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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Auswirkungen von Sondereinflüssen.a in Mio. € 2008 Sonder- einflüsse 2008 ohne Sonder- einflüsse 2007 Sonder- einflüsse 2007 ohne Sonder- einflüsse Umsatzerlöse 61 666 61 666 62 516 62 516 Umsatzkosten (34 592) (937)b (33 655) (35 337) (1 252) j (34 085) Bruttoergebnis vom Umsatz 27 074 (937) 28 011 27 179 (1 252) 28 431 Vertriebskosten (15 952) (485)c (15 467) (16 644) (498)k (16 146) Allgemeine Verwaltungskosten (4 821) (224)d (4 597) (5 133) (701)l (4 432) Sonstige betriebliche Erträge 1 971 510e 1 461 1 645 419m 1 226 Sonstige betriebliche Aufwendungen (1 232) (644)f (588) (1 761) (769)n (992) Betriebsergebnis (EBIT) 7 040 (1 780) 8 820 5 286 (2 801) 8 087 Finanzergebnis (3 588) (652)g (2 936) (2 833) (9)o (2 824) Ergebnis vor Ertragsteuern 3 452 (2 432) 5 884 2 453 (2 810) 5 263 Ertragsteuern (1 428) 461h (1 889) (1 373) 364p (1 737) Jahresüberschuss 2 024 (1 971) 3 995 1 080 (2 446) 3 526 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 541 (28) 569 509 (12) 521 Konzernüberschuss 1 483 (1 943) 3 426 571 (2 434) 3 005 Betriebsergebnis (EBIT) 7 040 (1 780) 8 820 5 286 (2 801) 8 087 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (10 975) (336)i (10 639) (11 611) (372)q (11 239) EBITDA 18 015 (1 444) 19 459 16 897 (2 429) 19 326 EBITDA-Marge (in%) 29,2 31,6 27,0 30,9 a Die Herleitung des EBITDA für die Segmente und den Gesamt- konzern erfolgt vom Betriebsergebnis (EBIT). Diese Ergebnis- größe vor anderen Gesellschaftern zuzurechnendem Ergebnis sowie vor Ertragsteuern und dem Finanzergebnis wird zusätz- lich bei der Berechnung des EBITDA um die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen bereinigt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Deutsche Telekom mit dieser Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Unternehmen eine abweichende Definition wählt. Das Finanzergebnis bein- haltet in dieser Definition neben dem Zinsergebnis das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen sowie das Sonstige Finanzergebnis. Diese Form der Herleitung, ausgehend vom Betriebsergebnis, ermöglicht eine einheitliche Ableitung des EBITDA auf Basis einer für die Segmente und für den Gesamt- konzern veröffentlichten Ergebnisgröße nach IFRS. Dabei sind das Konzernergebnis der Deutschen Telekom sowie das EBITDA des Gesamtkonzerns und der Segmente sowohl in der Berichtsperiode als auch in der Vorjahresvergleichs- periode durch eine Reihe von Sondereinflüssen beeinflusst. Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse als Betriebsergebnis (EBIT) vor Abschreibun- gen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie vor Auswirkungen von Sondereinflüssen. Der Grundgedanke besteht in der Herausrechnung von Sondereinflüssen, die die operative Geschäftstätigkeit überlagern und somit die Ver- gleichbarkeit des EBITDA und des Konzernüberschusses mit den Vorjahren beeinträchtigen. Zudem ist eine Aussage über die künftige Entwicklung des EBITDA und des Konzernüber- schusses aufgrund der Sondereinflüsse nur eingeschränkt möglich. Die Bereinigungen erfolgen unabhängig davon, ob die betreffenden Erträge und Aufwendungen innerhalb des Betriebsergebnisses, im Finanzergebnis oder im Steueraufwand ausgewiesen werden. Bereinigt werden die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Bereinigungssachverhalten stehenden Erträge und Aufwendungen. Für den Vergleich der Ertragskraft von ergebnisorientierten Bereichen unterschiedlicher Größe werden neben dem EBITDA und dem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA die Kennzahlen EBITDA-Marge und die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge