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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Die Regelungen für den Fall der Beendigung der Vorstandstätigkeit. Die Laufzeiten der bereits bestehenden Verträge der Mitglieder des Vorstands sind an die Laufzeit der Bestellung zum Mitglied des Vorstands gekoppelt. Ist die Gesellschaft berechtigt, die Bestellung zu beenden, ohne dass dies zivilrechtlich auch einen sog. „wichtigen Grund“ für die gleichzeitige Beendigung des Dienstvertrags darstellt, so erhält das Vor- standsmitglied einen Anspruch auf eine vertraglich festgelegte Abfindung. Diese berechnet sich (abgezinst) für die fiktive Restlaufzeit der Bestellung in der laufenden Vorstandsamtsperiode (maximal für 36 Monate) auf Basis von 100% des festen Jahresgehalts und 75% der variablen Vergütung auf Basis einer unterstellten Zielerreichung von 100%. Die Vorstandsverträge der Deutschen Telekom AG enthalten keine Zusagen für Leistungen aus Anlass der Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels. Beim Abschluss von Vorstandsverträgen wird für den Fall der vorzeitigen Beendigung ohne wichtigen Grund eine Ausgleichszahlung vorgesehen, deren Höhe entsprechend den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf maximal zwei Jahresvergütungen begrenzt ist (Abfindungs-Cap) und die nicht höher als die Vergütung für die Restlauf- zeit des Anstellungsvertrags sein darf. Die Verträge der Vorstandsmitglieder sehen grundsätzlich ein nachver- tragliches Wettbewerbsverbot vor. Den Mitgliedern des Vorstands ist es ansonsten vertraglich untersagt, während der Dauer von einem Jahr nach Ausscheiden Leistungen an oder für einen Wettbewerber zu erbringen. Hierfür erhalten sie als Karenzentschädigung eine Zahlung in Höhe der zuletzt bezogenen jährlichen Festvergütung. Zusage einer betrieblichen Altersversorgung. Die Mitglieder des Vorstands haben eine Zusage auf eine betriebliche Altersversorgung. Diese ist in Abhängigkeit des individuellen Jahresgehalts ausgestaltet. Das bedeutet, dass die Vorstände im Versorgungsfall pro abgeleistetem Dienstjahr einen festgelegten Prozentsatz der letzten festen Jahresvergütung vor Eintritt des Versorgungsfalls als betriebliche Altersversorgung erhalten. Die wesent- lichen Inhalte der Versorgungszusagen der im Geschäftsjahr 2008 aktiven Vorstandsmitglieder sind im Folgenden beschrieben: Die Vorstandsmitglieder erhielten eine Zusage auf Versorgungsleistungen in Form eines lebenslangen Ruhegelds ab Vollendung des 62. Lebens- jahres bzw. einer Invalidenrente oder in Form einer vorgezogenen Alters- rente mit Vollendung des 60. Lebensjahres (mit den üblichen versicherungs- mathematischen Abschlägen). Die Höhe des betrieblichen Ruhegelds berechnet sich auf Basis der bis zum Ausscheiden abgeleisteten anrechen- baren Dienstzeit als Vorstand. Das jährliche Ruhegeld errechnet sich aus einem Basisprozentsatz (6% für die Herren Obermann und Dr. Eick bzw. 5% für die übrigen Vorstandsmit- glieder) der festen Jahresvergütung bei Beendigung des Dienstverhältnisses, multipliziert mit der in Jahren ausgedrückten anrechenbaren Dienstzeit. Nach zehn Jahren Vorstandszugehörigkeit ist der maximale Versorgungs- grad (60% bzw. 50%) erreicht. Versorgungszahlungen unterliegen einer üblichen jährlichen Dynamisierung (3% für die Herren Obermann und Dr. Eick bzw. 1% für die übrigen Vorstandsmitglieder). Im Fall einer dauern- den Arbeitsunfähigkeit (Invalidität) wird jeweils die Dienstzeit bis zum Ende der laufenden Bestellperiode für die Berechnung der Versorgung zugrunde gelegt. Mit Herrn Hamid Akhavan ist aufgrund seiner US-Staats- bürgerschaft an Stelle einer Versorgungszusage eine Regelung im Sinne eines „pension substitute“ vereinbart. Die hieraus für jedes vollständig abgeleistete Dienstjahr resultierende jährliche Zahlung wird in der Tabelle „Gesamtbezüge“ innerhalb der Angaben der sonstigen Bezüge ausge- wiesen. Herr Dr. Manfred Balz partizipiert nicht an den oben beschriebe- nen Regelungen zur Vorstandsversorgung. Die Versorgung von Herrn Dr. Manfred Balz wird entsprechend den bisherigen Regelungen seines Vorarbeitsverhältnisses (Kapitalkontenplan der Deutschen Telekom AG) fortgeführt. Darüber hinaus enthalten die Versorgungsvereinbarungen Regelungen zur Hinterbliebenenversorgung in Form von Witwen- und Waisenrenten- ansprüchen. Ein Anspruch auf Witwenrente ist in speziell geregelten Sonderfällen ausgeschlossen. Schlussendlich sind in den Versorgungs- zusagen Anrechnungstatbestände marktüblich geregelt. Die Gesellschaft übernimmt für einige Vorstandsmitglieder noch die Bei- träge inklusive deren Versteuerung für eine Risikolebensversicherung mit marktüblicher Deckung (1,3 Mio. €). Die hieraus entstandenen Kosten werden im Rahmen der geldwerten Vorteile mit ausgewiesen.

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