Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Standortkonzept Kundenservice und Überführung der Technik-Zentren in die Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH. Die Gründung der drei Servicegesellschaften im Jahr 2007 war ein wesent- licher Baustein für den zukunftssichernden und daher unabdingbaren Umbau der Deutschen Telekom. In einem zweiten Schritt ging es im Jahr 2008 darum, die Marktposition der neuen Servicegesellschaften zu stärken. Die Deutsche Telekom Kundenservice GmbH (DT KS) hat ein umfang- reiches Modernisierungs- und Konsolidierungskonzept für ihre Service- Center-Struktur vorgelegt. Ziel ist es, die Marktposition der Deutschen Telekom Kundenservice GmbH zu verbessern. Nach drei Monaten Verhandlung einigten sich die DT KS und der DT KS Gesamtbetriebsrat im Einigungsstellenverfahren über ein neues Standort- konzept. Die DT KS wird ihre Aktivitäten bis Mitte 2011 nun bundesweit an 33 Standorten zusammenfassen. Ein umfassender Sozialplan federt Härten für besonders betroffene Mitarbeiter ab. Die Deutsche Telekom AG überführte außerdem die vier Technik-Zentren, die bisher noch bei der Deutschen Telekom AG angesiedelt waren, zum 1. Dezember 2008 in die Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH (DT NP). Damit bündelt der Konzern die Verantwortung für das Kerngeschäft Technik und steigert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Netzproduktion im Interesse der Kunden. Bundesweit wurden rund 6 000 Beschäftigte in die DT NP überführt bzw. zugewiesen. Mit der Gewerkschaft ver.di konnte am 25. November 2008 eine Einigung erzielt werden, mit welchen Konditionen die Arbeitnehmer in die DT NP wechseln. Analog der T-Service Regelungen gelten für die Zentren-Mitarbeiter weitreichende Absicherungen im Entgelt (Rucksack- lösungen), der Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen bis Ende 2012 und ein Auslagerungsschutz bis 2010. Beendigung der Beurlaubungspraxis für Arbeitnehmer der DeTe Immo- bilien GmbH. Zum 30. September 2008 endete die Beurlaubungspraxis für die Mitarbeiter der DeTe Immobilien GmbH. Fast alle Mitarbeiter haben ihr ruhendes Arbeitsverhältnis bei der Deutschen Telekom AG und damit ihre Beurlaubung beendet und gleichzeitig ihr Arbeitsverhältnis in der heutigen STRABAG Property and Facility Services GmbH fortgesetzt. Die Beendigung der Beurlaubungspraxis ist für die Deutsche Telekom ein notwendiger Schritt, mit dem der Konzern dem Personalumbau durch eine eindeutige Arbeitnehmerzuordnung Rechnung trägt. Tarifrunden im Konzern Deutsche Telekom. Im Berichtsjahr 2008 kamen die Tarifrunden für die Telekom Shop Vertriebsgesellschaft, für T-Mobile Deutschland und T-Systems zum Abschluss. Im März 2008 endete zunächst die Tarifrunde der Telekom Shop Vertriebs- gesellschaft erfolgreich. Nach fünf Leermonaten stiegen die Jahresziel- gehälter ab dem 1. Juni 2008 linear um 3,8%. Im April 2008 erfolgte eine nach Entgeltgruppen gestaffelte Einmalzahlung in Höhe von 650 € für die unteren Entgeltgruppen bzw. 550 € für die oberen Entgeltgruppen. Die Laufzeit des Abschlusses beträgt 16 Monate und reicht bis zum 30. April 2009. Für T-Mobile Deutschland erzielten die Tarifvertragspartner im Juni 2008 eine Einigung. Die Einigung sieht vor, dass die Gehälter der rund 4 000 tariflichen Mitarbeiter in zwei Stufen angepasst werden. Zum 1. Juni 2008 stiegen die Entgelte um 3,6%, zwölf Monate später erneut um 2,3%. Der Entgelttarifvertrag kann frühestens mit Ablauf des 31. Dezember 2009 gekündigt werden. Für die ersten Monate des Jahres 2008 erhielten die unteren Entgeltgruppen zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 650 € (beurlaubte Beamte 550 €), die oberen Vergütungsgruppen erhielten einmalig 550 € (beurlaubte Beamte 470 €). Im Januar 2009 bekamen die Beschäftigten der unteren Vergütungsgruppen eine weitere Einmalzahlung von 500 € (beurlaubte Beamte 425 €) bzw. 400 € (beurlaubte Beamte 340 €) in den oberen Entgeltgruppen ausgezahlt. Im Juli kam die Tarifrunde 2008 für T-Systems zum Abschluss. Das Ergebnis sieht eine Lohnerhöhung von 3,1% ab dem 1. Januar 2009 vor. Die Entgelt- erhöhung erfolgt linear für die rund 27 000 Beschäftigten von T-Systems Enterprise Services und T-Systems Business Services, für die der Haus- tarifvertrag der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gilt. Für das Jahr 2008 vereinbarten die Tarifvertragspartner eine Einmalzahlung von 900 €. Der Tarifabschluss umfasst eine Gesamtlaufzeit von 21 Monaten bis zum 31. Dezember 2009. 92|93 Der Konzernlagebericht Mitarbeiter

Pages