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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Das Grundkapital ist zum 31. Dezember 2008 um bis zu 31 813 089,28 €, eingeteilt in bis zu 12 426 988 neue auf den Namen lautende Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Erfüllung von Bezugsrechten auf Aktien aus Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses für einen Aktienoptionsplan 2001 der Hauptversammlung vom 29. Mai 2001 in der Zeit bis zum 31. Dezember 2003 begeben wurden (Bedingtes Kapital II). Das Grundkapital ist zum 31. Dezember 2008 um 600 000 000 €, eingeteilt in bis zu 234 375 000 Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur inso- weit durchgeführt, wie dies zur Bedienung von bis zum 25. April 2010 ausgegebenen oder garantierten Wandelschuld- oder Optionsschuld- verschreibungen benötigt wird (Bedingtes Kapital IV). Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2008 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 14. November 2009 insgesamt bis zu 436 131 999 Stückaktien der Gesellschaft mit einem auf diese entfallenden Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 1 116 497 917,44 € unter folgender Maßgabe zu erwerben: Auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien ent- fallen zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesell- schaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß §§ 71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Der Erwerb kann innerhalb des Ermächtigungszeitraums bis zur Erreichung des maxi- malen Erwerbsvolumens in Teiltranchen erfolgen, verteilt auf verschiedene Erwerbszeitpunkte. Zum Erwerb berechtigt sind auch von der Deutschen Telekom AG im Sinn von §17 AktG abhängige Konzernunternehmen oder Dritte für Rechnung der Deutschen Telekom AG oder für Rechnung von nach §17 AktG abhängigen Konzernunternehmen der Deutschen Telekom AG. Der Erwerb kann unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Der Vorstand ist nach dem Hauptversammlungs- beschluss vom 15. Mai 2008 u. a. dazu ermächtigt, Aktien der Deutschen Telekom AG einzuziehen, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die wesentlichen Vereinbarungen der Deutschen Telekom AG, die eine Klausel für den Fall einer Übernahme (Change of Control) der Deutschen Telekom AG enthalten, betreffen hauptsächlich bilaterale Kreditfazilitäten sowie mehrere Darlehensverträge. Im Übernahmefall haben die jeweiligen Kreditgeber das Recht, die Fazilität zu kündigen und ggf. fällig zu stellen bzw. die Rückzahlung der Darlehen zu verlangen. Eine Übernahme wird dabei angenommen, wenn ein Dritter die Kontrolle über die Deutsche Telekom AG erlangt; dies kann auch eine gemeinschaftlich handelnde Gruppe sein. Ferner haben die anderen Konsortialpartner von Toll Collect (Daimler Financial Services AG und Cofiroute SA) eine Call Option für den Fall, dass ein Wechsel in der Eigentümerstruktur der Deutschen Telekom AG dadurch eintritt, dass mehr als 50% des Aktienkapitals oder der Stimm- rechte von einem neuen Gesellschafter gehalten werden, die er zuvor nicht besaß, und die anderen Konsortialpartner diesem Wechsel nicht zugestimmt haben. Bei der Zurechnung von Stimmrechten gilt § 22 Abs.1 WpHG analog. Sollte die Deutsche Telekom AG von einem Unternehmen übernommen werden, das kein Telekommunikationsunternehmen aus der Europäischen Union oder den USA mit ähnlicher Größe und vergleichbarem Standing wie die Deutsche Telekom AG ist, kann der griechische Staat alle Anteile der Deutschen Telekom AG an der griechischen Hellenic Telecommunications Organization SA (OTE) von der Deutschen Telekom AG erwerben. Eine Übernahme in diesem Sinne liegt vor, wenn eine oder mehrere Personen – mit Ausnahme der Bundesrepublik Deutschland – direkt oder indirekt 35% der Stimmrechte an der Deutschen Telekom AG erwerben. Die wesentlichen Beteiligungen der Deutschen Telekom AG werden im Konzern-Anhang im Abschnitt „Grundlagen und Methoden“ unter „Konso- lidierungskreis“ aufgeführt. Im Konzernabschluss der Deutschen Telekom werden neben der Deutschen Telekom AG 65 inländische und 164 auslän- dische Tochterunternehmen voll konsolidiert (31. Dezember 2007: 70 und 176). Zusätzlich werden 14 assoziierte Unternehmen (31. Dezember 2007: 16) und 5 Gemeinschaftsunternehmen (31. Dezember 2007: 3) nach der Equity-Methode einbezogen. Mit den Veränderungen im Konsolidierungskreis verbinden sich sowohl Akquisitionen als auch Desinvestitionen. Das operative Segment Mobilfunk USA erwarb im Februar 2008 den regio- nalen Mobilfunkanbieter SunCom. Das operative Segment Geschäftskunden hat die Gesellschaft T-Systems Media&Broadcast GmbH an die Télédiffusion de France verkauft. Die EU-Kommission erteilte im Januar 2008 die Genehmigung für den Verkauf. Das operative Segment Konzernzentrale & Shared Services verkaufte im dritten Quartal 2008 die DeTe Immobilien. 56|57 Der Konzernlagebericht Konzernstruktur

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