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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Kroatien. In Kroatien ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr nur leicht zurück. Positive Wechselkurseffekte der Kroatischen Kuna gegenüber dem Euro milderten den Umsatzrückgang in lokaler Währung ab. Hauptgrund für den sinkenden operativen Umsatz war die gesamtwirtschaftliche Lage; das Mobilfunk­Geschäft war hiervon viel stärker betroffen als das Festnetz. Im Mobilfunk sanken die Serviceumsätze. Obwohl die Anzahl der Mobil­ funk­Kunden leicht stieg, ließen sich die Umsatzrückgänge bei der mobilen Sprachtelefonie und im Non Voice­Bereich nicht ausgleichen. Zusätzlich belastete die im August 2009 eingeführte Mobilfunk­Abgabe die Umsätze wegen des Ganzjahreseffekts 2010 stärker als 2009. Dagegen entwickelte sich das Festnetz­Geschäft erfreulich konstant. Die positiven Beiträge aus den Umsätzen von Breitband und TV sowie den Konsolidierungskreis­ effekten konnten die Verluste aus dem klassischen Festnetz fast komplett ausgleichen. Niederlande. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wies T­Mobile Netherlands ein leichtes Umsatzminus aus, hauptsächlich wegen geringerer MVNO­ und Online­Umsätze. Dem standen positive Serviceumsätze gegenüber. Der gestiegene Anteil von Vertragskunden am Gesamtkundenbestand ließ den Umsatz aus ausgehenden Gesprächen wachsen. Zusammen mit den höheren Non Voice­Umsätzen konnten sie die durch die Regulierung ver­ ursachten negativen Effekte ausgleichen. Slowakei. In der Slowakei reduzierten sich die Umsätze gegenüber 2009 vor allem wegen der Entwicklung im Mobilfunk­Geschäft. Abgesenkte Terminierungsentgelte und Preisreduzierungen infolge der hohen Wett­ bewerbsintensität verringerten die Serviceumsätze deutlich. Höhere MVNO­Umsätze wirkten dem entgegen. Im Gegensatz zum Mobilfunk konnten wir im Festnetz­Geschäft den Umsatz steigern. Grund waren die Entwicklung der Anschlüsse im Breitband und die erfolgreiche Vermark­ tung der TV­Produkte IPTV und Satelliten­TV. Zusätzlich wirkten sich Konsolidierungskreiseffekte positiv auf den Umsatz aus. Österreich. T­Mobile Austria wies im Berichtsjahr geringere Umsätze aus, die großteils das Ergebnis niedrigerer Serviceumsätze waren. Die Umsätze aus der Sprachtelefonie sanken aufgrund der wettbewerbsbedingten Senkung des Minutenpreises sowie regulierungsbedingt geringerer Termi­ nierungsentgelte. Teilweise kompensierten Zuwächse bei den Non Voice­ Umsätzen und bei den Endgeräteverkäufen diese negativen Effekte. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Unser operatives Segment Europa erzielte im Geschäftsjahr 2010 ein bereinigtes EBITDA von 5,7 Mrd.€. Diese Minderung um 10,0% im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf zwei gegenläufige Effekte zurückzuführen: Zum einen verringerte sich das EBITDA des Segments durch die Entkonsolidierung der T­Mobile UK zum 1. April 2010; zum anderen erhöhte sich das EBITDA als Folge des Konsolidierungskreis­ effekts der OTE­Gruppe. Aufgrund der neu erlassenen Sondersteuer in Ungarn – rückwirkend für das gesamte Berichtsjahr 2010 – sank das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr. Zudem wirkten sich positive Wechselkurseffekte bei dem Polnischen Zloty, der Tschechischen Krone, dem Ungarischen Forint, der Kroatischen Kuna und dem Britischen Pfund aus. Ohne diese Effekte sank das bereinigte EBITDA um 5,5%. Griechenland. Wir erzielten 2010 im griechischen Mobilfunk­ und Fest­ netz­Geschäft mit insgesamt 1,4 Mrd.€ ein nahezu stabiles bereinigtes EBITDA, vor allem infolge des positiven Konsolidierungskreiseffekts. Ohne dessen Berücksichtigung sank das bereinigte EBITDA wegen der negativen Umsatzentwicklung. Höhere Kundenakquisitionskosten als Reaktion auf den intensiven Mobilfunk­Wettbewerb verstärkten diesen Rückgang. Ein­ sparungen bei den Gemeinkosten konnten diese Effekte nicht ausgleichen. Rumänien. In Rumänien sank das bereinigte EBITDA im Berichtsjahr gegenüber 2009 hauptsächlich durch die geringeren Umsätze im Festnetz­ Geschäft. Ferner konnten die Einsparungen bei anderen Kostenpositionen die gestiegenen Kosten für TV­Rechte nicht vollständig kompensieren. Dagegen erzielten wir im Mobilfunk im Jahresvergleich ein höheres berei­ nigtes EBITDA infolge des gestiegenen Umsatzes sowie geringerer Kundenakquisitionskosten. Ungarn. Das bereinigte EBITDA verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd.€ auf 0,6 Mrd.€. Die neu erlassene Sondersteuer beeinflusste die EBITDA­Entwicklung deutlich negativ. Die positiven Wechselkurseffekte des Ungarischen Forint gegen­ über dem Euro milderten diesen Rückgang ab. Bereinigt um die zuvor genannten Effekte wies das Mobilfunk­Geschäft ein leicht höheres bereinig­ tes EBITDA aus. Effizienzsteigernde Maßnahmen konnten den operativen Umsatzrückgang des Festnetz­Geschäfts nur teilweise auffangen. Polen. In Polen wuchs das bereinigte EBITDA 2010 auf 0,7 Mrd. €. Bereinigt um die positiven Wechselkurseffekte erhöhte sich das bereinigte EBITDA somit leicht. Geringere Kundenbindungskosten sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten, insbesondere in den Bereichen Technik und Marketing, halfen die negativen Effekte aus den Umsatzrückgängen aus­ zugleichen. Zusätzlich wirkte sich ein positiver Einmaleffekt im vierten Quartal 2010 ergebnisverbessernd aus. 86