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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Wachstum im Ausland durch Mobilfunk. Das internationale Mobilfunk- geschäft ist für die Deutsche Telekom ein Hauptwachstumstreiber. Der Konzern hat im vergangenen Jahr den internationalen Umsatzanteil durch organisches und anorganisches Wachstum insbesondere in den USA und Mittel- und Osteuropa stetig ausgebaut und realisierte Ende 2008 den größten Teil des Umsatzes im Mobilfunkgeschäft außerhalb Deutschlands. T-Mobile USA betreute Ende 2008 32,8 Mio. Kunden, was einem Anstieg von 4,1 Mio. Nettoneukunden (inklusive SunCom) im Vergleich zum Vor- jahr entspricht. Zum einen hat das Unternehmen dabei von der Einführung neuer Produkte und Services profitiert. Zuletzt brachte T-Mobile USA am 22. Oktober 2008 mit dem T-Mobile G1 das weltweit erste auf dem Betriebssystem Android-basierende Endgerät auf den Markt. Zum anderen führte die Akquisition von SunCom Wireless Anfang 2008 zu einer Erweite- rung der Kundenbasis und einer Ausweitung der Mobilfunkabdeckung. In 2009 will T-Mobile USA weiterhin ins mobile Breitbandnetz investieren und die 3G Netzabdeckung nahezu verdoppeln. In Südosteuropa hat sich die Deutsche Telekom besonders durch die Beteiligung an der OTE verstärkt. Damit erwirbt der Konzern eine starke Position im griechischen sowie in weiteren wachstumsstarken südosteuropäischen Märkten. Mobilisieren des Internets. Im Jahr 2008 hat sich der Trend zur mobilen Datennutzung weiter verstärkt. Immer mehr Menschen greifen regelmäßig und mit steigender Intensität mobil auf das Internet zu. Die Deutsche Telekom gestaltet diesen Trend und profitiert von einem Mix aus leistungs- fähiger Infrastruktur, attraktiven Preisen sowie innovativen Endgeräten wie dem iPhone 3G oder dem Android-basierten T-Mobile G1. Bereits ab Juli 2008 führte T-Mobile das iPhone 3G in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und weiteren Märkten Ost- und Südosteuropas erfolgreich ein. T-Mobile konnte damit Bestandskunden begeistern und hochwertige Neukunden gewinnen. Das T-Mobile G1 als erstes Android-basiertes Mobilfunkgerät der Welt wurde Ende Oktober 2008 in den USA und Groß- britannien exklusiv von T-Mobile in den Markt eingeführt. Ab Februar 2009 startete die Markteinführung in Deutschland und anderen europäischen Kernmärkten. Überdies hat der steigende Absatz von vergünstigten Laptops in Verbindung mit einem mobilen Breitbandinternetvertrag zur positiven Entwicklung bei den Umsätzen mit mobiler Datenkommunikation beigetra- gen. Neben dem iPhone und dem T-Mobile G1 bietet die Deutsche Telekom mit web’n’walk eine einfache und attraktive Möglichkeit, mobil auf das Internet zuzugreifen. Über „Widgets“ kann direkt vom Handydisplay auf die wichtigsten und persönlichen Internetdienste schnell und komfortabel zugegriffen werden. Partnerschaften mit führenden Community-, E-Mail- und Instant Messaging Anbietern adressieren zudem gezielt das Kunden- bedürfnis nach mobiler Kommunikation über verschiedenste Kanäle. Die Zahl der web’n’walk-Kunden in den fünf westeuropäischen Gesellschaften stieg in 2008 um 65% auf 5,3 Mio. Aufbau netzzentrierter ICT. Im Geschäftskundensegment der Deutschen Telekom ist der Trend zur Konvergenz von IT, TK-Leistungen und Anwen- dungen zu einer einheitlichen ICT-Welt ungebrochen. T-Systems hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und sich strategisch auf netzzentrierte Dienstleistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik ausgerichtet. Große internationale Outsourcing-Verträge mit Siemens, dem südafrikanischen Versicherungsunternehmen Old Mutual Group, Alcatel Lucent oder dem finnischen Papierkonzern Stora Enso sowie der Big Deal mit Royal Dutch Shell belegen den Erfolg der Strategie. Im Zuge der Neu- ausrichtung des Geschäftskundensegments der Deutschen Telekom wird sich T-Systems künftig auf das ICT-Lösungsgeschäft mit den 400 nationalen und internationalen Systemkunden konzentrieren, während 160 000 Geschäftskunden vom operativen Segment Breitband/Festnetz bedient werden. T-Systems profitiert dabei von seiner international erworbenen ICT-Kompetenz, die sich auf Fähigkeiten zur integrierten Produktion von IT und TK in den ICT-Operations und zum anderen auf eine breit gefächerte Branchenkompetenz im Bereich der Systems Integration stützt. Erst im März 2008 hat T-Systems eine globale Service-Allianz für Systemintegration mit dem amerikanischen Unternehmen Cognizant geschlossen. Die beiden Unternehmen bündeln dafür ihr Beratungsgeschäft mit Offshore-Kapazi- täten in Asien. Durch Neustrukturierung, gezielte Partnerschaften und Investitionen in Rechenleistungskapazität und Infrastruktur ist T-Systems hervorragend aufgestellt, um international vom Wachstum netzzentrierter ICT zu profitieren.

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