Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Abfall. Das Gesamtabfallvolumen des Deutsche Telekom Konzerns ist gegenüber 2008 nur geringfügig angestiegen. Die Menge an gefährlichen Abfällen hat sich im Konzern leicht erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesent- lichen aus dem sukzessiven Abbau oberirdischer Linien mit den dazuge- hörigen getränkten Leitungsmasten in Deutschland. Zusätzlich erhöhten sich erneut die Abfallmengen in Deutschland im Rahmen des Kabelbergungs- projekts. Der aus diesen Effekten resultierende Anstieg des gefährlichen Abfalls in Deutschland wird durch gesunkenen Bedarf an Bleibatterien in Ungarn jedoch zu großen Teilen kompensiert. Der Großteil der Verschiebung zwischen Siedlungs- und Papierabfällen im Vergleich zu den Vorjahren resultiert aus einer veränderten Berechnungsgrundlage in Deutschland. In Summe sanken die Werte im Zusammenhang mit dem Rückgang im Personalbestand Deutschland. In Ungarn erhöhte sich dagegen die Menge des Papierabfalls aufgrund von verbesserter Abfalltrennung sowie durch Entsorgung veralteter Papierdokumente. Die Verwertungsquote des Deutsche Telekom Konzerns in Deutschland liegt wie in den Vorjahren bei ca. 98%. Wie an den Grafiken erkennbar, sind auch die klimaschädlichen CO2 -Emis- sionen im Deutsche Telekom Konzern insgesamt und in nahezu allen Kate- gorien – außer Scope 2-Emissionen aus Fernwärmeverbrauch – angestiegen. Ursachen dafür sind die gestiegenen Energieverbräuche und die Erhöhung von einzelnen bei der Emissionsberechnung verwendeten Faktoren seitens der IEA. Die bei der Stromerzeugung anfallenden indirekten Emissionen in Deutschland sind wie im letzten Jahr auf Null reduziert. Dies war möglich durch die Maßnahmen zur Energieeinsparung und Erhöhung der Energie- effizienz und den Erwerb von RECS-Zertifikaten (Renewable Energy Certifi- cate System) für mehr als 2 400 GWh. Zusammen mit dem über 19-prozen- tigen Anteil an erneuerbaren Energien im deutschen Strommix beziehen wir damit auch 2009 unseren gesamten Strombedarf in Deutschland direkt oder indirekt aus erneuerbaren Energiequellen. Wir beschäftigen uns intensiv mit der Ermittlung und Berichterstattung der Scope 3-Emissionen und beteiligen uns an einem Pilotprojekt der „GHG Protocol Initiative“ zum Scope 3-Reporting. Noch liegen uns keine umfassen- den Scope 3-Daten vor. Die dazu zählenden Emissionen aus Geschäfts- reisetätigkeit innerhalb der Konzerngesellschaften in Deutschland sind aber bereits im CR-Onlinebericht veröffentlicht. Der Deutsche Telekom Konzern arbeitet in Deutschland seit vielen Jahren mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket kontinuierlich daran, die betrieb- lichen Aktivitäten vom CO2-Ausstoß zu entkoppeln. Im nachfolgenden Dia- gramm wird das Ergebnis dieser Aktivitäten für unseren Stromverbrauch in Deutschland und die damit verbundenen CO2-Emissionen dargestellt. 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 1 2 3 4 5 6 1 Verstärkter Einkauf von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) 2 Anstieg des Energieverbrauchs aus technischen Gründen 3 Energieversorger stoppen Datenangaben für Anteile KWK-Strom 4 Energieversorger stoppen Datenangaben für Strommix –> Berechnung nach Deutschland-Mix 5 Einkauf von Strom aus erneuerbaren Quellen 6 Gesamter Strombedarf direkt oder indirekt aus erneuerbaren Quellen Entkopplung Stromverbrauch/CO2-Emissionen Deutsche Telekom Konzern in Deutschland. in % (1995 = 100%) 120 110 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Stromverbrauch Deutschland CO2 -Emissionen 2007a2006 20092008a 77,0 86,0 86,0 76,8 Abfallaufkommen Deutsche Telekom Konzern. Abfallarten in Tsd. t Gefährlich Technisch Papier Siedlung Andere Abfälle a Reporting seit 2008 inkl. OTE und Cosmote. Nachträgliche Korrektur Abfalldaten T-Mobile USA für 2008 und 2007 (ca. –10 000t). Daten beinhalten durch PwC verifizierte Werte Deutsche Telekom Deutschland, Magyar Telekom plc., Slovak Telekom (ohne Strabag Slowakei) und T-Mobile Netherlands. Deutschland: Einzeldaten Abfall 2009: Gefährlich 7 231t, Technisch 16 660t, Papier 6 629t, Siedlung 19 569t, Andere Abfälle 250t. Daten basieren im Bereich der Siedlungs- und Papier- abfälle auf Schätzungen und Hochrechnungen. Slovak Telekom: Einzeldaten Abfall 2009: Gefährlich 213t, Technisch 1 491t, Papier 78t, Sied- lung 1 101t. Daten für Kommunalabfall und Papier beziehen sich teilweise auf Schätzungen (durchschnittliche Menge des abgeholten Abfalls pro Abholung durch Kommune). Magyar Telekom plc.: Einzeldaten Abfall 2009: Gefährlich 421t, Technisch 537t, Papier 371t, Siedlung 2 462t. Daten für Kommunalabfall beruhen auf Schätzungen. T-Mobile Netherlands: Einzeldaten Abfall 2009: Gefährlich 1t, Technisch 1t, Papier 50t, Siedlung 255t. Angaben zum Abfallaufkommen der einzelnen Beteiligungen im CR-Onlinebericht. 0,3 11,2 35,5 8,8 21,2 20,0 28,1 8,0 20,7 26,8 28,8 10,0 20,4 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Ausgewählte Kennzahlen 53

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