Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Servicequalifizierung und Servicekarrieren. Im Frühjahr 2009 gaben wir den Startschuss für das Modell der Servicekarriere. Diese berufliche Spit- zenqualifizierung im Service und die bereits 2007 vereinbarte großflächige Servicequalifizierung sind wichtige Hebel, um unsere modernen Produkte und Dienstleistungen kompetent und serviceorientiert zum Kunden zu bringen. Insgesamt absolvierten die Mitarbeiter der Servicegesellschaften 2009 rund 130 000 Qualifizierungstage, zusätzlich zu den 610 000 Quali- fizierungstagen von Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen in Deutschland. Gesundheit und Prävention: Grundbedürfnisse unserer Mitarbeiter. Gesundheit hat nach unserem Verständnis neben körperlichen sowohl psychische als auch soziale Dimensionen. Das „Kümmern um Gesundheit“ ist eine elementare Führungsaufgabe bei der Telekom und fester Bestand- teil unserer internen Servicekultur. Unsere Führungskräfte sind aufgefor- dert, Vorbild und Verantwortungsträger für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu sein. Zugleich motivieren wir unsere Mitarbeiter zu einem hohen Maß an Eigenverantwortung. Dazu stellt das betriebliche Gesundheitsmanage- ment zahlreiche Angebote aus den Bereichen des Arbeitsschutzes, der Gesundheitsvorsorge, der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung sowie ein vorbildliches, proaktives Pandemie-Management bereit. Einheitliche Standards und zentrale Schnittstellen. Im Berichtszeitraum haben wir unser Gesundheitsmanagement neu organisiert, um konzern- weit einheitliche und systematische Strukturen zu etablieren. So haben wir die Bereiche Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz und betrieblicher organisatorischer Brandschutz zusammengeführt und zentral dem Bereich Personal untergeordnet. Parallel zu diesem Prozess haben bspw. T-Mobile Netherlands, T-Systems Hungary und Malaysia ihre Organisationsstrukturen zentralisiert und begonnen, ein Safety, Health und Environmental Manage- mentsystem zu erarbeiten. Die Vernetzung des Gesundheitsmanagements im gesamten Konzern wird ab 2010 durch Implementierung eines einheitlichen Manage- mentsystems weiter vorangetrieben. Konzernübergreifende Steuerungskreise. Zwei zentrale Gremien diskutieren die gesundheitspolitische Ausrichtung des Konzerns. Der Strategiekreis Gesundheit tagt auf übergeordneter Ebene und greift Themen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement auf. Im neu gegründeten zentralen Arbeitskreis Gesundheit erörtern Sozialpartner und Gesund- heitsmanager aus den Betrieben gemeinsam die gesundheitspolitische Ausrichtung der Unternehmensbereiche. Hohe Akzeptanz für Vorsorgeangebote. Im Berichtszeitraum nutzten mehr als 11 000 Mitarbeiter die Möglichkeit einer Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs, fast 12 000 Beschäftigte ließen sich gegen die saisonale Grippe impfen. Weitere Präventivmaßnahmen waren die Einführung eines Medical-Check, die Optimierung der Angebotspalette beim Rücken-Management sowie der Start von zwei neuen Modulen des fit@work-Programms. Die verbesserte Gesundheitsquote verstehen wir auch als Ergebnis unserer Leistungen rund um den Gesundheits- schutz. Für 2010 planen wir weitere Programme zur Früherkennung körperlicher und seelischer Gesundheitsrisiken. Work-Life als Teil der Unternehmenskultur. Eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden, ist für uns eine immer wich- tigere unternehmerische Aufgabenstellung. Die zunehmende Mobilität sowie die Flexibilisierung und Vernetzung der Arbeits- und Lebenswelt eröffnen einerseits Freiräume, können andererseits aber auch als Belastung empfunden werden. Um den daraus resultierenden Anfor- derungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden, unterstützt die Telekom ihre Beschäftigten mit gezielten Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Fitness, Arbeitsplatzgestaltung und Familie. Alle Angebote bündeln wir in unserem Programm „work-life@telekom“. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Wir wollen, dass unsere Beschäftigten Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen können. Aktuell bietet der Konzern an den Standorten Bonn, Berlin, München, Darmstadt und Leinfelden-Echterdingen betriebliche Kinderbetreuung an. Noch in 2010 soll sich das voll ausgenutzte Angebot an betrieblich geförderten Betreuungsplätzen von 64 im Jahr 2005 auf dann mindestens 370 erhöhen. Zusätzlich ist die Einrichtung von weiteren 200 Plätzen bereits geplant. Unter Schirmherrschaft des Vorstandsvorsitzenden René Obermann haben bei der Telekom beschäftigte Väter im Jahr 2009 in der Bonner Zentrale das Netzwerk „Heimspiel. Das Väterteam“ gegründet. Es soll den Dialog unter Vätern fördern, ihnen mehr Freiräume verschaffen und sie zur aktiven Vaterschaft ermuntern. „Meine Chance – ich starte durch!“ Unter diesem Motto bietet die Telekom in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) benachteiligten Jugendlichen konkrete Perspektiven für ihren Berufsein- stieg. 61 junge Erwachsene vor allem aus bildungsferneren Schichten haben am 1. September 2009 ihr Jahrespraktikum in unserem Konzern 61……junge Erwachsene vor allem aus bildungsferneren Schichten haben am 1. September 2009 ihr Jahresprak- tikum in unserem Konzern begonnen. 28

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