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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Die Deutsche Telekom setzt den Konzernumbau weiter konsequent fort und vereinfacht den Vertrieb in den unterschiedlichen Geschäftskunden- segmenten mit Beginn des Jahres 2009. Zukünftig betreut das operative Segment Breitband/Festnetz die mittelständischen Geschäftskunden der Deutschen Telekom. T-Systems konzentriert sich ganz auf das ICT- Lösungsgeschäft mit den nationalen und internationalen Großkunden der Deutschen Telekom. Die Neuausrichtung der Geschäftskundensegmente stärkt das Geschäftskunden- und Großkundengeschäft gleichermaßen und bildet einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland. Ziel der am 4. November 2008 vom Aufsichtsrat der Deutschen Telekom beschlossenen Bündelung des Geschäftskundenangangs im operativen Segment Breitband/Festnetz ist es, das Geschäft mit den Geschäftskunden mit einer wettbewerbsfähigen und kundenorientierten Angebotspalette aus einer Hand weiter auszubauen. Die T-Systems konzentriert sich mit dem ICT-Portfolio auf die 400 Großkunden und ist darüber hinaus der erste Ansprechpartner für öffentliche Auftraggeber und das Gesundheitswesen. Das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services umfasst alle Konzerneinheiten und Beteiligungen, die nicht direkt einem der genannten operativen Segmente zugeordnet sind. Die Konzernzentrale übernimmt die strategischen und segmentübergreifenden Steuerungsaufgaben. Die sog. Shared Services sind für alle sonstigen operativen Aufgaben zuständig, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Kerngeschäft der aufge- führten Segmente stehen. Zu den Shared Services zählt Vivento, die dafür verantwortlich ist, im Rahmen des Personalumbaus Mitarbeitern neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu vermitteln. Darüber hinaus zählen zu den Shared Services der Bereich „Grundstücke und Gebäude“, der u.a. das Immobilienvermögen der Deutschen Telekom AG steuert und bewirtschaftet, sowie die DeTeFleetServices GmbH als Komplettanbieter von Fuhrpark- management- und Mobilitätsleistungen. Die Shared Services erbringen ihre Leistungen schwerpunktmäßig in Deutschland. Der Bereich „Grund- stücke und Gebäude“ war mit zwei Beteiligungen, die Leistungen im Faci- lity Management anbieten, auch in Ungarn und der Slowakei tätig. Diese Beteiligungen wurden zum 30. September 2008 an die Strabag SE ver- kauft. Zu den wesentlichen Tochtergesellschaften in den Shared Services gehören die DeTe Immobilien, Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH (zum 30. September 2008 an die Strabag SE verkauft), die GMG Generalmietgesellschaft mbH, die DFMG Deutsche Funkturm GmbH, die PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH & Co. KG, die DeTeFleetServices GmbH und die Vivento Customer Services GmbH. Darüber hinaus umfasst das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services auch die Shared Services- und Headquarters-Funktionen der Magyar Telekom. Rechtliche Konzernstruktur. Die Deutsche Telekom AG, Bonn, ist das Mutterunternehmen des Deutsche Telekom Konzerns. Ihre Aktien werden u.a. an den Börsen in Frankfurt, New York und Tokio gehandelt. Sie befanden sich am 31. Dezember 2008 zu 68,3% im Streubesitz (31. Dezember 2007: 68,3%), zu 14,8% im Besitz des Bundes (31. Dezember 2007: 14,8%) sowie zu 16,9% im Besitz der KfW Bankengruppe (31. Dezember 2007: 16,9%). Die dem Bund zuzurechnende Beteiligung betrug somit 31,7% (31. Dezember 2007: 31,7%). Der Anteil der Blackstone Group betrug am 31. Dezember 2008 unverändert 4,4%. Zum 31. Dezember 2008 betrug das Grundkapital der Deutschen Telekom AG 11 164 979 182,08 €. Das Grundkapital ist eingeteilt in 4 361 319 993 Stück nennwertlose, auf den Namen lautende Stammaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Stimmrechte sind jedoch bei den eigenen Anteilen (per 31. Dezember 2008: rund 2 Mio. Stück) und den sog. Trust (Treuhänder)- Aktien (per 31. Dezember 2008: rund 19 Mio. Stück) eingeschränkt. Die Trust-Aktien stehen im Zusammenhang mit den Akquisitionen von Voice- Stream und Powertel im Jahr 2001. Im Rahmen dieser Akquisitionen gab die Deutsche Telekom neue Aktien aus genehmigtem Kapital an Treuhänder aus, u.a. zugunsten von Inhabern von Optionsscheinen, Optionen und Umtauschrechten. Hinsichtlich der an Trusts ausgegebenen Aktien hat der jeweilige Treuhänder für die Zeit des Bestehens des Trusts auf Stimm- rechte und Bezugsrechte sowie grundsätzlich auf Dividendenrechte ver- zichtet. Die an die Trusts ausgegebenen Aktien können auf Weisung der Deutschen Telekom über die Börse verkauft werden, wenn die Berechtigten ihre Options-, Umtausch- bzw. Wandlungsrechte nicht ausüben oder diese erlöschen. Der Veräußerungserlös fließt der Deutschen Telekom zu. Die Satzung ermächtigt den Vorstand, das Grundkapital in der Zeit bis zum 17. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 2 399 410 734,08 € durch Ausgabe von bis zu 937 269 818 auf den Namen lautende Stückaktien gegen Sacheinlage zu erhöhen (Genehmig- tes Kapital 2004). Des Weiteren ermächtigt die Satzung den Vorstand, das Grundkapital in der Zeit bis zum 2. Mai 2011 mit Zustimmung des Auf- sichtsrats um bis zu 38 400 000 € durch Ausgabe von bis zu 15 000 000 auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Dabei dürfen die neuen Aktien nur zur Gewährung von Aktien an Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG und der nachgeordneten verbundenen Unternehmen (Belegschaftsaktien) ausgegeben werden (Genehmigtes Kapital 2006) (http://www.telekom.com/satzung).

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