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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Das Konzern-EBITDA betrug 18,0 Mrd. € und stieg somit gegenüber 2007 um 1,1 Mrd. € bzw. 6,6%. Im Vergleich zum Vorjahr wirkten sich vor allem um 1,0 Mrd. € geringere Sondereinflüsse positiv auf die Entwicklung des EBITDA aus. Hierbei handelte es sich überwiegend um Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen. Das um Sondereinflüsse bereinigte Konzern-EBITDA im Jahr 2008 lag mit 19,5 Mrd. € (2007: 19,3 Mrd. €) über dem Vorjahresniveau. Positive Effekte aus Veränderungen des Konsolidierungskreises von 0,3 Mrd. € und negative Effekte aus Wechselkursen in Höhe von 0,3 Mrd. € glichen sich aus. Während das Segment Breitband/Festnetz einen Rückgang des bereinigten EBITDA verzeichnete, erzielten insbesondere die Mobilfunk- segmente eine Steigerung des bereinigten EBITDA. Der Rückgang im Segment Breitband/Festnetz war vor allem auf den anhaltend hohen Preis- und Kostendruck sowie auf Anschlussverluste – vor allem im Inland – zurückzuführen. Um Sondereinflüsse und Veränderungen des Konsolidie- rungskreises bereinigt, verzeichnete das operative Segment Geschäfts- kunden ein stabiles Ergebnis. Die Steigerung des bereinigten EBITDA im Segment Mobilfunk USA basierte neben dem Erwerb der SunCom im Wesentlichen auf dem Kundenzuwachs. Zum Anstieg im Segment Mobil- funk Europa trugen die T-Mobile Deutschland und die mittel- und osteuro- päischen Gesellschaften bei. Der Konzernüberschuss betrug im Berichtsjahr 1,5 Mrd. €. Zum Anstieg von 0,9 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr trug das höhere EBITDA bei, während gegenläufig das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen den Konzernüberschuss um 0,4 Mrd. € verringerte. Als Folge der Verände- rungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im vierten Quartal 2008 und des damit verbundenen Anstiegs der Diskontierungszinssätze erfasste die Deutsche Telekom im Rahmen eines Werthaltigkeitstests eine Wert- minderung auf den Buchwert der OTE in Höhe von 0,5 Mrd. €. 2006 Sonder- einflüsse 2006 ohne Sonder- einflüsse 61 347 61 347 (34 755) (1 400)r (33 355) 26 592 (1 400) 27 992 (16 410) (790)s (15 620) (5 264) (841)t (4 423) 1 257 20 1 237 (888) (145)u (743) 5 287 (3 156) 8 443 (2 675) 196v (2 871) 2 612 (2 960) 5 572 970 2 259w (1 289) 3 582 (701) 4 283 409 (16) 425 3 173 (685) 3 858 5 287 (3 156) 8 443 (11 034) (43) (10 991) 16 321 (3 113) 19 434 26,6 31,7 Sondereinflüsse 2006: r Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,8 Mrd. €) und Geschäftskunden (–0,5 Mrd. €). s Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,5 Mrd. €) und Geschäftskunden (–0,2 Mrd. €). t Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in den Segmenten Breitband/Festnetz (–0,1 Mrd. €), Geschäftskunden (–0,1 Mrd. €) und Konzern- zentrale & Shared Services (–0,6 Mrd. €). u Aufwendungen für Personal- und Restrukturierungsmaß- nahmen, überwiegend in der Konzernzentrale & Shared Services (–0,1 Mrd. €). v Nachträglicher Veräußerungserlös aus dem Verkauf von Celcom in der Konzernzentrale & Shared Services (0,2 Mrd. €). w Positiven Steuereffekten aus der Aktivierung von bisher nicht bilanzierten latenten Steuern auf Verlustvorträge bei T-Mobile USA (1,3 Mrd. €) und aus Aufwendungen für Personalmaß- nahmen und Restrukturierung (1,2 Mrd. €) stehen negative Steuereffekte, insbesondere aus der Wertberichtigung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge bei T-Mobile in Österreich sowie bei Breitband/Festnetz in Frankreich und Spanien, gegenüber (–0,2 Mrd. €). 66|67 Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung des Konzerns

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