Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Zugang zur Informations- und Wissensgesellschaft. Eine stabile flächendeckende Infrastruktur allein reicht nicht aus, um die digitale Spaltung – den „Digital Divide“ – in der Gesellschaft zu schließen. Vor allem in den Industrienationen wird der Anteil älterer Menschen immer größer. Ihnen mangelt es häufig an konkreten Möglichkeiten, den kompe- tenten Umgang mit neuen Medien zu erlernen. Entsprechend groß ist die Hürde, diese für sich nutzbar zu machen. Körperliche Behinderungen, aber auch unzureichende Bildungschancen und mangelnde materielle Ausstattung mit IT-Infrastruktur können zusätzliche Barrieren schaffen, die Menschen von der Informations- und Wissensgesellschaft ausschließen. Mit dem Handlungsfeld „Connect the Unconnected“ unserer CR-Strategie haben wir es uns deshalb zum Ziel gesetzt, die moderne ICT möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Siehe Seite 9. Erfolgreicher Start des Leuchtturmprojekts „Ich kann was!“. Die Telekom trägt mit der gezielten Unterstützung von Kindern und Jugendlichen zur Schaffung einer zukunftsfähigen Gesellschaft bei. Im April 2009 startete die Initiative „Ich kann was!“. Bundesweit werden Projekte und Einrich- tungen unterstützt, die ihren Schwerpunkt in der Kompetenz vermittelnden Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren setzen. Ziel der Initiative ist es, Heranwachsenden – vor allem aus schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen – die Möglichkeit zu geben, ihre persönlichen Potenziale zu entdecken und weiterzuentwickeln. Enorme Resonanz auf die erste Ausschreibung. Bereits im ersten Jahr haben sich mehr als 600 Projekte und Einrichtungen aus Deutschland um die Teilnahme beworben, 66 davon wurden mit insgesamt 550 000 € gefördert. Ziele für 2010: Breitenförderung und Öffentlichkeitsarbeit. Im Frühjahr 2010 startete die zweite Bewerbungsrunde für die Initiative „Ich kann was!“. Eine Jury von Fachleuten aus Wissenschaft und Politik sowie Personen des öffentlichen Lebens wählt erneut Projekte und Einrichtungen aus. Zugleich soll mit der Initiative das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Kompetenzförderung bei Heranwachsenden geschärft werden. Infrastrukturprojekte an Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Mit der Bereitstellung kostenloser EDV-Infrastruktur leistet die Telekom einen weiteren wichtigen Beitrag zur Überwindung des Digital Divide. Vor allem Kinder sollen die Chance erhalten, den kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. Im Rahmen des Projekts „Net in School“ Im März 2010 wurde unser Leuchtturmprojekt „Ich kann was!“ als offizielles Projekt der UN- Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. versorgt T-Hrvatski Telekom bereits seit 2001 gemeinsam mit dem kroatischen Bildungsministerium Schulen mit entgeltfreien Internetzugängen. Allein im Berichtszeitraum profitierten über 1100 Schulen von diesem Angebot. Darüber hinaus stattete T-Hrvatski Telekom im Jahr 2009 29 Kinderheime mit kostenlosen Breitbandzugängen und Internetfernsehen aus. Ähnlich engagiert zeigt sich T-Systems Italy: Seit über drei Jahren stellt das Unternehmen entgeltfrei Computer zur Verfügung, z.B. für Schulen in Burundi und Kongo sowie für Organisationen, die sich nach dem Erdbeben in den Abruzzen beim Wiederaufbau engagieren. Bereits im Jahr 2006 begann die OTE in Griechenland mit der Praxis, gebrauchte IT-Ausstattung wie PCs und Drucker u.a. an Schulen und Nichtregierungsorganisationen zu spenden. Durch die deutlich längere Nutzungsdauer der Geräte profitiert auch die Umwelt von diesem fortgesetzten Engagement. René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Telekom, beim Start der Initiative „Ich kann was!“ am 3. April 2009 in Berlin. 21…für die Gesellschaft.

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