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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

31.12.2010 Mio. 31.12.2009 Mio. Veränderung Mio. Veränderung % 31.12.2008 Mio. Festnetz Festnetz­Anschlüsse 24,7 26,2 (1,5) (5,7) 28,3 Breitbandanschlüsse Retail 12,0 11,5 0,5 4,3 10,6 Wholesale gebündelte Anschlüsse 1,0 1,6 (0,6) (37,5) 2,5 Teilnehmeranschlussleitung (TAL) 9,5 9,1 0,4 4,4 8,3 Wholesale entbündelte Anschlüsse 1,0 0,6 0,4 66,7 0,2 Mobilfunk Mobilfunk­Kunden* 34,7 39,1 (4,4) (11,3) 39,1 * Ab dem 1. April 2010 erfolgt automatisch eine Kündigung durch die Telekom Deutschland GmbH, wenn eine Prepaid­Karte zwei Jahre nicht aufgeladen wurde und drei Monate nicht aktiv war. Gesamt. Im operativen Segment Deutschland bündeln wir die Servicedienstleis­ tungen rund um Mobilfunk, Breitband und Festnetz­Telefonie. In den vergangenen Jahren begegneten wir immer neuen Herausforderungen: Regulatorische Entscheidungen, zunehmend gesättigte Märkte und gut aufgestellte Mitbewerber haben den Wettbewerb verschärft. Doch unser Deutschlandgeschäft hat sich in allen Märkten gut behauptet. Festnetz. Alles, was verbindet: Telefon, Internet und Fernsehen. Unser Anteil am hiesigen Breitbandmarkt liegt auch am Ende des Jahres 2010 stabil bei 46 %. Bei den Retail­Anschlüssen konnten wir rund 0,5 Mio. Neukunden gewinnen. Somit steigt die Gesamtzahl der Anschlüsse auf 12,0 Mio. Auch im Berichtsjahr haben sich für unser TV­Angebot Entertain wieder mehr als eine halbe Million Menschen entschieden: Bis zum 31. Dezember 2010 wurden insgesamt 1,6 Mio. Entertain­Pakete vermarktet. Die Anzahl der Bestandskunden steigerten wir im Berichtsjahr um 0,4 Mio. auf rund 1,2 Mio. Bis zum 31. Dezember 2010 nutzten rund 24,7 Mio. Menschen einen Festnetz­Anschluss der Deutschen Telekom. Also haben wir im Jahr 2010 zwar rund 5,7 % bzw. mehr als 1,5 Mio. Anschlüsse verloren, jedoch 0,5 Mio. weniger Anschlussverluste als im Jahr zuvor. Zum Vergleich: Ende des Jahres 2009 waren es 2,1 Mio. und Ende 2008 noch 2,5 Mio. verlorene Anschlüsse. Bei den Anschlussverlusten handelt es sich größtenteils um Kunden, die zu Kabelnetzbetreibern, Netzinfrastruktur­ anbietern und Mobilfunk­Betreibern wechseln. Dagegen stiegen die Zahlen verschiedener Vorleistungsprodukte unseres Unternehmens für die Mitbewerber, wie der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) und des entbündelten Bitstromzugangs (IP­BSA). Die Anzahl der TAL erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,4% auf nun 9,5 Mio. Anschlüsse. Die Anzahl unserer gebündelten Wholesale­Anschlüsse sank im Jahr 2010 um rund 0,6 Mio. auf 1,0 Mio. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend auch in den kommenden Jahren anhält. Grund dafür ist vor allem, dass unsere Mitbewerber, um ihr Angebot zu optimieren, von gebün­ delten zu entbündelten Wholesale­Angeboten wechseln. So verbuchen wir bei den entbündelten Angeboten einen Zuwachs von rund 0,4 Mio. Mobilfunk. Überall mitten im Leben: Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Auch 2010 haben wir weiterhin das im Vergleich zum Gesamtmarkt umsatzstärkste Mobilfunk­Geschäft in Deutschland. Wir konnten somit unseren Marktanteil steigern. Unsere Strategie, den Fokus unseres Mobil­ funk­Geschäfts auf werthaltige Vertragskunden auszurichten, ist also erfolgreich. Die Zahl unserer Mobilfunk­Kunden sank zwar um 11,3% auf 34,7 Mio., doch ist die Ursache hierfür die Bereinigung unserer Kunden­ datenbank: Auch im vergangenen Geschäftsjahr haben wir sie konsequent bereinigt und insgesamt rund 8,3 Mio. inaktive Prepaid­Kundenkarten deaktiviert. So senken wir unseren Verwaltungsaufwand. Da diese SIM­ Karten bereits seit langer Zeit inaktiv waren, steuerten sie auch nichts zu unserem Umsatz bei. Die Anzahl unserer Vertragskunden bleibt stabil bei 17,2 Mio. Für diese positive Entwicklung sehen wir zwei Gründe: – Unsere Kunden nutzen unser umfassendes Angebot an attraktiven und innovativen Smartphones, wie das neue Windows Phone 7, zahlreiche Android­Geräte und nach wie vor das Apple iPhone. – Seit November 2010 bieten wir unseren Kunden verbesserte integrierte Tarife für Telefonie und Datennutzung. Damit setzen wir bei den Vertrags­ kunden auch weiterhin auf nachhaltiges und vor allem werthaltiges Wachstum. 78