Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

An die Deutsche Telekom AG, Bonn Wir haben auftragsgemäß eine betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlan- gung einer begrenzten Sicherheit ausgewählter Angaben des „Corporate Responsibility Berichts 2010“ („CR-Bericht“) für das Kalenderjahr 2009 der Deutsche Telekom AG, Bonn, (die „Gesellschaft“) durchgeführt. Die ausgewählten Angaben wurden im CR-Bericht durch ein Symbol ( ) gekennzeichnet. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Es liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft, die CR-Informationen im CR-Bericht in Übereinstimmung mit den in den Sustainability Reporting Guidelines Vol. 3 (Seite 7 bis 17) der Global Reporting Initiative (GRI) genannten Kriterien (die „GRI-Kriterien“) zu erstellen. Die Verantwortung umfasst die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur Erstellung des CR-Berichts sowie die Konzeption, Implemen- tierung und Aufrechterhaltung von Systemen und Prozessen zur Sicher- stellung der Beachtung der GRI-Kriterien bei der Erstellung des CR-Berichts unter der Vornahme von Annahmen und Schätzungen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. Verantwortung des Wirtschaftsprüfers. Unsere Aufgabe ist es, auf Grund- lage der von uns durchgeführten Tätigkeit eine Beurteilung darüber abzu- geben, ob uns Sachverhalte bekannt geworden sind, die uns zu der Annahme veranlassen, dass die mit dem Symbol ( ) gekennzeichneten Angaben des CR-Berichts für das Kalenderjahr 2009 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den GRI-Kriterien erstellt worden sind. Diese ausgewählten Angaben befinden sich in den Kapiteln „Wir leben Verant- wortung …“, „… für unsere Lieferanten“ sowie „Indikatoren und Ziele“ des CR-Berichts. Wir haben unsere betriebswirtschaftliche Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 vorge- nommen. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und den Auftrag so zu planen und durchzuführen, dass wir unsere Beurteilung mit einer begrenzten Sicherheit abgeben können. Bei einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit (z.B. einer Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB) weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine geringere Sicherheit gewon- nen wird. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers. Im Rahmen unserer betriebswirtschaft- lichen Prüfung haben wir u.a. folgende Tätigkeiten durchgeführt: – Befragungen des Managements sowie von für das Reporting von CR-Informationen zuständigen und mit der Erstellung des CR-Berichts beauftragten Mitarbeitern; – Nachvollzug der relevanten Dokumentation über die Implementierung und Eignung der relevanten Systeme und Prozesse zur Erhebung und Analyse der mit dem Symbol ( ) gekennzeichneten Angaben im CR-Bericht; – Analytische Beurteilung ausgewählter CR-Angaben; – Besuch ausgewählter Standorte sowie Durchführung standortbezogener Befragungen und Erhebungen; – Verwertung der Bestätigung externer Dritter zum Elektrizitätsbedarf des Konzerns Deutsche Telekom in Deutschland; – Stichprobenhafte Einholung von Nachweisen für die Richtigkeit der mit dem Symbol ( ) gekennzeichneten Angaben, u.a. durch Einsicht- nahme in interne Dokumente, Verträge, in Rechnungen und Berichte von externen Dienstleistern sowie durch die Analyse von Daten, die als Berichte aus IT-Systemen generiert wurden. Urteil. Auf der Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass die mit dem Symbol ( ) gekennzeichneten Angaben des CR-Berichts für das Kalenderjahr 2009 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den GRI-Kriterien erstellt worden sind. Ergänzende Hinweise – Empfehlungen. Ohne das oben dargestellte Urteil einzuschränken, sprechen wir folgende Empfehlungen aus: – Die zentrale CR-Strategie sollte noch stärker in die Ziele der Business Units integriert werden. – Die Verankerung des CR-Managements auf Ebene der Segmente und Business Units sollte weiter fortgeführt werden, die Dokumentation der zugehörigen Informationsflüsse sollte verbessert werden. – Die Berichterstattung der Ziele und Maßnahmen an die Stakeholder sollte in Bezug auf die Quantifizierung der Zielerreichung und Wirksamkeit der Maßnahmen ausgebaut werden. – Durch Einführung der CR-Datenbank wurde der Reportingprozess im gesamten Konzern einheitlicher und transparenter gestaltet. Für die Weiterentwicklung ist es wichtig, dass die Anforderungen an die inhalt- lichen Kontrollverfahren präzisiert und auf allen organisatorischen Ebenen konsequent umgesetzt werden. Frankfurt am Main, den 10. Mai 2010 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Andreas Bröcher gez. ppa. Nina Müller Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer Bescheinigung über eine unabhängige betriebswirtschaftliche Prüfung. 58

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