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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Mobilfunksegmente bauen Kundenstamm auf 128,3 Mio. aus. Die Mobilfunksegmente waren auch 2008 die Wachstumstreiber des Konzerns. Im operativen Segment Mobilfunk Europa erzielte T-Mobile Deutschland im Berichtsjahr 2008 einen Zuwachs von 3,1 Mio. Kunden. Somit stieg die Anzahl der Kunden* in Deutschland zum Abschluss des Geschäftsjahres auf insgesamt 39,1 Mio. Besonders positiv entwickelte sich der Vertragskundenbestand. Eine Änderung der rechtlichen Situation bei der Ausbuchung von Prepaid-Kunden in Deutschland führte bereits seit Beginn des Jahres 2007 zu einem Anstieg der Prepaid-Kundenzahl. Die Anzahl der Gesamtkunden entwickelte sich abgesehen von T-Mobile UK und T-Mobile Slovensko auch in allen weiteren Landesgesellschaften des operativen Segments Mobilfunk Europa positiv. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Mobilfunkkunden in Europa auf 95,6 Mio. Neben Erfolgen in Westeuropa inklusive Polen erzielten auch die Mobilfunkgesellschaften in Südosteuropa insgesamt einen Zuwachs von 1,0 Mio. auf 12,3 Mio. Mobilfunkkunden. Im Jahr 2008 stieg die Anzahl der Vertragskunden in Europa um 3,3 Mio. In Deutschland und in allen weiteren Märkten, in denen T-Mobile das Apple iPhone 3G anbietet, trug dieses erheblich zu diesem Kundenwachstum bei. Das operative Segment Mobilfunk USA verzeichnete im Berichtsjahr einen weiteren Anstieg der Kundenbasis. Mit insgesamt netto 4,1 Mio. Neukunden – einschließlich der 1,1 Mio. durch die Übernahme von SunCom Wireless Holdings, Inc. (SunCom) hinzugewonnenen Kunden – erhöhte sich der Kundenbestand bis Ende 2008 auf 32,8 Mio. Mit der Übernahme des regio- nalen Mobilfunkanbieters SunCom im Februar 2008 konnte T-Mobile USA seine Präsenz im Südosten der Vereinigten Staaten sowie auf Puerto Rico und die Virgin Islands ausdehnen. Deutliches Wachstum bei DSL. Die Nachfrage deutscher Kunden nach schneller DSL-Versorgung nimmt weiterhin zu. Nach Angaben des (N)ONLINER Atlas 2008 sind inzwischen 65% der Deutschen online. Im Jahr 2008 liegt der Marktanteil der DSL- Bestandskunden der Deutschen Telekom im operativen Segment Breit- band/Festnetz in Deutschland laut interner Schätzung bei rund 46%. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leisteten die Akzeptanz der Komplettangebote mit höherer Bandbreite, weiteren Leistungsmerkmalen sowie ein weiter verbesserter Service. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich dabei die Angebote aus Sprach- und Internetkommunikation. Knapp 67% der Kunden, die 2008 eines der Komplettpakete buchten, entschieden sich für ein Call & Surf-Paket. Darüber hinaus schnitt die Deutsche Telekom als Testsieger bei der Stiftung Warentest (Ausgabe 11/2008) als bester Internetprovider ab. Finanzkennzahlen Deutsche Telekom Konzern. in Mio. € 2008 2007a 2006a Umsatzerlöse 61 666 62 516 61 347 davon: Auslandsumsatz 32 781 31 822 28 887 EBITDAb 18 015 16 897 16 321 EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)b 19 459 19 326 19 434 Jahresüberschuss 2 024 1 080 3 582 Jahresüberschuss (bereinigt um Sondereinflüsse)b 3 995 3 526 4 283 Konzernüberschuss 1 483 571 3 173 Konzernüberschuss (bereinigt um Sondereinflüsse)b 3 426 3 005 3 858 Eigenkapital 43 112 45 245 49 678 Netto-Finanzverbindlichkeitenc 38 158 37 236 39 555 Free Cash-Flow (vor Ausschüttung)d 7 033 6 581 2 983 Mitarbeiter im Durchschnitt 234 887 243 736 248 480 a Bilanzierungsänderung in Einklang mit IFRIC 12. Vergleichsperioden angepasst. Erläuterungen im Konzern-Anhang. b Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf immate- rielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sonder- einflüsse, des bereinigten EBITDA sowie der ergebniswirksamen Sondereinflüsse des bereinigten Jahresüberschusses und Konzernüberschusses befindet sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“. c Die Kennzahl „Netto-Finanzverbindlichkeiten“ wird von der Deutschen Telekom als eine wichtige Kenngröße gegenüber Investoren, Analysten und Ratingagenturen verwendet. Sie ist im Wett- bewerbsumfeld der Deutschen Telekom üblich, kann in der Definition der Kennzahl jedoch bei anderen Unternehmen abweichend sein. Eine detaillierte Herleitung befindet sich im Kapitel „Geschäftsentwicklung des Konzerns“. d Die Deutsche Telekom definiert den Free Cash-Flow als den operativen Cash-Flow abzüglich gezahlter Zinsen und Nettozahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen. Die Kennzahl „Free Cash-Flow (vor Ausschüttung)“ wird nach Auf- fassung der Deutschen Telekom von Investoren als Maßstab verwendet, um den Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit nach Abzug von Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen vor allem in Hinblick auf Investitionen in Beteiligungen und die Rückzahlung von Verbindlichkeiten zu beurteilen. Der Free Cash-Flow (vor Ausschüttung) sollte nicht zur Betrachtung der Finanzlage herangezogen werden. Aufgrund unterschiedlicher Defini- tionen ist die Vergleichbarkeit mit ähnlichen bekannten Größen und Veröffentlichungen einge- schränkt. Mit den neuen Entertain-Paketen zum Festpreis kann der Kunde in Top- qualität fernsehen, highspeed-surfen im Internet und telefonieren. Rund 150 TV-Sender und eine Online-Videothek mit mehr als 3 000 Titeln stehen dem Zuschauer auf Abruf zur Verfügung. Zusätzlich gibt es rund 2 000 Inhalte kostenlos. Seit Mitte Dezember 2008 sind zudem rund 2 500 deutsche und internationale Webradiosender – ein Service von Phonostar – über Entertain abrufbar. * Zur Definition der Kundenzahl siehe Kapitel „Geschäftsentwicklung“ des operativen Segments Mobilfunk Europa. 52|53 Der Konzernlagebericht

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