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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Im operativen Segment Breitband/Festnetz wuchs im Berichtsjahr die Zahl der Breitbandanschlüsse um 1,1 Mio. auf 15,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland stieg die Zahl der Breitbandanschlüsse um 0,8 Mio. auf 13,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Mit 10,6 Mio. Retail-Breitbandanschlüssen ist die Deutsche Telekom mit weitem Abstand der größte Breitbandanbieter in Deutschland. Im Jahr 2008 konnten 1,6 Mio. DSL-Retail-Kunden hinzugewonnen werden. Dies entspricht einem durch das Unternehmen ermittelten Neukundenmarkt- anteil von rund 45%. Gründe hierfür sind attraktive Preismodelle, regionale Preismaßnahmen und ein verbesserter Service. Die Zahl der Entertain-Anschlüsse im Bestand stieg bis zum Jahresende auf rund 353 000. Der Auftragseingang bis zu diesem Zeitpunkt betrug rund 480 000. Auch im Ausland wuchs der Breitbandmarkt im Jahr 2008. Mit insgesamt 1,7 Mio. Breitbandanschlüssen einschließlich Resale erzielte das operative Segment Breitband/Festnetz im Ausland einen Anstieg um 326 000 Anschlüsse gegenüber dem Vorjahr. Das Festnetz verzeichnete erwartungsgemäß einen Rückgang der An- schlusszahlen. Insgesamt sank die Zahl der Festnetzanschlüsse im Inland im Jahr 2008 um 8,0% auf 28,6 Mio. Anschlüsse. In den Anschlussver- lusten sind die Kunden enthalten, die bisher ihren Breitbandanschluss auf Basis des Festnetzanschlusses über einen DSL-Resale-Anschluss der Deutschen Telekom realisiert haben und jetzt auf Basis der TAL zu IP- basierten Anschlüssen migrieren. Die übrigen Anschlussverluste sind im Wesentlichen auf den Wechsel von Kunden zu anderen Festnetz-, Kabel- sowie Mobilfunkbetreibern zurückzuführen. Die Nachfrage nach Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) im Inland stieg um 1,9 Mio. auf insgesamt 8,3 Mio. Anschlüsse seit Ende 2007. Dieser Anstieg ist u.a. getrieben durch die Migration von DSL-Resale-Kunden hin zu All-IP-Anschlüssen, die auf Basis der TAL realisiert werden. Der Rück- gang der DSL-Resale-Anschlüsse um knapp 1,0 Mio. im Jahr 2008 auf 2,5 Mio. wird teilweise kompensiert durch die Überführung in IP-BSA- Anschlüsse. Im Berichtszeitraum realisierte die Deutsche Telekom insge- samt 206 000 der Mitte des Jahres eingeführten IP-BSA Stand Alone- Anschlüsse ohne PSTN-Anschluss (entbündelt), die der Deutsche Telekom Konzern als Vorleistungsprodukt an Wettbewerber vertreibt. 76|77 Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente

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