Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine verbreitete Nutzung der nächsten Mobil- funkgeneration, des „Next Generation Mobile Networks“ (NGMN), zu schaffen. Erneuerung der Infrastruktur in Tschechien. T-Mobile Czech Republic verfügt laut einer im Juli 2009 veröffentlichten Umfrage der unabhängigen Organisation P3-Solutions über das zuverlässigste 2G-Mobilfunknetz in Tschechien. Im September 2009 konnte T-Mobile Czech Republic die erste Phase ihrer Erneuerung der bestehenden 2G-Mobilfunkinfrastruktur abschließen. Mit 2 270 Funkstationen wurde etwa die Hälfte der Anlagen durch neue, umwelt- und klimaschonende Technologien ersetzt. Im Januar 2010 starteten wir in Prag den Betrieb des 3G-Mobilfunks (UMTS/ HSDPA). Neben den Einwohnern der tschechischen Hauptstadt sollen im Laufe des Jahres auch Bürger vieler weiterer größerer Städte eine Zugangsmöglichkeit erhalten. Weg frei für die nächste Mobilfunkgeneration. Auch über den Ausbau der dritten Netzgeneration hinaus arbeiten wir an der Entwicklung noch schnellerer Übertragungstechnologien. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine verbreitete Nutzung der nächsten Mobilfunkgeneration, des „Next Generation Mobile Networks“ (NGMN), zu schaffen. NGMN kann mit verschiedenen Technologien realisiert werden, darunter WiMAX und Long Term Evolution (LTE). Seit 2008 testet die Telekom die LTE-Technik. Mit ihr werden fünf- bis zehnmal höhere Bandbreiten als bei HSDPA und HSUPA möglich. Mit dem führenden chinesischen Mobilfunkausrüster Huawei hat die Telekom in Innsbruck 2009 das größte europäische LTE-Testnetz in Betrieb genommen. Unter realen Bedingungen werden Datenübertragungsraten bis zu 150 Mbit pro Sekunde erprobt. Dabei können mehrere Anwendungen wie das Downloaden von Dateien, Video-Streaming, Web-Browsing und Videotelefonie parallel durchgeführt werden. Mobilfunkfrequenzen und Digitale Dividende: ein Quantensprung für den Mobilfunk. Im zweiten Quartal des Jahres 2010 stand Deutschland vor der größten Frequenzversteigerung seiner Geschichte: Insgesamt stehen 360 Megahertz an Frequenzen in vier verschiedenen Frequenz- bändern zur Vergabe. Besondere Bedeutung kam dabei einem Teil der frei werdenden Frequenzbänder der sog. Digitalen Dividende von 790 bis 862 Megahertz zu. Diese werden durch die Nutzung für den Mobilfunk künftig eine enorme Aufwertung erfahren – eine „Dividende“, die sich für die gesamte Gesellschaft, allen voran für die Anwohner bisheriger „weißer Flecken“, auszahlen wird. Der Grund: Das Frequenzspektrum der Digitalen Dividende eignet sich aufgrund seiner physikalischen Eigen- schaften besonders für den Netzaufbau in ländlichen Regionen, weil in diesem niedrigen Frequenzband nur relativ wenige Funkstationen erfor- derlich sind. Aber auch die anderen Bänder sind für die Versorgung mit schnellem mobilen Internetzugang von hoher Bedeutung, denn zur Rea- lisierung der hohen Bandbreiten werden vor allem höhere Frequenzen benötigt. Die Telekom hat sich an der Versteigerung beteiligt, um mit modernen Netzen für die Zukunft gerüstet zu sein und nicht zuletzt um möglichst vielen Menschen die Chance auf eine Teilhabe an der Infor- mations- und Wissensgesellschaft sichern zu können. 201 Weiterführende Informationen zum Thema „Netz- und Infrastruk- turausbau“ im CR-Onlinebericht. Internationalverbessert. Dialoge mit Kommunen zu Mobilfunk und Gesundheit beim Netz- ausbau. Information und Einbindung gehören für uns zu einem kooperativen und konstruktiven Umgang mit allen Beteiligten beim Ausbau des Mobilfunknetzes. Dabei ist der gegenseitige Informa- tionsaustausch zwischen Kommunen und Mobilfunkbetreibern eine der wichtigsten Schnittstellen. Im Berichtszeitraum haben sich dafür alle Mobilfunk-Landesgesellschaften eingesetzt. 202 Weiter- führende Informationen zum Thema „Mobilfunk und Gesundheit“ im CR-Onlinebericht. 20

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download