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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

IP. Herstellerneutrales Transport-Protokoll der Schicht 3 des OSI-Referenz- modells für die netzüberschreitende Kommunikation. IP-Adresse. Jeder Computer, der am Internet angeschlossen ist, erhält eine eindeutig identifizierbare, numerische Adresse. Diese IP-Adresse besteht aus vier Ziffernfolgen, die jeweils durch einen Punkt getrennt werden, z.B. 217.247.84.89 (Beispiel: T-Online). Es gibt statische IP- Adressen, unter denen derselbe Rechner immer wieder erreichbar ist, z.B. für einen Web-Server. Dynamische IP-Adressen werden z.B. ein- gesetzt, wenn sich T-Online Kunden für einen Internetzugang einwählen: Sie erhalten dann jeweils eine freie IP-Adresse zugewiesen, aber nicht jedes Mal dieselbe. IPTV – Internet Protocol Television. Fernsehen basierend auf dem Internet-Protokoll. ISDN – Integrated Services Digital Network. Diensteintegrierendes digitales Telekommunikationsnetz. ISDN integriert Telekommunikations- dienste wie Telefon, Fax oder Datenkommunikation in einem Netz. Die Digitalisierung verbessert die Übertragungsqualität und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber der herkömmlichen analogen Übertragung und ermöglicht darüber hinaus auch paketvermittelnde Datenübertragung. LTE – Long Term Evolution. Bezeichnung einer Technologie, die für das Mobilfunknetz der nächsten Generation in Frage kommt. LTE ermöglicht Geschwindigkeiten von mehr als 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Mbit/s – Megabit pro Sekunde. Einheit der Datenübertragungs- geschwindigkeit. Multimedia. Schlagwort für die zeitgleiche Integration von Textinforma- tionen mit Bildern, Videofilmen und Tönen. NGN. In der klassischen Netzarchitektur moderner Telefonnetze werden Sprache und Datenübertragung über unterschiedliche technische Platt- formen abgewickelt. Ziel des Next Generation Network (NGN) ist es, beide Funktionen zu verbinden und so sprachdatenintegrierte Dienste bereitzustellen. NGN-Netze sind dabei vollständig IP-basiert. Open Handset Alliance (OHA). Die Open Handset Alliance bildet einen Zusammenschluss von mehr als 30 namhaften Firmen, darunter Handy- hersteller HTC oder Motorola, Softwareschwergewichte wie Google und Ebay und auch Telekommunikationsunternehmen wie T-Mobile. Erklärtes Ziel der OHA ist die Entwicklung eines gemeinsamen, offenen und freien Standards für eine neue Kategorie Mobiltelefone, die sog. Handsets. Das erste Gerät, das mit Android als Betriebssystem auf den Markt gekommen ist, ist das T-Mobile G1. Prepaid. Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen vorausbezahlte Kommuni- kationsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung. Preselection. Voreingestellte Auswahl der Telefongesellschaft. Verfahren, bei dem der Kunde auf einen bestimmten Anbieter, den sog. Verbindungsnetzbetreiber, für alle seine Fern- und Auslandsgespräche voreingestellt wird. Resale. Weiterverkauf von Produkten an Wettbewerber (siehe auch: Wholesale). Roaming. Leistungsmerkmal zellularer Funknetze, das die Erreichbarkeit aktivierter Mobilstationen standortunabhängig in allen Funkzellen des gesamten Versorgungsbereichs eines Netzes sicherstellt. Darüber hinaus kann sich das Roaming auch über gleichartige Netze verschiedener Netzbetreiber, wie z.B. beim internationalen Roaming im paneuropäischen GSM-System, erstrecken. SIM-Karten. Chipkarte, die in das Mobiltelefon eingesetzt wird. Diese enthält sämtliche Daten des Mobilfunkteilnehmers. SMS und MMS. Der Short Message Service (SMS) ist ein Telekommuni- kationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten, der zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt wurde und nun auch im Festnetz verfügbar ist. Die Weiterentwicklung des SMS ist der Multimedia Messaging Service (MMS), mit dem unterschiedliche Medien wie Texte, Bilder, Animationen, Video- und Audiosequenzen als eine Nachricht verschickt werden können. Mit SMS und MMS werden neben dem Dienst auch die verschickten Nachrichten selbst bezeichnet. Stakeholder. Der Stakeholder-Ansatz (englisch etwa für: Inhaber eines Anspruchs) ist die Erweiterung des in der Betriebswirtschaft verbreiteten Shareholder-Value-Ansatzes. Im Gegensatz zum Shareholder-Value- Prinzip, das die Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht der Stakeholder-Ansatz, das Unternehmen in seinem gesamten sozialen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchs- gruppen in Einklang zu bringen. Als Stakeholder gelten dabei neben den Shareholdern die Mitarbeiter, die Kunden, die Lieferanten sowie der Staat und die Öffentlichkeit. Triple-Play. Triple-Play bezeichnet das Zusammenspiel von Sprach- kommunikation, Datenkommunikation und interaktiver Mediennutzung. UMTS – Universal Mobile Telecommunications System. Internationaler Mobilfunk-Standard der dritten Generation, der mobile Multimedia- und Telematikdienste unter dem Frequenzspektrum von 2 GHz vereinigt. VDSL. Siehe DSL. Video on Demand. Ein Service, der es Teilnehmern ermöglicht, zu jeder beliebigen Zeit aus einer Auswahl von (Video-)Filmen einen Film abzu- rufen und abzuspielen. Der Videofilm wird entweder über das Breitband- kabelnetz oder über DSL und das Telefonnetz an den Teilnehmer gesen- det. Der Rückkanal, über den die Information über die Auswahl an das Sendezentrum gelangt, ist bei DSL vorhanden, nicht aber beim Breit- bandkabelnetz. Deswegen wird bei VoD über das Breitbandkabelnetz ein Rückkanal bei Bedarf über das Telefonnetz geschaltet. VoIP – Voice over Internet Protocol. Technik, mit der via Internet Telefon- verbindungen hergestellt werden. Hierbei gibt es drei Methoden: PC zu PC, PC zum Festnetz, Telefonate über IP-basierte interne Netzwerke. Wholesale. Wholesale steht als Begriff für jenes Geschäft, bei dem Leistungen an Dritte abgegeben werden, die diese ihren Endkunden direkt oder verarbeitet zur Verfügung stellen (s. auch: Resale). WiMAX-Technik. Technik, die mittels ortsfester, lokaler Funkzellen High- speed-Internet über die Luftschnittstelle zur Verfügung stellt. WLAN – Wireless Local Area Network. Kabellose Funknetze für den mobilen Internetzugang. Es können auch mehrere Rechner ohne Kabel untereinander und mit einem zentralen Informationssystem, einem Drucker oder einem Scanner verbunden werden. 204|205 Weitere Informationen Glossar

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