Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Barrierefreie Produkte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Vor allem Menschen mit altersbedingten Einschränkungen können noch nicht ausreichend von den Möglichkeiten digitaler Medien profitieren. Dafür bedarf es neuer Produkte und Dienste, die den Bedürfnissen der älteren Generation Rechnung tragen. Die Telekom fördert innovative Lösungen wie das im November 2009 auf dem deutschen Markt einge- führte analoge Festnetztelefon Easy CA22. Es verfügt über ein Display mit Großschrift, das insbesondere älteren Menschen die Nummernwahl erleichtern soll und mit digitalen Hörgeräten kompatibel ist. Weiterhin nehmen wir ergonomische Anpassungen an bereits bestehenden Pro- dukten vor. So wird das IP-Telefon „speedphone“ mit einer verbesserten Haptik, Akustik und Nutzbarkeit als generationenübergreifendes Telefon auf den Markt kommen. Mobile Notrufsysteme für mehr Sicherheit. Seit Dezember 2009 bietet die Telekom in der T-City Friedrichshafen gemeinsam mit der Fonium Deutschland GmbH das Notrufsystem derBUTLER® an. Vorangegan- gen war dem Projekt eine fünfjährige Entwicklungsarbeit. Mit Hilfe von derBUTLER® kann der Nutzer jederzeit seine Angehörigen oder eine Notrufzentrale kontaktieren. Durch ein integriertes Ortungssystem können vermisste Personen auch dort schnell aufgefunden werden, wo andere Ortungssysteme versagen. Auch die bei T-Mobile Czech Republic seit dem 1. Juli 2009 verfügbare Anwendung CPA Halo trägt zum Sicherheitsempfinden der älteren Bevöl- kerung bei. CPA Halo wird zusammen mit einem Armband angeboten, das über eine zentrale Notruftaste verfügt. Diese ist auch für chronisch kranke Menschen oder Personen mit Behinderung eine hilfreiche Unterstützung. Die griechischen Landesgesellschaften: Vorreiter bei bedarfsgerechten Lösungen. Als landesweit erstes Unternehmen bietet Cosmote in Griechen- land seit 2007 mit „Hands Free NoiZfree“ eine Technologie, die Menschen mit Hörhilfen und Implantaten mobile Kommunikation in hoher Qualität ermöglicht. Der in Kooperation mit einem Sprachinstitut entwickelte, kosten- lose Service „Mobi-Talk“ wandelt dank einer speziellen Software Informa- tionen auf dem Telefondisplay in Sprache um. Das 2006 auf dem griechischen Markt eingeführte „Voice e-mail“ beruht auf dem Prinzip der Stimmerken- nung und ermöglicht so auch Nutzern mit Sehproblemen die einfache Verwaltung ihrer E-Mails. Bei OTE können sich gehörlose oder hörgeschädigte Kunden seit dem Jahr 2000 über ein spezielles Call-Center zum Ortstarif beraten lassen, das mit textgestützter Telefonie arbeitet. Das Angebot gehört zu einer ganzen Reihe von bedarfsgerechten Produkten und Diensten für Menschen mit Hörbehinderung. Um ihnen unterwegs barrierefreie Telefonie zu ermöglichen, installiert OTE auch im öffentlichen Raum Text-Telefone: So betreibt sie 20 dieser Telefone für hörgeschädigte Personen am Athener Eleftherios Venizelos Flughafen. Magyar Telekom bietet seit Dezember 2009 als erstes Unternehmen in Ungarn das Mobiltelefon Emporia TALKpremium an, das sich gezielt an Senioren richtet. Es verfügt über große Tasten, einen besonders lauten Rufton sowie einfache SMS- und Anruffunktionen. Sonder-undSozialtarife. Direkte Hilfe mit Tradition. Sondertarife für Menschen mit Behin- derungen bieten wir nicht nur in Deutschland an. Ein Beispiel hier- für sind die günstigen SMS-Tarife für hörbehinderte Menschen bei der ungarischen Magyar Telekom sowie der OTE und Cosmote in Griechenland. In Ungarn gelten diese auch für Menschen mit Seh- behinderung. In Kroatien erleichtert T-Hrvatski Telekom insbeson- dere einkommensschwachen Menschen durch Sozialtarife die Teil- nahme an der Informationsgesellschaft. 22

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