Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Im Berichtsjahr erwarb die Deutsche Telekom 25% plus eine Aktie an der OTE. Im Mai 2008 hatten die Hellenische Republik und die Deutsche Telekom eine Gesellschaftervereinbarung über die Beteiligung an dem Telekommunikationsunternehmen getroffen. Beide Gesellschafter halten gemeinsam eine Mehrheit von 50% plus zwei Stimmen an der OTE, wobei der Deutschen Telekom nach Umsetzung aller Schritte der Transaktion die Möglichkeit zur Beherrschung der Finanz- und Geschäftspolitik der OTE gewährt wird. Die für die vollständige Umsetzung der Gesellschafterverein- barung erforderlichen Satzungsänderungen der OTE wurden im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung der OTE am 6. Feb- ruar 2009 beschlossen. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Gesell- schafterbeschluss durch ein Gericht für rechtsunwirksam erklärt wird, falls andere Aktionäre mit Erfolg dagegen Anfechtungsklage erheben. Darüber hinaus hat die Deutsche Telekom der Hellenischen Republik im Rahmen des Anteilskaufvertrags zwei Verkaufsoptionen für weitere 5% (erste Verkaufsoption) sowie 10 % (zweite Verkaufsoption) der Anteile eingeräumt. Im Berichtsjahr wurde die OTE nach der Equity-Methode im operativen Segment Konzernzentrale & Shared Services bilanziert. Weitere Erläute- rungen hierzu sind in der Anmerkung 23 „Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen“ des Konzern-Anhangs zu entnehmen. Leitung und Kontrolle. Die Führungs- und Kontrollstrukturen sowie das Vergütungssystem für Vorstand und Aufsichtsrat orientieren sich am langfristigen Erfolg des Konzerns und folgen insbesondere den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Im Berichtsjahr 2008 stärkte die Deutsche Telekom den Datenschutz mit einem neu geschaffenen Vorstandsressort. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG stimmte dem Vorschlag des Vorstands zu, ein siebtes Vorstands- ressort einzurichten, und bestellte Herrn Dr. Manfred Balz mit Wirkung zum 22. Oktober 2008 zum Vorstand des neuen Ressorts für Datenschutz, Recht und Compliance. Mit Ablauf des 28. Februar 2009 wird Herr Dr. Karl-Gerhard Eick sein Mandat als Vorstand Finanzen bei der Deutschen Telekom niederlegen. Der Aufsichtsrat hat dem Wunsch von Herrn Dr. Eick, sein Mandat zu diesem Zeitpunkt niederzulegen, am 2. Dezember 2008 entsprochen. Die Geschäftsverteilung des Vorstands sieht sieben Vorstandsbereiche vor. Neben den vier zentralen Führungsbereichen des Vorstandsvorsitzenden, des Vorstandsressorts Finanzen, des Vorstandsressorts Personal sowie des Vorstandsressorts Datenschutz, Recht und Compliance gibt es drei weitere segmentbezogene Vorstandsbereiche, die teilweise segmentspezifische und konzernübergreifende Aufgaben verbinden: der Vorstandsbereich T-Mobile, Produktentwicklung und Technologie- und IT-Strategie, der Vorstandsbereich T-Home, Sales & Service sowie der Vorstandsbereich Geschäftskunden. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom überwacht die Geschäftsführung des Vorstands und berät ihn. Der Aufsichtsrat setzt sich aus 20 Mitgliedern zusammen, von denen 10 die Aktionäre und 10 die Arbeitnehmer vertreten. Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt auf Grundlage der §§ 84, 85 AktG, § 31 MitbestG. Änderungen der Satzung richten sich nach den §§ 179, 133 AktG und § 18 der Satzung. Dabei ist der Aufsichtsrat gemäß § 21 der Satzung ermächtigt, die Satzung ohne Beschluss der Hauptversammlung an neue gesetzliche Vorschriften anzu- passen, die für die Gesellschaft verbindlich werden, und Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. Die Gesamtvergütung der sieben Vorstandsmitglieder teilt sich in einem Verhältnis von etwa einem Drittel in eine fixe und zu etwa zwei Dritteln in eine jährliche variable und eine langfristig ausgelegte variable Vergütungs- komponente (Mid-Term Incentive Plan). Die jährliche variable Vergütung richtet sich nach dem Grad der Erreichung der vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats vor Beginn des Geschäftsjahres jedem Mitglied des Vorstands vorgegebenen Ziele. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats ist in §13 der Satzung geregelt und enthält eine feste jährliche Vergütung. Bei entsprechender Entwick- lung des Konzernüberschusses je Stückaktie können die Aufsichtsräte eine variable erfolgsorientierte Vergütung mit kurzfristigen und langfristigen Bestandteilen erhalten. Die Vergütung der Vorstände und der Aufsichtsräte wird im Konzern-Anhang unter der Anmerkung 45 individualisiert und aufgegliedert nach den einzelnen Vergütungsbestandteilen ausgewiesen.

Pages