung wird vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats für das jeweilige Geschäftsjahr festgelegt (Detailangaben hierzu siehe Tabelle: „Gesamt- bezüge“). Der Aufsichtsrat der Gesellschaft kann zudem nach seinem pflichtgemäßen Ermessen außerordentliche Leistungen einzelner oder aller Vorstands- mitglieder in Form einer besonderen Erfolgstantieme vergüten. In markt- und konzernüblicher Weise gewährt die Gesellschaft allen Mit- gliedern des Vorstands aus ihren Vorstandsverträgen weitere Leistungen, die zum Teil als geldwerte Vorteile angesehen und entsprechend versteuert werden, so vor allem die Überlassung eines Geschäftsfahrzeugs sowie die Gewährung von Unfallversicherungs- und Haftpflichtschutz, ferner Erstattungen im Rahmen von Dienstreisen und Leistungen im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung. Nebentätigkeiten sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Die Übernahme von Management- und Aufsichtsratsfunktionen in Konzerngesellschaften erfolgt unentgeltlich. 192|193 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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