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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Mit der Weiterentwicklung seiner Corporate Responsibility (CR-)Strategie im Jahr 2008 hat sich der Konzern das Ziel gesetzt, international führend im Bereich CR zu werden. Die Strategie definiert das CR-Verständnis im gesamten Konzern und setzt damit den Handlungsrahmen für alle Konzern- einheiten. Ein eigener CR-Bereich, der auch Aufgaben wie Umweltmanage- ment und CR-Berichterstattung wahrnimmt, bildet seit Anfang 2008 die Schnittstelle einer neuen, effizienten Organisationsstruktur. Die Veranke- rung dieser Einheit im Bereich des Vorstandsvorsitzenden ermöglicht es, Corporate Responsibility konzernweit einheitlich zu steuern. Der Fokus des CR-Engagements liegt zukünftig auf drei neuen Handlungsfeldern: Klimaschutz („Low Carbon Society“), Chancengleichheit in der Informations- gesellschaft („Connect the Unconnected“) und verbesserte Vernetzung von Arbeit und Leben („Connected Life and Work“). Die Deutsche Telekom verbindet damit soziale und ökologische Ansprüche mit wirtschaftlichem Wachstum in ihrem Kerngeschäft. Weiterführende Informationen zu der CR-Strategie und den wichtigsten CR-Themen enthält der CR-Printbericht 2008 bzw. der CR-Onlinebericht unter www.telekom.com/cr-bericht2008. Neue Handlungsfelder für Verantwortung. Als Beitrag zur CO2-reduzierten Gesellschaft („Low Carbon Society“) setzt der Konzern u.a. auf den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, ein effizientes Ressourcen- und Entsorgungsmanagement, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie die Entwicklung moderner Kommunikations- lösungen. Seit Januar 2008 deckt der Deutsche Telekom Konzern seinen gesamten Strombedarf in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen ab. Neben den im deutschen Strommix enthaltenen Anteilen an erneuer- baren Energien erfolgt dies indirekt über den Erwerb von Zertifikaten aus dem Renewable Energy Certificate System (RECS). Darüber hinaus leistet u.a. T-Systems einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz durch die Optimierung eigener Rechenzentren im Rahmen des Green-IT-Konzepts. Durch Produkte und Dienste wie beispielsweise Audio- und Videokonferenzen oder spezielle Download-Angebote im Internet, z.B. Musiktitel, können Kunden Geschäfts- und Einkaufsfahrten vermeiden. Die neuen energieeffi- zienten Telefone der Sinus-Reihe sparen Strom, sind kostengünstig und lassen sich umweltfreundlich entsorgen. Für die Nutzungsphase gleicht die Deutsche Telekom die CO2-Emissionen durch Klimaschutzmaßnahmen an anderer Stelle aus. Im Jahr 2008 verkaufte die Deutsche Telekom rund 751 000 klimaneutrale Telefone der Sinus-Reihe. Die Deutsche Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Menschen den Zugang zu digitalen Medien zu ermöglichen („Connect the Uncon- nected“) und so den „Digital Divide“, die digitale Kluft, zu überwinden. Dafür fördert der Konzern Initiativen, die die Integration in die Informations- und Wissensgesellschaft unterstützen. Beispiele dafür sind der nahezu flächen- deckende Ausbau der Breitbandnetze (Ende 2008 liegt die Abdeckung in Deutschland bei ca. 96%) und die Initiative Telekom@School, die kosten- lose Internetzugänge für mittlerweile rund 34 000 Schulen in Deutschland bereitstellt. Seit 2003 unterstützt die Deutsche Telekom außerdem die Hilfsorganisation „Ärzte für die Dritte Welt“. Mit dem Aufbau einer moder- nen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur setzt der Konzern seine Kernkompetenzen für die Organisation ein. Darüber hinaus stellt die Deutsche Telekom den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Finanz- mittel, Logistik und Know-how zur Verfügung. Die Vernetzung der Lebens- und Arbeitswelt („Connected Life and Work“) steht im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der Deutschen Telekom. Der Konzern entwickelt innovative Lösungen, die Kunden dabei unterstützen, ihre Lebens- und Arbeitsqualität zu verbessern. Ein zukunftsweisendes Beispiel ist das Telemedizinprojekt „Motiva“ in der T-City Friedrichshafen, das eine Ferndiagnose von Herzinsuffizienz-Patienten ermöglicht. Im Konzern selbst leisten die verschiedenen Programme des Diversity Manage- ments einen wichtigen Beitrag zur besseren Vernetzung von Leben und Arbeiten. Beispiele sind der Familienfonds der Deutschen Telekom oder das aktuelle Projekt „Heimspiel“, das gezielt Vätern helfen soll, Familie und Beruf zu vereinbaren. Weitere Erfolge 2008: Lieferantenmanagement und Ratingergebnisse. Bereits heute ist die Deutsche Telekom Vorreiter in vielen wesentlichen Bereichen der CR, beispielsweise dem nachhaltigen Lieferantenmanage- ment. Der Hintergrund: Im weltweiten Einkauf besteht ein erhöhtes Risiko, dass Lieferanten soziale und ökologische Mindeststandards nicht konsequent umsetzen. Um dem entgegenzuwirken, hat die Deutsche Telekom Ende 2007 konzernweit das Online-Lieferanteninformations- system E-TASC (Electronics – Tools for Accountable Supply Chains) ein- geführt. Es ermöglicht, die soziale und ökologische Performance von Lieferanten zu bewerten und Risiken besser abzuschätzen. Bis Ende 2008 hat die Deutsche Telekom von ihren wichtigsten 100 Lieferanten eine Selbstauskunft eingefordert. Sobald alle relevanten Informationen im System hinterlegt sind, werden 62% des gesamten Einkaufsvolumens abgedeckt sein. Spitzenpositionen in Socially Responsible Investment (SRI)-Ratings und -Rankings haben die CR-Performance des Konzerns wiederholt bestätigt: 2008 qualifizierte sich die Deutsche Telekom erneut für die UK Index Serie FTSE4Good sowie für die Dow Jones Sustainability Index (DJSI-)Familie. Nach dem Best-in-class-Prinzip listet der DJSI die besten 10% jeder Branche. Im gleichen Jahr erhielt die Deutsche Telekom außerdem die Auszeichnung SAM Gold Class 2008 und eine Empfehlung als „Prime Investment“ durch die Münchner Ratingagentur oekom. Corporate Responsibility. Neue Handlungsfelder für Verantwortung // Lieferantenmanagement E-TASC eingerichtet

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