Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Unsere Bilanzsumme blieb im Vergleich zum Jahresende 2009 nahezu unverändert. Während die kurzfristigen Vermögenswerte um 7,8 Mrd.€ sanken, stiegen die langfristigen Vermögenswerte um diesen Betrag an. Auf der Passivseite stiegen die kurzfristigen Schulden um 1,7 Mrd.€, während die langfristigen Schulden um 2,7 Mrd.€ sanken. Im Folgenden werden die wesentlichen Veränderungen der Bilanz im Vergleich zum 31. Dezember 2009 näher erläutert: Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sank gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 2,2 Mrd.€. Detailinformationen zu dieser Veränderung sind der Konzern­Kapitalflussrechnung und den ausgewählten Erläuterungen zur Konzern­Kapitalflussrechnung im Konzern­Anhang zu entnehmen. Die Buchwerte der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögens- werte und Veräußerungsgruppen sowie der Schulden im direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermö- genswerten und Veräußerungsgruppen sanken saldiert um 5,1 Mrd.€. Die Einbringung der T­Mobile UK in ein Joint Venture mit dem Namen Every­ thing Everywhere seit dem 1. April 2010 hatte zur Folge, dass die Vermögens­ werte und Schulden der T­Mobile UK, die zum 31. Dezember 2009 als zur Veräußerung gehalten ausgewiesen waren, entkonsolidiert wurden und stattdessen die 50­prozentige Beteiligung der Deutschen Telekom an dem Joint Venture als Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen ausgewiesen wurde. Weitere Erläuterungen hierzu sind dem Konzern­ Anhang zu entnehmen. Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 0,8 Mrd.€ erhöht. Während die Vorräte, die Ertragsteuerforderungen und die übrigen Vermögenswerte insgesamt um 0,4 Mrd.€ stiegen, erhöhten sich die sonsti­ gen finanziellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 0,4 Mrd.€. In diesem Geschäftsjahr haben wir gemeinsam mit der France Télécom S.A. dem Joint Venture Everything Everywhere eine Finanzierung bereitgestellt. Diese wurde in Form einer Anleihe, die zu gleichen Teilen von beiden Gesellschaftern (jeweils 0,8 Mrd.€) erworben wurde, vorge­ nommen. Die Bewertung der kurzfristigen derivativen finanziellen Vermö­ genswerte führte dem entgegen zu einer Reduzierung um 0,2 Mrd.€. Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen von 0,9 Mrd.€ war im Wesentlichen auf Zugänge von 10,8 Mrd. € (davon Technische Anlagen und Maschinen: 2,6 Mrd. €, Erwerb Spektrum: 1,3 Mrd.€ und geleistete Anzahlungen: 4,0 Mrd.€), Wechselkurseffekte von 2,4 Mrd.€ und den Zugang des Goodwills aus dem Erwerb der STRATO von 0,2 Mrd.€ zurückzuführen. Abschreibungen von 11,8 Mrd.€ (davon erworbene immaterielle Vermögenswerte: 2,8 Mrd.€, Technische Anlagen und Maschinen: 6,1 Mrd. €) und Abgänge von 0,7 Mrd. € standen dem entgegen. Die kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende um 0,6 Mrd.€ verringert. Während die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 2,3 Mrd.€ anstiegen, sanken die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 2,9 Mrd.€. Weitere Erläuterungen hierzu sind den nachfolgenden Tabellen und den zugehörigen Erläuterungen zu entnehmen. Die übrigen Schulden (kurzfristig und langfristig) stiegen um 1,1 Mrd.€ vor allem aufgrund von gestiegenen Verbindlichkeiten im Rahmen des Vorruhestands der Beamten (0,4 Mrd.€) und um 0,5 Mrd.€ höhere passive latente Steuern (im Wesentlichen aus Wechselkurseffekten). Die Rückstellungen (kurzfristig und langfristig) sanken um 0,5 Mrd.€. Während die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen um 0,2 Mrd.€ anstiegen, reduzierten sich die Rückstellungen aus Restruk­ turierung um 0,9 Mrd.€ im Vergleich zum 31. Dezember 2009. Das Eigenkapital hat sich um 1,1 Mrd.€ auf 43,0 Mrd.€ erhöht. Die positive Entwicklung des sonstigen Ergebnisses mit 3,7 Mrd.€ (im Wesentlichen aus Währungsumrechnungen ausländischer Geschäftsbetriebe) und der Über­ schuss in Höhe von 1,8 Mrd.€ wirkten sich hierbei steigernd aus. Dagegen wirkten sich die Dividendenausschüttungen des Konzerns in Höhe von 4,0 Mrd.€ und die Kapitalherabsetzung der Deutschen Telekom AG von 0,4 Mrd.€ reduzierend aus. 72