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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Das Finanzmanagement der Deutschen Telekom stellt die permanente Zahlungsfähigkeit und damit die Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts im Konzern sicher. Die Grundzüge der Finanzpolitik legt der Vorstand jährlich fest, der Aufsichtsrat überwacht sie. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement verantwortet die Konzern-Treasury. Die mittel- und langfristige Finanzierung des Konzerns erfolgt hauptsächlich über Anleihen (Bonds) und Medium Term Notes (MTN). Im Geschäftsjahr 2008 wurden Bonds über 2,8 Mrd. €, MTNs über 1,8 Mrd. € und Schuld- scheindarlehen über 1,4 Mrd. € begeben sowie Kredite über 0,5 Mrd. € bei der Europäischen Investitionsbank aufgenommen. Die einzelnen Kondi- tionen der wesentlichen Finanzierungsinstrumente werden im Konzern- Anhang unter Anmerkung 25 erläutert. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Deutschen Telekom sicherzustellen, wird eine Liquiditätsreserve in Form von Kreditlinien und, sofern erforderlich, Barmitteln vorgehalten. Hierzu hat die Deutsche Telekom mit 28 Banken standardisierte bilaterale Kreditver- träge mit einem aggregierten Gesamtvolumen von 16,8 Mrd. € abgeschlos- sen. Die bilateralen Kreditverträge haben eine ursprüngliche Laufzeit von 36 Monaten und können jeweils nach 12 Monaten um weitere 12 Monate auf wiederum 36 Monate prolongiert werden. Diese Kreditvereinbarungen wurden zum 31. Dezember 2008 nicht in Anspruch genommen. Zur Sicherstellung der finanziellen Flexibilität setzt die Deutsche Telekom im Wesentlichen zwei Kennzahlen ein, das Gearing und die Relative Verschuldung. Ein Bestandteil der Kennzahlen sind die Netto-Finanzver- bindlichkeiten, die der Konzern als eine wichtige Kenngröße gegenüber Investoren, Analysten und Ratingagenturen verwendet. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr von 37,2 Mrd. € auf 38,2 Mrd. €. Bestimmt ist diese Veränderung vor allem durch gezahlte Dividenden und Mittelabflüsse für den Erwerb der Anteile an der OTE und der SunCom. Gegenläufig wirkten sich der starke Free Cash-Flow sowie der Zufluss aus dem Verkauf der Media&Broadcast aus. Finanzielle Flexibilität.* jeweils zum 31.12. 2008 2007 2006 Gearing Netto-Finanzverbindlichkeiten Eigenkapital 0,9 0,8 0,8 Relative Verschuldung Netto-Finanzverbindlichkeiten EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2,0 1,9 2,0 * Werte berechnet und gerundet auf Basis der exakten Millionenbeträge. Langfrist-Rating der Deutschen Telekom. jeweils zum 31.12. Standard & Poor’s Moody’s Fitch 2006 A– A3 A– 2007 A– A3 A– 2008 BBB+ Baa1 A– Ausblick stabil stabil negativ Netto-Finanzverbindlichkeiten.* in Mio. €, jeweils zum 31.12. 2008 2007 2006 Anleihen 34 302 32 294 36 288 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4 222 4 260 2 348 Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kredit- instituten aus Schuldscheindarlehen 887 690 680 Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1 053 977 562 Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 2 009 2 139 2 293 Verbindlichkeiten aus ABS-Transaktionen 0 0 1 139 Andere finanzielle Verbindlichkeiten 974 502 377 Brutto-Finanzverbindlichkeiten 43 447 40 862 43 687 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3 026 2 200 2 765 Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale/Held for Trading 101 75 122 Derivative finanzielle Vermögenswerte 1 598 433 359 Andere finanzielle Vermögenswerte 564 918 886 Netto-Finanzverbindlichkeiten 38 158 37 236 39 555 * Die Kennzahl „Netto-Finanzverbindlichkeiten“ wird von der Deutschen Telekom als eine wichtige Kenngröße gegenüber Investoren, Analysten und Ratingagenturen verwendet. Sie ist im Wettbewerbsumfeld der Deutschen Telekom üblich. Die Definition der Kennzahl kann jedoch bei anderen Unternehmen abweichend sein. 68|69 Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung des Konzerns

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