Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Die Technik beschleunigt den Daten-Upstream vom Mobilfunkgerät zum Netz und verkürzt außerdem die Datenlaufzeiten („Ping-Zeit“) erheblich. Damit ergänzt HSUPA optimal die HSDPA-Technik im T-Mobile Netz. Zusammen sorgen HSDPA und HSUPA dafür, dass Nutzer unterwegs ähnlich komfortabel im Internet surfen oder im Intranet arbeiten können wie über Festnetz-DSL. ICT (Information and Communication Technology). Informations- und Kommunikationstechnologie. ISO 14001. Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 formuliert weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagement- system. Im Fokus steht dabei ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Hinblick auf die Umsetzung der Umweltziele von Unternehmen und anderen Institutionen. Auf Grundlage der Norm ISO 14001 können diese ihr Umweltmanagementsystem durch unabhängige Umweltgutachter zertifizieren lassen. KPIs. Als „Key Performance Indicators“ werden in der Betriebswirtschafts- lehre Kennzahlen bezeichnet, anhand derer quantitativ bewertet werden kann, wie weit eine Organisation bei der Umsetzung wichtiger Zielset- zungen vorangekommen ist. Low Carbon Society. Der Begriff „Low Carbon Society“ bezeichnet ein Szenario für die Entwicklung der Weltwirtschaft, bei dem der Ausstoß von Treibhausgasen, insbesondere von CO2-Emissionen, deutlich gesenkt wird. Effizienzsteigerungen durch innovative Informations- und Kommu- nikationstechnologien sollen dabei einen wesentlichen Beitrag leisten, um den fortschreitenden Klimawandel zu begrenzen. LTE (Long Term Evolution). Bezeichnung einer Technologie, die für das Mobilfunknetz der nächsten Generation in Frage kommt. LTE ermöglicht Geschwindigkeiten von mehr als 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Mbit/s (Megabit pro Sekunde). Einheit der Datenübertragungsgeschwin- digkeit. RECS (Renewable Energy Certificate System). Das System wurde 2002 eingeführt, um die Entwicklung erneuerbarer Energien international vor- anzubringen. RECS ist heute in 24 europäischen Ländern sowie Kanada, den USA und Südafrika in Betrieb. Das von RECS vergebene Standard- zertifikat gewährleistet, dass identifizierbare Mengen elektrischer Energie aus bestimmten regenerativen Quellen gespeist werden, und macht rege- nerative, CO2-neutrale Energie damit frei handelbar. Durch den Erwerb der Zertifikate lässt sich beim Energieeinkauf sicherstellen, dass diese Quan- titäten ausschließlich dem Erwerber der Zertifikate zugeordnet werden. Mit Hilfe dieses Systems deckt die Telekom ihren gesamten Energie- bedarf in Deutschland aus regenerativen Quellen. Social Audit. Um die Werte der Telekom auch in unseren Beschaffungs- prozessen zur Geltung zu bringen, werden regelmäßig spezielle Unter- suchungsverfahren, sog. Social Audits, durchgeführt. Wesentliche Bestandteile der Social Audits sind: – Risikobewertung, – Lieferanten-Selbstbewertung, – Interne Lieferantenbewertung, – Persönlicher Kontakt und konstruktiver Dialog mit Lieferanten und Geschäftspartnern, – Auditbericht einschließlich der Auditbewertung. Stakeholder. Der Stakeholder-Ansatz (englisch etwa für: Inhaber eines Anspruchs) ist die Erweiterung des in der Betriebswirtschaft verbreiteten Shareholder-Value-Ansatzes. Im Gegensatz zum Shareholder-Value-Prinzip, das die Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht der Stakeholder-Ansatz, das Unternehmen in seinem gesamten sozialen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. Als Stakeholder gelten dabei neben den Shareholdern die Mitar- beiter, die Kunden, die Lieferanten sowie der Staat und die Öffentlichkeit. Statement on Extractives. Mit dem 2009 verabschiedeten, umfassenden Statement on Extractives verpflichtet die Telekom ihre Zulieferer und deren Lieferanten auf die Sozialcharta der Telekom und fordert von ihnen eine Politik, die Menschenrechtsverletzungen bei der Beschaffung von Rohstoffen vorbeugt, und konkrete Maßnahmen zu deren Umsetzung. Damit beziehen wir Stellung zu Menschenrechts-, Sozial- und Umweltproblemen bei der Gewinnung von Rohstoffen, die für die Herstellung von ICT-Produkten ver- wendet werden. T-Labs. Bei den T-Laboratories handelt es sich um das 2005 in Berlin eröffnete Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Telekom. Das der TU Berlin angegliederte Institut bietet Spitzenwissenschaftlern aus aller Welt attraktive Forschungsmöglichkeiten. Schwerpunkt der Institutsarbeit ist die Entwicklung innovativer Dienste und Lösungen für die Kunden der Telekom. UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Internationaler Mobilfunkstandard der dritten Generation, der mobile Multimedia und Telematikdienste unter dem Frequenzspektrum von 2 GHz vereinigt. VDSL (Very high bit rate Digital Subscriber Line). Neue Technik zur Übertragung von sehr hohen Datenraten (Upstream 10 Mbit/s, Down- stream 50 Mbit/s) im Glasfasernetz. Siehe auch DSL. WLAN (Wireless Local Area Network). Kabellose Funknetze für den mobilen Internetzugang. Es können auch mehrere Rechner ohne Kabel untereinander und mit einem zentralen Informationssystem, einem Drucker oder einem Scanner verbunden werden. 60

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