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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Die Deutsche Telekom erhält damit Zugang zu neuen Geschäftsmodellen, innovativen Services und talentierten Entwicklern. Die maximale Nutzung vorhandener Services durch die gesamte kreative externe Entwicklergemein- schaft erschließt neue Umsatzquellen. Neben der Stärkung der Innovations- kraft schafft auch die gleichzeitige Verlagerung des Risikos bei der Ent- wicklung neuer Produkte und Dienste auf externe Entwickler Vorteile für die Deutsche Telekom im sich wandelnden Telekommunikationsmarkt. Parallel baut die Deutsche Telekom die interne Kompetenz für die Entwick- lung moderner Internetapplikationen weiter nachhaltig aus. Das Produkt- haus ist bei der Softwareentwicklung für das vernetzte Leben und Arbeiten ein wichtiges Kompetenzcenter im Konzern. Erfolgreiche Innovationen in den Segmenten. Das Geschäftsfeld Mobilfunk konzentrierte sich auf das mobile Internet als Hauptwachstumstreiber. Im Jahr 2008 investierte T-Mobile in den weiteren Ausbau und die Optimierung der Netze für den mobilen Internet- zugang über Mobiltelefone, mobile Internetgeräte und mobile Personal Computer. In Europa lag der Schwerpunkt auf der weiteren Aufrüstung der Netze der 3. Generation (3G) in Regionen mit einer intensiven Nutzung der mobilen Datenkommunikation. Als Basis für die schnellen Verbindungen dienen die HSDPA-Technik mit Übertragungsraten bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde von den Basisstationen zu den Endgeräten und HSUPA mit bis zu 2,0 Megabit pro Sekunde in Gegenrichtung. Darüber hinaus wurde die Datenübertragungstechnik EDGE in den Netzen der 2. Generation optimiert, sodass eine Leistungssteigerung von rund 20% erzielt werden konnte. Eine besondere Netzoptimierung nahm T-Mobile UK in Angriff: Unter dem Dach des Gemeinschaftsunternehmens Mobile Broadband Network Limited (MBNL) fassen die britische Mobilfunktochter und der Netzbetreiber 3 UK ihre jeweiligen 3G Basisstationen zu einem optimierten, gemeinsam betrie- benen Funknetz zusammen. Zielsetzung ist es, mittelfristig mit 30% weniger Standorten als bisher eine verbesserte, dann weitgehend vollständige Ver- sorgung der britischen Bevölkerung mit Breitband-Mobilfunk zu erzielen. Jenseits des Atlantiks begann T-Mobile USA den kommerziellen Betrieb von 3G mit HSDPA. Ende 2008 bot das Unternehmen seinen Kunden eine Übertragungsleistung von bis zu einem Megabit pro Sekunde im Down- load in mehr als 130 Großstädten in den USA. Um die Übertragungskapazitäten weiter zu steigern und die Funkversorgung in Innenräumen zu verbessern, erprobt T-Mobile in Europa den Einsatz sog. Femtozellen. Sie stellen dank Miniaturisierung die Funktionalität von Basisstationen, in Form und Größe einem typischen WLAN-Router vergleich- bar, bereit. Die Femtozellen verbinden sich selbstständig per Plug&Play über die bei den Kunden vorhandenen Breitband/DSL-Anschlüsse mit dem Netz von T-Mobile. Die mittelfristige Netzentwicklung treibt T-Mobile u.a. in der Next Generation Mobile Networks (NGMN) Allianz voran. Bereits zur CeBIT 2008 demons- trierte T-Mobile die nächste Evolutionsstufe Long Term Evolution (LTE) als eine mögliche Technologie im Rahmen von NGMN. LTE erlaubt Daten- übertragungsraten von bis zu 170 Megabit pro Sekunde im Downlink und 50 Megabit pro Sekunde im Uplink. Im vierten Quartal 2008 startete T-Mobile in Bonn zusammen mit einem Technologiepartner den weltweit ersten Feldversuch mit LTE. Dabei versorgen mehrere Funkzellen ein städti- sches Gebiet, in dem sich beispielsweise in einem fahrenden Fahrzeug unterbrechungsfrei bandbreitenintensive und zeitkritische Anwendungen wie etwa Videostreams und Onlinespiele nutzen lassen. Neben den Netzen legte T-Mobile im Berichtsjahr einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Einführung von leistungsfähigen Endgeräten, die die Nutzung des mobilen Internets in neuer Qualität ermöglichen. Nach der Einführung des Apple iPhone 2G in fast allen europäischen T-Mobile Gesellschaften führte T-Mobile ab Juli 2008 mit dem iPhone 3G die nächste Entwicklungsstufe ein. T-Mobile setzt zudem auf offene, konfigu- rierbare Endgeräteplattformen. Das Unternehmen brachte in diesem Zusammenhang die neueste Generation von Windows Mobile Geräten auf den Markt, den T-Mobile MDA Compact IV und Vario IV. Als Gründungs- mitglied der Open Handset Alliance beteiligte sich T-Mobile unter der Führung von Google auch an der Entwicklung der offenen Plattform Android. Als Ergebnis dieser Entwicklung führte T-Mobile im Oktober 2008 exklusiv das T-Mobile G1 als weltweit erstes Gerät auf Basis von Android in den USA und Großbritannien ein. Ab Februar 2009 startete die Markteinführung des T-Mobile G1 in Deutschland und anderen europäischen Kernmärkten. Kunden, die dieses Gerät nutzen, können über den Online Store „Android Market“ aus mehreren hundert Anwendungen in allen Kategorien auswählen und somit eine individuelle Anpassung der mobilen Internetanwendungen vornehmen. T-Mobile erweiterte auch das Portfolio von mobilen internetfähigen PC, Laptops und der jüngsten Kategorie Netbooks mit Datenkarten, USB- Modems und in die Geräte integrierten Breitband-Modulen. Dabei arbeitete T-Mobile eng mit den Herstellern der Geräte zusammen und schuf so die Voraussetzung für eine verstärkte Nutzung der mobilen Internetkom- munikation. Die mobile Internetnutzung über Mobiltelefone verbesserte T-Mobile mit der neuesten Widget-Technik in seinem web’n’walk-Angebot nochmals deutlich. Diese Technik erlaubt es den Nutzern, aus einem umfangreichen Angebot von Widget-basierten Internetanwendungen zu wählen und sich so ihr persönliches Interneterlebnis ganz nach ihren Präferenzen zu gestal- ten. Die Verknüpfung von Communities und weiteren Anwendungen des Web 2.0 mit den persönlichen Kommunikationsdiensten von T-Mobile stellte einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt dar. Das Diensteportfolio erweiterte T-Mobile in der zweiten Hälfte 2008 durch die Einführung von Instant Messaging auf Mobiltelefonen: Der neue Dienst unterstützt die vier größten Communities AOL Instant Messenger, ICQ, Windows Live Messenger und Yahoo! Messenger und ermöglicht Instant Messaging so, wie die Kunden es von ihren PC zu Hause gewohnt sind.

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