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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

– Der Bereich Infrastruktur (Infrastructure) entwickelt Innovationen für die ICT-Basisstrukturen der Deutschen Telekom. Das Themenspektrum umfasst nicht nur Plattformen, Kommunikationsnetze und IT-Architek- turen, sondern auch produktionsorientierte Fragestellungen wie Sicher- heit, Bandbreite und Product Lifecycle Management. – Das Innovationsfeld Inhärente Sicherheit (Inherent Security) trägt dem Kundenwunsch nach ganzheitlicher Sicherheit der Kommunikations- anwendungen Rechnung. Sicherheit ist integraler Bestandteil von Pro- dukten, Diensten und Lösungen der Deutschen Telekom. Dies beinhaltet auch, dass Anwender verlässlich wissen, mit wem sie über das Netz kommunizieren, um Transaktionen oder Verträge sicher abschließen zu können. Darüber hinaus identifiziert und entwickelt die Deutsche Telekom Anwendungen, die ihre internen Systeme vor Ausfällen und Missbrauch schützen. Unter dem Stichwort User Driven Innovation kommen intelligente Methoden der Innovationsmarktforschung zum Einsatz, um die Bedürfnisse der Kunden zu ermitteln, die für die Aktivitäten des Innovation Development Laboratory eine zentrale Rolle spielen. So ermöglicht z.B. der Einsatz sog. User Clinics, frühzeitig die Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz von Inno- vationskonzepten und Prototypen zu überprüfen. Zusammen mit traditio- nellen Methoden wie Fokusgruppen und großflächigen Feldtests lassen sich so bereits in frühen Phasen der Innovationsentwicklung viele strate- gische und technische Weichenstellungen vornehmen. Die Früherkennung von technologischen Trends gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Innovation Development Laboratory. Eine Vielzahl moderner und wissenschaftlich fundierter Methoden – etwa das Technologie-Radar – erschließt neue Ideen, die für den Konzern relevant sind, und macht sie für die Deutsche Telekom nutzbar. Strategic Research Laboratory. Die langfristige anwendungsorientierte Forschung erfolgt im Strategic Research Laboratory der Deutsche Telekom Laboratories. Dort stellen Wissen- schaftler mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten das Basiswissen für die Informations- und Kommunikationstechnologien von morgen bereit. Die Forscher stammen zu etwa je einem Drittel aus Deutschland, anderen europäischen Ländern und dem außereuropäischen Ausland. Das Strategic Research Laboratory leistet auch einen nennenswerten Beitrag zur Lehr- tätigkeit an der Technischen Universität Berlin. Dazu haben die TU Berlin und die Deutsche Telekom vier Professuren eingerichtet: „Quality and Usability“, „Intelligente Netze“, „Interaction Design & Media“ sowie „Security in Telecommunications“. Die in den Deutsche Telekom Laboratories geleistete wissenschaftliche Arbeit ist international anerkannt und wird von Gastwissenschaftlern aus aller Welt geschätzt. Der Erfolg dokumentiert sich in zahlreichen Patent- anmeldungen und wissenschaftlichen Publikationen. Die Ergebnisse finden weitreichende Beachtung, was sich in zahlreichen Auszeichnungen der Mitarbeiter widerspiegelt. So wurde das Projekt Speech Based Classifica- tion (SBC) bereits mehrfach prämiert. Für Lösungen zur sicheren Identi- fizierung im Internet erhielt die Deutsche Telekom den IDDY Award 2008, eine Auszeichnung der Liberty Alliance, der globalen Identitätsgesellschaft für ein zuverlässigeres Internet für Endverbraucher, Regierungen und Unternehmen. Der Preis für herausragende Veröffentlichungen der Infor- mationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) ging an einen Wissen- schaftler des Strategic Research Laboratory. Erfolgreiche Ergebnistransfers. Das wichtigste Ziel der gemeinsamen Anstrengungen ist der Transfer der Arbeitsergebnisse in die Konzernbereiche, die daraus für die Kunden der Deutschen Telekom neue Produkte und Dienste generieren. Dieser Transfer gewann im Berichtsjahr 2008 weiter an Dynamik. Eine Vielzahl von Ergeb- nissen floss in die operativen Segmente ein und führte zu Umsatzsteige- rungen und Kostensenkungen, die deutlich über den Erwartungen lagen. Dazu zählt beispielsweise der mobile Einkaufsassistent für die Metro AG. Im Sprachportal des Kundendiensts realisierte T-Mobile den Einsatz von Speech Based Classification. Erkenntnisse aus dem Projekt Generation 50+ gingen direkt in die Gestaltung des Telefongeräts Sinus A 201 ein. Konzepte aus dem Projekt für personalisierte, intelligente Benutzungs- schnittstellen (PIUI – Personalized Intelligent User Interfaces) beeinflussten maßgeblich die Definition des Diensts „web’n’walk 4.0“, den T-Mobile zur CeBIT 2008 vorgestellt hat. Ein Value Tracking-System kontrolliert und beobachtet regelmäßig die Wertschöpfung aller Entwicklungsprojekte. Mit Zimory erfolgte im Berichtsjahr 2008 die zweite Ausgründung der Deutsche Telekom Laboratories. Zimory hat als weltweit erstes Unter- nehmen eine internationale Plattform für den Handel mit IT-Infrastruktur- Ressourcen entwickelt und wird diese auch betreiben. Die patentierte Web 2.0-Technologie von Zimory ermöglicht es, freie Rechenzentrums- kapazitäten dynamisch anzubieten und nach Bedarf abzurufen.

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