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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Mobilfunk Europa. Im operativen Segment Mobilfunk Europa erreichte der Gesamtumsatz annähernd das Vorjahresniveau. Auch um Wechselkursveränderungen bereinigt steigerten insbesondere PTC und T-Mobile CZ ihre Umsätze. In Südosteuropa konnten bis auf T-Mobile Hungary, die den Umsatz gegen- über dem Vorjahr halten konnte, alle Landesgesellschaften ihre Umsätze weiter deutlich verbessern. Der Umsatz von T-Mobile UK sank im Wesent- lichen aufgrund eines stark negativen Wechselkurseffekts des Britischen Pfunds und harten Wettbewerbs. Weiterhin wirkten sich bei T-Mobile UK Regulierungsentscheidungen im Jahr 2008 umsatzbelastend aus. Der Rückgang des Umsatzes bei T-Mobile Austria und der leichte Umsatzrück- gang bei T-Mobile Deutschland sind auf den anhaltend intensiven Preis- wettbewerb und auf regulierungsbedingte Preissenkungen zurückzuführen. In beiden Gesellschaften wirkten jedoch ein fortwährendes Kundenwachs- tum und eine gezielte Fokussierung auf die Akquisition von Vertragskunden dem Umsatzrückgang entgegen. Darüber hinaus leistete die Einbeziehung von Orange Nederland und Online (vormals Orange Nederland Breedband B.V.) einen positiven Beitrag zum Umsatzwachstum in Europa. Das bereinigte EBITDA wuchs im Jahr 2008 verglichen mit 2007 um 0,3 Mrd. €. Die Treiber dieser Entwicklung waren vor allem PTC und T-Mobile CZ. Trotz intensiven Wettbewerbs konnte sich das EBITDA von T-Mobile Deutschland infolge des weiterhin erfolgreichen Kostenmanage- ments sowie eines einmaligen Effekts in Höhe von 0,1 Mrd. € aus dem Verkauf eines Anlageguts deutlich auf über 3 Mrd. € verbessern. Die Landesgesellschaften in der Slowakei, Ungarn und Kroatien konnten ebenso zum EBITDA-Wachstum beitragen. Positive Einflüsse auf das Ergeb- nis hatten zudem die erstmalige Einbeziehung von Orange Nederland und Online (vormals Orange Nederland Breedband B.V.). Das EBITDA von T-Mobile UK reduzierte sich im Jahresvergleich aufgrund einer starken Abschwächung des Britischen Pfunds. Darüber hinaus belasteten geringere Umsätze sowie höhere nutzungsabhängige direkte Kosten das Ergebnis von T-Mobile UK. In Österreich führten der weiterhin harte Preiskampf und regulierungsbedingte Preissenkungen zu einer Minderung des EBITDA von T-Mobile Austria. Deutliche Einsparungen bei den indirekten Kosten konnten den Umsatzrückgang nicht kompensieren. Das EBIT (Betriebsergebnis) im operativen Segment Mobilfunk Europa stieg im Jahr 2008 im Vorjahresvergleich um 0,8 Mrd. €. Dies entspricht einem Anstieg von 30,9%. Neben den positiven Einflussfaktoren aus dem EBITDA trugen hauptsächlich geringere Abschreibungen bei T-Mobile UK, PTC, T-Mobile Deutschland und T-Mobile Austria zum Anstieg des EBIT bei. Der Cash Capex im operativen Segment Mobilfunk Europa lag mit 1,9 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Geringeren Investitionen in Großbritannien, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Kroatien standen im Wesentlichen höhere Investitionen in Polen, den Niederlanden und Ungarn gegenüber. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich im Vorjahres- vergleich insbesondere durch die gesunkene Mitarbeiterzahl bei T-Mobile Deutschland. In Deutschland wirkte sich die Ausgründung des Kunden- service in die Deutsche Telekom Kundenservice GmbH innerhalb des Konzerns aus. Infolge dieser Ausgründung weist die Deutsche Telekom die bisherigen Mitarbeiter im T-Mobile Kundenservice ab dem ersten Quartal 2008 im operativen Segment Breitband/Festnetz aus. Gegenläufig wirkten im Wesentlichen die Einbeziehung der Mitarbeiter von Orange Nederland, Online (vormals Orange Nederland Breedband B.V.) sowie ein starker Mitarbeiterzuwachs bei PTC aufgrund des verstärkten Vertriebs über eigene Shops. Mobilfunk USA. Der Gesamtumsatz des operativen Segments Mobilfunk USA stieg im Berichtsjahr um 6,3%. Auf USD-Basis verzeichnete das Segment ein wesentlich höheres Umsatzwachstum (13,5%). Haupttreiber für diese positive Umsatzentwicklung waren die Kundenzuwächse, einschließlich der durch die Akquisition von SunCom erworbenen Kunden. Die Über- nahme von SunCom im Februar 2008 leistete einen Beitrag von 0,5 Mrd. € zum konsolidierten Umsatz für 2008. Das EBIT (Betriebsergebnis) und das bereinigte EBITDA stiegen jeweils um 0,3 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr, was vor allem auf das fortgesetzte Umsatzwachstum und eine verbesserte EBITDA-Marge zurückzuführen war. Demgegenüber belastete der Verfall des USD in 2008 das Ergebnis von T-Mobile USA bei Umrechnung in Euro. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich der Cash Capex von 2,0 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene 3G Investiti- onen im Zusammenhang mit dem Ausbau des (3G) UMTS/HSDPA-Netzes zurückzuführen. Zum Ende des Berichtsjahres versorgte das 3G Netzwerk der T-Mobile USA 107 Mio. potenzielle Nutzer in 130 Städten. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert aus dem Kundenzuwachs und Geschäftsausbau. Zudem erhöhte sich infolge der Übernahme von SunCom im Februar 2008 die Zahl der Mitarbeiter um rund 1 850. 74|75 Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente

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