Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Glossar. 2G. Unter 2G versteht man den Mobilfunkstandard der zweiten Generation. In Europa wurde dieser durch das „Global System for Mobile Communi- cations“ (GSM) realisiert. 3G. Das Kürzel 3G steht für den Mobilfunkstandard der dritten Generation, der gegenüber dem Vorläufer 2G deutlich höhere Übertragungsraten ermöglicht. Die weltweit führende 3G-Technologie ist der Standard „Universal Mobile Telecommunications System“. ADSL. ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) für private Endkunden- anschlüsse: Technik zur Übertragung von hohen Datenraten (Upstream 16 kbit/s bis 640 kbit/s; Downstream bis 8 Mbit/s) auf der üblichen Kupfer- doppelader im Anschlussbereich bis etwa drei Kilometer. Siehe auch DSL. ADSL2+. Weiterentwicklung von ADSL, erhöht die Datenrate auf einen maximalen Downstream von 16 Mbit/s und den Upstream auf 1 Mbit/s. Siehe auch DSL. Backhaul. Mit Backhaul bezeichnet man die Anbindung eines vorgela- gerten, oftmals in der Hierarchie untergeordneten Netzknotens an einen zentralen Netzknoten. Zur Realisierung können alle denkbaren Über- tragungstechniken verwendet werden. Breitbandnetz. Mit dem Begriff „Breitband“ werden schnelle Übertragungs- raten für Daten bezeichnet. Carbon Footprint. Der Carbon Footprint beschreibt die Summe aller Treib- hausgase, die innerhalb einer festgelegten Zeitspanne direkt oder indirekt emittiert werden. Der Carbon Footprint kann für ein Unternehmen, eine Person oder den Lebenszyklus eines Produkts berechnet werden. Dabei werden von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung sämtliche relevante Emissionen erfasst. CO2-Äquivalente. CO2-Äquivalente (CO2e) geben das „Treibhauspotenzial“ verschiedener klimaschädlicher Gase an und verdeutlichen wie viel eine festgelegte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Vergleichswert hierzu dient Kohlendioxid (CO2). Digital Divide. Der Begriff weist auf den Umstand hin, dass nicht alle Menschen dieselben Zugangsmöglichkeiten zu modernen digitalen Infor- mations- und Kommunikationstechnologien (ICT) haben und sich ihnen aus diesem Grunde unterschiedliche soziale und wirtschaftliche Entwick- lungschancen bieten. Die Telekom sieht sich als führendes ICT-Unter- nehmen in der Verantwortung, den Menschen in ihrem Wirkungsbereich breiten Zugang zu ICT-Technologien zu ermöglichen und auf diese Weise Benachteiligungen zu verhindern. DSL (Digital Subscriber Line). Im Portfolio der Telekom als: – ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) für private Endkunden- anschlüsse: Technik zur Übertragung von hohen Datenraten (Upstream 16 kbit/s bis 640 kbit/s; Downstream bis 8 Mbit/s) auf der üblichen Kupferdoppelader im Anschlussbereich bis etwa drei Kilometer. – ADSL2+. Weiterentwicklung von ADSL, erhöht die Datenrate auf einen maximalen Downstream von 16 Mbit/s und den Upstream auf 1 Mbit/s. – VDSL (Very high bit rate Digital Subscriber Line). Neue Technik zur Über- tragung von sehr hohen Datenraten (Upstream 10 Mbit/s, Downstream 50 Mbit/s) im Glasfasernetz. ECO Mode. Der ECO Mode bezeichnet eine Funktion in der schnurlosen Datenübertragung zwischen Basisstation und Telefon bzw. Computer. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Sendeleistung der Geräte und die damit ver- bundene elektromagnetische Strahlung ohne Leistungseinbußen deutlich reduzieren. E-TASC (Electronics-Tool for Accountable Supply Chain). Das elektro- nische Branchen-Informationstool „E-TASC“ ist ein neuartiges Instrument, das uns hilft, Transparenz über die sozialen und ökologischen Aspekte unserer Lieferketten herzustellen. EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution). Funkmodulations- verfahren zur Erhöhung der Datenrate in GSM-(Global System for Mobile Communications) und TDMA-(Time Division Multiple Access) Netzen. GeSI (Global e-Sustainability Initiative). Die „GeSI“ ist eine gemeinsame Initiative weltweit führender ICT-Unternehmen mit dem Ziel, die Nachhaltig- keit der ICT-Branche zu verbessern. Auch die Telekom ist zusammen mit anderen namhaften Unternehmen Mitglied der GeSI-Inititative. Global Compact. Der Global Compact, die 2000 gegründete Initiative des damaligen Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Kofi Annan, für einen „globalen Pakt“, will die Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen, der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Gruppen unterstützen und stärken. Unternehmen sind aufgerufen, in ihrer Unternehmenspolitik zehn Prinzipien zum Schutz der Menschenrechte, zu Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards sowie zum Kampf gegen die Korruption zu beachten. Seit dem Jahr 2000 bekennt sich die Telekom ausdrücklich zu den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. Green ICT. Unter dem Stichwort Green ICT versteht man Bestrebungen, die Nutzung von ICT über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten – vom Produktdesign über die Produktion und den Einsatz von Geräten bis zu deren Verwertung. GSM (Global System for Mobile Communications). Globaler Standard für digitalen Mobilfunk. HotSpot. HotSpot bezeichnet einen Bereich, in dem Kunden ein öffentli- cher drahtloser Internetzugang über WLAN (Wireless Local Area Network) zur Verfügung steht. Realisierung erfolgt gemeinsam durch T-Home und T-Mobile. HSDPA (High Speed Downlink Packet Access). Protokollzusatz, der die Datenraten in UMTS-Netzen verbessert und eine Verbindungsgeschwindig- keit im Megabit-Bereich ermöglicht. 59

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