dargestellt. Die EBITDA-Marge wird aus der Relation des EBITDA zum Umsatz ermittelt (EBITDA dividiert durch die Umsatzerlöse). Bilanzierungsänderung in Einklang mit IFRIC 12. Vergleichs- perioden 2007 und 2006 angepasst. Erläuterungen im Konzern-Anhang. Sondereinflüsse 2008: b Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen in den operativen Segmenten Breitband/Festnetz (–0,4 Mrd. €) und Geschäftskunden (–0,2 Mrd. €) sowie Sachrestrukturie- rungen im operativen Segment Geschäftskunden (–0,2 Mrd. €). c Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen im operativen Segment Breitband/Festnetz (–0,2 Mrd. €) und Geschäftskunden (–0,1 Mrd. €). d Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen im operativen Segment Breitband/Festnetz (–0,1 Mrd. €), Geschäftskunden (–0,1 Mrd. €) und Konzernzentrale & Shared Services (0,1 Mrd. €). e Vor allem Erträge aus dem Verkauf der Media&Broadcast im operativen Segment Geschäftskunden (0,5 Mrd. €). f Hauptsächlich Aufwendungen aus dem Verkauf der DeTe Immo- bilien (–0,3 Mrd. €) im operativen Segment Konzernzentrale & Shared Services und Wertminderungen auf Goodwill bei T-Mobile Austria, T-Mobile Macedonia und T-Mobile Hungary im operativen Segment Mobilfunk Europa (–0,2 Mrd. €). g Insbesondere Wertminderung auf den OTE Buchwert im Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (–0,5 Mrd. €) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Personalmaßnahmen (–0,1 Mrd. €). h Im Wesentlichen Steuererträge aus Aufwendungen für sach- bezogene Restrukturierung (0,2 Mrd. €) und Personalmaß- nahmen (0,2 Mrd. €). i Hauptsächlich Wertminderungen auf Goodwill im operativen Segment Mobilfunk Europa (–0,2 Mrd. €). Sondereinflüsse 2007: j Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,8 Mrd. €), Geschäftskunden (–0,3 Mrd. €) und Mobilfunk Europa (–0,1 Mrd. €). k Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,4 Mrd. €) und Geschäftskunden (–0,1 Mrd. €). l Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,1 Mrd. €), Geschäftskunden (–0,1 Mrd. €) und Konzern- zentrale & Shared Services (–0,5 Mrd. €). m Veräußerungsgewinne, im Wesentlichen aus dem Verkauf von T-Online France und T-Online Spain im Segment Breitband/ Festnetz (0,4 Mrd. €). n Aufwendungen aus Wertminderung des Goodwill von T-Mobile Netherlands im Zusammenhang mit der nachträglichen Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge im Segment Mobilfunk Europa (–0,3 Mrd. €) sowie Kosten aus dem Verkauf von Vivento Geschäftseinheiten im Segment Konzernzentrale & Shared Services (–0,4 Mrd. €). o Im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rück- stellungen für Personalmaßnahmen (Regelung zum vorzeitigen Ruhestand sowie Altersteilzeit) (–50 Mio. €). Demgegenüber stehen ein Ertrag aus der Veräußerung der restlichen Anteile an Sireo im Bereich Konzernzentrale & Shared Services (18 Mio. €) sowie periodenfremde Erträge aus at equity bilanzierten Unter- nehmen im Segment Breitband/Festnetz (31 Mio. €). p Im Wesentlichen Steuererträge aus Aufwendungen für Personal- maßnahmen (0,7 Mrd. €). Des Weiteren ein Steuerertrag aus der teilweisen Aktivierung bislang nicht bilanzierter Steuern auf Verlustvorträge bei T-Mobile Netherlands (0,3 Mrd. €) sowie gegenläufig ein Steueraufwand aus der Bewertung latenter Steuern aufgrund der Steuersatzänderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 (–0,7 Mrd. €). q Im Wesentlichen Aufwendungen aus der Wertminderung des Goodwill von T-Mobile Netherlands im Zusammenhang mit der nachträglichen Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge im Segment Mobilfunk Europa (–0,3 Mrd. €).

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