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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Kapitalflussrechnung (Kurzfassung). 2010 Mio.€ 2009 Mio.€ 2008 Mio.€ Cashflow aus Geschäftstätigkeit 14 731 15 795 15 368 Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (Cash Capex) (8 532) (9 202) (8 707) Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 344 376 372 Free Cashflow (vor Ausschüttung und vor Investitionen in Spektrum) 6 543 6 969 7 033 Cashflow aus Investitionstätigkeit (10 711) (8 649) (11 384) Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (6 369) (5 123) (3 097) Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 50 58 (61) Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 85 (85) – Veränderung der kurzfristigen Zahlungsmittel (2 214) 1 996 826 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 808 5 022 3 026 Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns lag mit 6,5 Mrd.€ um 0,4 Mrd.€ unter dem des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2010 verringerte sich der Cashflow aus Geschäftstätig­ keit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Mrd.€ auf 14,7 Mrd.€. Neben den Effekten aus der operativen Geschäftsentwicklung waren im Wesentlichen die folgenden Effekte für diesen Rückgang verantwortlich: gegenüber dem Vorjahr geringere Einzahlungen im Rahmen von Forde­ rungsverkäufen (Factoring) in Höhe von 0,6 Mrd.€ sowie netto höhere Auszahlungen aus dem Aufbau von Vorräten in Höhe von 0,4 Mrd.€. Dem stehen höhere Einzahlungen aus erhaltenen Dividenden in Höhe von 0,4 Mrd.€ – im Wesentlichen aus einer unterjährigen Ausschüttung des Joint Venture Everything Everywhere – gegenüber. Die weiteren Verände­ rungen des Cashflows aus Geschäftstätigkeit umfassen eine Vielzahl von zum Teil gegenläufigen Effekten. Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mrd.€, während die Einzahlungen auf dem Niveau des Vorjahres blieben. Cashflow aus Investitionstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Investitions­ tätigkeit beliefen sich auf 10,7 Mrd.€ gegenüber 8,6 Mrd.€ im Vorjahr. Zu dieser Veränderung trug u.a. der Zugang der Zahlungsmittel der OTE­Gruppe in Höhe von 1,6 Mrd.€ im Vorjahr bei, dem in diesem Jahr ein Gesamteffekt aus dem Abgang der T­Mobile UK in Höhe von 0,4 Mrd.€ gegenüberstand. Darüber hinaus erwarb die Deutsche Telekom im Geschäftsjahr 2010 Anteile in Höhe von 0,8 Mrd. € an einer vom Joint Venture Everything Everywhere begebenen Anleihe und verzeichnete höhere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,4 Mrd.€, was hauptsächlich auf die Auszahlungen für den Erwerb von Mobilfunk­Lizenzen (Spektrum) in Deutschland in Höhe von 1,3 Mrd.€ zurückzuführen war. Gegenläufig entwickelten sich die Auszahlungen für Sachanlagen (0,7 Mrd.€) und Auszahlungen für Unternehmenserwerbe (0,6 Mrd. €), die sich jeweils verringerten. Gegenläufig entwickelten sich die Netto­ zahlungen aus der Veränderung kurzfristiger finanzieller Vermögenswerte, die sich um 0,8 Mrd.€ erhöhten. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Finanzie­ rungstätigkeit betrugen 6,4 Mrd.€ im Vergleich zu 5,1 Mrd.€ im Vorjahr. Neben einer netto Aufnahme von mittel­ und langfristigen Finanzverbindlich­ keiten in Höhe von 3,1 Mrd.€ (2009: 5,3 Mrd.€) ist diese Entwicklung auch auf Auszahlungen für den Rückkauf von Aktien in Höhe von 0,4 Mrd.€ zurückzuführen. Demgegenüber verringerte sich netto die Rückzahlung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 1,3 Mrd.€, während sich die Ausschüttungen der OTE um 0,2 Mrd.€ sowie der Slovak Telekom um 0,1 Mrd.€ gegenüber dem Vorjahr verringerten. Weitergehende Erläuterungen zur Konzern­Kapitalflussrechnung finden sich im Konzern­Anhang. 75Zusammengefasster Lagebericht Geschäftsentwicklung des Konzerns