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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Tschechische Republik. T­Mobile CZ wies 2010 ein geringeres bereinigtes EBITDA aus. Positive Wechselkurseffekte der Tschechischen Krone gegen­ über dem Euro kompensierten nur zum Teil die Rückgänge in lokaler Währung. Die Ursache dafür waren vor allem positive Einmaleffekte im zweiten Quartal 2009, die im Berichtsjahr nicht in vergleichbarer Weise anfielen. Des Weiteren wirkten sich prozessoptimierende Maßnahmen positiv auf das bereinigte EBITDA aus. Geringeren Kundenakquisitions­ und Kundenbindungskosten standen höhere Gemeinkosten aus dem Erwerb des Retail-Geschäfts der České Radiokomunikace und wegen des  deutlichen Ausbaus des 3G­Netzes im Vergleich zum Vorjahr gegenüber. Kroatien. In Kroatien erzielten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr ein bereinigtes EBITDA von 0,5 Mrd.€; dies entspricht einer Minderung von 3,4%. Der größte Anteil davon entfiel auf das Mobilfunk­Geschäft. Geringere Kundenakquisitions­ und Kundenbindungskosten sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten konnten die negativen Effekte aus den rückläufigen Mobilfunk­Umsätzen nicht auffangen. Dagegen verzeichnete das Festnetz­ Geschäft ein höheres bereinigtes EBITDA durch Einsparungen bei den allgemeinen Verwaltungskosten und durch die erfolgreiche Umsetzung von Initiativen zur Effizienzsteigerung. Niederlande. T­Mobile Netherlands steigerte 2010 das bereinigte EBITDA deutlich. Niedrigere Kundenakquisitionskosten sowie ein Einmaleffekt im zweiten Quartal 2010 verbesserten das Ergebnis. Da die Integration von Orange mittlerweile abgeschlossen ist, führten deutliche Einsparungen bei den Gemeinkosten zu einem höheren bereinigten EBITDA. Slowakei. Im Berichtsjahr reduzierte sich das bereinigte EBITDA ins­ besondere aufgrund der negativen Effekte aus den Umsätzen des Mobil­ funk­Geschäfts. Nur teilweise konnten geringere Kundenakquisitions­ und Kundenbindungskosten sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten diese ausgleichen. Auch das bereinigte EBITDA des Festnetz­Geschäfts ging zurück. Österreich. Gegenüber 2009 erzielten wir in Österreich eine stabile Entwicklung des bereinigten EBITDA. Die Einsparungen bei den Gemein­ kosten sowie ein Einmaleffekt im vierten Quartal 2010 konnten die negativen Effekte aus den Umsatzrückgängen sowie höhere Kosten für Kundengewinnung und Kundenbindung ausgleichen. EBIT. In unserem operativen Segment Europa wuchs das EBIT zum Ende des Geschäftsjahres 2010 auf 1,0 Mrd.€, vor allem bedingt durch die im Vorjahr enthaltenen Wertminderungen auf Goodwill in Höhe von 2,3 Mrd. €. Davon entfielen 1,8 Mrd.€ auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit T­Mobile UK. Dem entgegen standen die zum Jahresende 2010 notwendig gewordenen Wertminderungen auf Goodwill und Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € im Festnetz von Griechenland und Rumänien und im Mobilfunk von Rumänien und Albanien. Zu der Verbes­ serung des EBIT führte zusätzlich die Tatsache, dass im Zeitraum Septem­ ber 2009 bis März 2010 die T­Mobile UK als „zur Veräußerung gehalten“ ausgewiesen wurde und damit die planmäßigen Abschreibungen aussetz­ ten. Diese Effekte konnten den EBITDA­Rückgang mehr als kompensieren. Cash Capex. Zum 31. Dezember 2010 wiesen wir im operativen Segment Europa einen Cash Capex von insgesamt 2,0 Mrd.€ aus. Dies ist ein Rückgang gegen­ über dem Vorjahr um 19,2% oder 0,5 Mrd.€ – trotz des Konsolidierungs­ kreiseffekts der OTE­Gruppe. Außerdem trug die Entkonsolidierung der T­Mobile UK zu einem niedrigeren Cash Capex bei. Darüber hinaus führten die schwierige Marktlage sowie die Sondersteuer in Ungarn und die Mobil­ funk­Abgabe in Kroatien zu einem zurückhaltenden Investitionsverhalten der Länder. Mitarbeiter. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank 2010 in unserem operativen Segment Europa um 5,5% auf insgesamt 65 435. Die erst­ malige Vollkonsolidierung der OTE­Gruppe Anfang Februar 2009 erhöhte die Mitarbeiterzahl; dem wirkte die Entkonsolidierung der T­Mobile UK zum 1. April 2010 entgegen. Auch führten Abbauprogramme infolge von Effizienzsteigerungsmaßnahmen in mehreren Ländern zu einem geringeren durchschnittlichen Mitarbeiterbestand. Dem standen gestie­ gene Mitarbeiterzahlen durch einige kleinere Akquisitionen gegenüber. 87Zusammengefasster Lagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente