Corporate Responsibility Bericht 2010 - Wir leben Verantwortung.

Im Geschäftsjahr 2009 blieb die Anzahl der Kunden in Europa im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 44,2 Mio. Das operative Segment Mobilfunk USA verzeichnete hingegen einen Zuwachs von 1,0 Mio. Neukunden auf insge- samt 33,8 Mio. In Deutschland konnte T-Mobile die Marktführerschaft in den Service-Umsätzen weiter ausbauen. Breitband/Festnetz. Der Breitbandmarkt entwickelt sich insbesondere in Deutschland immer langsamer. Dennoch kann sich die Telekom in diesem schwierigen Wirtschaftsumfeld behaupten: Sie hält in Deutschland nach internen Berechnungen einen Breitbandmarktanteil von rund 46%. Dahin- gegen gibt es in Süd- und Osteuropa eine positive Entwicklung des Breit- bandmarkts. Hier verzeichnet die Telekom einen Zuwachs um 0,5 Mio. Breitbandanschlüsse auf 3,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Systemgeschäft. T-Systems bietet seinen Großkunden eine weltumspan- nende Infrastruktur an Rechenzentren und Netzen. 2009 hat das operative Segment Systemgeschäft etliche Großaufträge mit einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren akquiriert. Hierzu gehörten u.a. BP, Philips, Linde, MAN und Eskom/Transnet in Südafrika. Konzernzentrale & Shared Services. Über die genannten operativen Segmente hinaus sind neben der Konzernzentrale unter dem Dach der Deutsche Telekom AG verschiedene Geschäftseinheiten angesiedelt, die nicht zum unmittelbaren Kerngeschäft gehören. Zu den Shared Services zählen u.a. der Personaldienstleister Vivento, das Fuhrparkmanagement, die Immobilienverwaltung sowie die seit 1. April 2008 für die Buchhaltung in den operativen Segmenten zuständige Telekom Accounting GmbH. Diese Leistungen werden hauptsächlich in Deutschland erbracht. Internationalisierung. Mit ihrem Einstieg bei der griechischen Hellenic Telecommunications Organization S.A. (OTE) stärkte die Telekom im Jahr 2008 ihre Präsenz in Südosteuropa. 2009 erhöhte sie ihren Anteil bei OTE auf rund 30%. Die Cosmote-Gruppe schloss den Erwerb von Zapp in Rumänien ab. Darüber hinaus unterzeichneten die Deutsche Telekom AG und die France Télécom S.A. einen Vertrag über den Zusammenschluss ihrer britischen Gesell- schaften T-Mobile UK und Orange UK. Das Joint Venture würde die Markt- führerschaft im britischen Mobilfunksektor ermöglichen, wobei die Zustim- mung der zuständigen Behörden im Frühjahr 2010 erfolgt ist. T-Mobile USA investierte im Jahr 2009 weiter in den Ausbau des Mobilfunknetzes, sodass zum Jahresende bereits 205 Mio. US-Bürger mit dem 3G-Netz erreicht werden konnten. Geschäftsentwicklung. Die Telekom erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 64,6 Mrd. €. Sie erreichte damit einen Anstieg von 2,9 Mrd. € bzw. 4,8% im Vergleich zum Vorjahr. Die erstmalige Vollkonsolidierung der griechischen OTE trug mit 5,4 Mrd. € maßgeblich zur positiven Umsatzentwicklung bei. Nach Berücksichtigung von Konsolidierungskreiseffekten (5,5 Mrd. €) und nega- tiven Wechselkurseffekten (0,4 Mrd. €) blieb der Konzernumsatz jedoch unter Vorjahresniveau. Der Wachstumstrend des Auslandsumsatzes hielt auch im Jahr 2009 an. Der Anteil des Auslandsgeschäfts stieg von 53,2% im Jahr 2008 auf 56,6% im Jahr 2009 an. Hierbei stehen Umsatzsteigerung in den operativen Segmenten USA und Süd- und Osteuropa einem rück- läufigen Umsatz in Deutschland, Europa und im Systemgeschäft gegenüber. Das bereinigte EBITDA übertraf mit 20,7 Mrd. € den Vorjahreswert um 1,2 Mrd. €. Das Konzern-EBITDA wurde durch Sondereinflüsse in Höhe von 0,8 Mrd. € negativ beeinflusst und war dennoch mit 19,9 Mrd. € um 1,9 Mrd. € höher als im Jahr 2008. Die Telekom verzeichnete im Geschäftsjahr 2009 mit einem Konzernüber- schuss von 0,4 Mrd. € einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vor- jahreszeitraum (1,5 Mrd. €). Der bereinigte Konzernüberschuss belief sich auf 3,4 Mrd. €. Dagegen konnte der Free Cash-Flow von 7,0 Mrd. € auf Vorjahresniveau gehalten werden. Während der operative Cash-Flow leicht stieg, erhöhten sich die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen. Die Netto-Finanzverbindlichkeit der Telekom stieg mit 40,9 Mrd. € über das Vorjahresniveau. Mit 0,78 € je dividenden- berechtigte Stückaktie blieb die Höhe der Dividende auch in diesem Jahr unverändert. Für Forschung und Entwicklung wurden Aufwendungen von 0,2 Mrd. € getätigt. 5Konzernporträt

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