Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Soziale und ökologische Kriterien bei der Lieferantenauswahl. Die Sozialcharta verpflichtet seit 2003 sämtliche Lieferanten der Telekom auf ökologische und soziale Mindeststandards. Auch der konzernweite Code of Conduct ist Basis jeder Lieferantenbeziehung. Um Nachhaltigkeits- aspekte noch fester im Vergabeprozess zu verankern, haben wir 2009 begonnen, Kriterien zur Bewertung von Angeboten zu entwickeln. Sie werden im Jahr 2010 in der Praxis erprobt. Mehr Präsenz in Asien. Die Telekom wird die Zusammenarbeit mit Herstellern und Lieferanten aus Asien weiter vorantreiben. Ein wichtiger Arbeitsbereich ist dabei die Entwicklung von innovativen, wettbewerbs- fähigen und nachhaltigen Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette. Um intensiver und effizienter mit den asiatischen Partnern zusammenzuar- beiten, richteten die Bereiche Einkauf, Technology und Produktmanage- ment deshalb zusätzlich zur offiziellen Vertretung in Beijing ein Büro in Shenzhen ein. 401 Weiterführende Informationen zum Thema „Nachhaltige Beschaf- fungsstrategie“ im CR-Onlinebericht. Nachhaltige Rohstoffbeschaffung. Zur Fertigung von ICT-Produkten werden Rohstoffe wie Kobalt, Tantalum, Zinn, Gold oder Platin verwendet, die häufig unter problematischen Bedin- gungen in Entwicklungs- und Schwellenländern gewonnen werden. Die Telekom arbeitet mit ihren Zulieferern, die bspw. Mobiltelefone herstellen, eng daran, die ökologischen und sozialen Folgen der Rohstoffgewinnung zu minimieren. „Statement on Extractives“. Um gegenüber unseren Zulieferern klar Position für eine verantwortungsvollere Rohstoffgewinnung zu beziehen, verabschiedeten wir 2009 das „Statement on Extractives“ der Telekom. Dieses verpflichtet die Telekom und ihre Beteiligungen – einschließlich unserer direkten Lieferanten und deren Sublieferanten – für die gesamte Lieferkette auf die in der Sozialcharta festgeschriebenen Grundsätze. Richtlinien zur nachhaltigen Produktentwicklung. Für das Jahr 2010 planen wir die Einführung einer Richtlinie zur nachhaltigen Produkt- entwicklung. Damit systematisieren wir viele Kriterien, die schon heute bei der Konzeption neuer Produkte berücksichtigt werden, und machen sie zukünftig konzernweit verbindlich. Branchenweiter Austausch in Initiativen. Nachhaltigkeitsdefizite in der Rohstoffgewinnung sind ein branchenweites Problem, das nur in Zusam- menarbeit mit anderen Telekommunikationsunternehmen sowie den Herstellern von Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik zu lösen ist. 402 Eine Übersicht über weitere Initiativen, in denen sich die Telekom engagiert, im CR-Onlinebericht. Rohstoffabbau im Blickpunkt des Stakeholder Dialog Day. „Menschen- rechte im Zusammenhang mit der Rohstoffgewinnung“, „Entwicklung von Produkten für die ‚Low Carbon Society‘“ sowie „Recycling und e-Waste“ – so hießen die Themen des im Mai 2009 veranstalteten „Sustainable Procurement Stakeholder Dialog Day“ der Telekom. Etwa 70 interne und externe Interessenvertreter nahmen aktiv daran teil. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse prägten die Entwicklung unseres „Statement on Extractives“ maßgeblich mit. 403 Weiterführende Informationen zum Thema „Nachhaltige Rohstoff- beschaffung“ im CR-Onlinebericht. GeSI.Als Gründungsmitglied ist die Telekom bereits seit 2001 in der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) aktiv und arbeitet mit Exper- ten anderer engagierter Unter- nehmen an der Verbesserung der Verhältnisse in der Rohstoffge- winnung. Seit Mai 2006 stellt die Telekom auch den GeSI-Chairman. 33…für unsere Lieferanten.

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