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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Konzernstrategie. Die Deutsche Telekom verfolgt langfristig das Ziel, zu einem Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden. Der Konzern positioniert sich damit in den Wachstumsfeldern der heutigen Zeit und orientiert sich an den wesentlichen Trends: der Digitalisierung vieler Lebensbereiche, der Fragmentierung des Lebens- und Arbeitsumfelds, der Personalisierung von Produkten und Diensten, der wachsenden Mobilität sowie der zuneh- menden Globalisierung und grenzüberschreitenden Wertschöpfung. Die Deutsche Telekom greift diese Trends aktiv auf und investiert gezielt in die Infrastruktur der nächsten Generation, entwickelt und vermarktet innovative Produkte und Services, positioniert sich konsequent als Service-Unter- nehmen und nutzt Wachstumschancen im Ausland. Mit ihrer Strategie „Konzentrieren und gezielt wachsen“ ist die Deutsche Telekom auch in ökonomisch schwierigen Zeiten stabil aufgestellt und hält in 2009 an den erfolgreichen vier strategischen Handlungsfeldern fest: – Verbessern der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und in Mittel- und Osteuropa. – Wachstum im Ausland durch Mobilfunk. – Mobilisieren des Internets. – Aufbau netzzentrierter ICT. Verbessern der Wettbewerbsfähigkeit. Dem anhaltend hohen Wettbe- werbsdruck in Deutschland sowie den mittel- und osteuropäischen Märkten begegnet die Deutsche Telekom erfolgreich. So unterstrich der Konzern in 2008 auf dem deutschen DSL-Markt deutlich seine starke Stellung: Die Zahl der DSL-Anschlüsse in Deutschland stieg auf insgesamt 13,3 Mio., was einem Anstieg von 6,4% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung resultiert aus dem gezielten Ausbau der Breitband- infrastruktur, der Einführung innovativer Produkte und verbessertem Service. Diese Strategie wird in 2009 fortgeführt. Im Festnetz versorgt der Konzern eine wachsende Zahl von Städten mit ADSL2+ und dem noch schnelleren VDSL. Allein 2008 wurden mit rund 300 Gemeinden Kooperationen für einen DSL-Ausbau vereinbart. Hinzu kommen 100 Kommunen, in denen die Breitbandversorgung ohne Eigenleistung der Gemeinden möglich war. Die leistungsfähige Breitbandinfrastruktur bildet die Grundlage für Produkte wie z.B. das Entertain-Angebot von T-Home. Schon heute dominiert T-Home damit den deutschen Markt für internetbasiertes Fernsehen. Reichhaltig- keit und Exklusivität der angebotenen Inhalte gepaart mit interaktiven Diensten rund um das Fernsehen differenzieren das Produkt klar vom Wettbewerb. Zusätzliche Inhalte in HD-Qualität und hochwertige Formate wie z.B. die Liveübertragung der Bundesligaspiele setzen weitere Kauf- anreize. Die Verbesserung des Service an allen Kundenkontaktpunkten ist ein zentraler Bestandteil der Strategie der Deutschen Telekom. Hier sind wichtige Erfolge zu verzeichnen: So erhielten die Telekom Shops Bestnoten vom TÜV für die Gesamtzufriedenheit der Kunden mit dem geleisteten Service, und die Stiftung Warentest (Ausgabe 11/2008) kürte T-Home zum Testsieger bei der Bereitstellung von DSL-Anschlüssen und dem damit verbundenen Kundenservice. Um die weiter steigenden Serviceanforde- rungen kundengerecht und effizient bedienen zu können, wurde zudem die Modernisierung und Konsolidierung der Call-Center-Struktur an 33 Standorten beschlossen. Zudem setzt die Deutsche Telekom auf die kontinuierliche Beschleunigung ihrer Mobilfunknetze (GPRS/EDGE sowie UMTS/HSDPA und HSUPA) und absolvierte die weltweit ersten erfolgreichen Tests mit der LTE-Technologie als einer Möglichkeit im Rahmen der Allianz Next Generation Mobile Net- work (NGMN). Kostenseitig arbeitet die Deutsche Telekom weiterhin konsequent an der Anpassung ihrer Strukturen. Sehr erfolgreich verläuft das in 2006 gestartete Kostensenkungsprogramm „Save for Service“. Die Deutsche Telekom hält an ihrem Ziel fest, bis zum Jahr 2010 Einsparungen von mindestens bis zu 4,7 Mrd. € jährlich nachhaltig zu realisieren. Bis Ende des Berichtsjahres 2008 konnte eine jährliche Einsparung von rund 4 Mrd. € erreicht werden. Konzernstrategie und Konzernsteuerung. Weitere Erfolge in der Umsetzung der Konzernstrategie „Konzentrieren und gezielt wachsen“ 58|59 Der Konzernlagebericht Konzernstruktur Konzernstrategie und Konzernsteuerung

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