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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Operative Entwicklung. 2010 Mio.€ 2009 Mio.€ Veränderung Mio.€ Veränderung % 2008 Mio.€ Gesamtumsatz 16 087 15 471 616 4,0 14 957 Betriebsergebnis (EBIT) 2 092 2 233 (141) (6,3) 2 299 EBIT­Marge % 13,0 14,4 15,4 Abschreibungen (2 064) (2 028) (36) (1,8) (1 884) EBITDA 4 156 4 261 (105) (2,5) 4 183 EBITDA­wirksame Sondereinflüsse – – – – (57) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 4 156 4 261 (105) (2,5) 4 240 EBITDA­Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 25,8 27,5 28,3 Cash Capex (2 121) (2 666) 545 20,4 (2 540) Anzahl Mitarbeiter (im Durchschnitt) 37 795 38 231 (436) (1,1) 36 076 Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA (T­Mobile USA) erhöhte sich aufgrund von Währungsschwankungen gegenüber dem Vorjahr um 4% von 15,5 Mrd.€ auf 16,1 Mrd.€. Auf US­Dollar Basis verzeichnete T­Mobile USA einen leichten Umsatzrückgang um 1,0% gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund hierfür waren rückläufige Sprachumsätze aufgrund rückläufiger Bestandszahlen bei Endkunden (Gesamtkundenzahl ohne MVNOs und vernetzte Geräte). Darüber hinaus war bei den variablen Sprachumsätzen wegen des höheren Anteils an Kunden mit einer Flatrate und niedrigerer Roaming­Umsätze im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen. Diesem Rückgang stand ein deutlicher Zuwachs beim Datenumsatz mit Kunden gegenüber, die ein Smartphone besitzen und einen Datentarif für die mobile Breitbandnutzung gewählt haben. Die Zahl der Nutzer von Smartphones der dritten und vierten Generation, die den UMTS­, HSPA­ oder HSPA+­Standard unterstützen, hat sich seit dem Ende des Vorjahres von 3,9 Mio. auf 8,2 Mio. zum Ende des Jahres 2010 mehr als verdoppelt. Auch profitierte der Gesamtumsatz des operativen Seg­ ments gegen Ende des Jahres 2010 vom erstmaligen Angebot einer eigenen Handy­Versicherung von T­Mobile USA. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Das EBITDA sank im Geschäftsjahr 2010 auf 4,2 Mrd.€; dies entspricht einem Rückgang um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr. Auf US­Dollar Basis sank das EBITDA aufgrund des bereits erläuterten leichten Rückgangs der Umsatzerlöse und gestiegener betrieblicher Aufwendungen. Die betrieb­ lichen Aufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich, vor allem aufgrund höherer Kosten für den Endgeräteverkauf, da T­Mobile USA zahlreiche Kaufanreize im Endgerätebereich setzte, die das Interesse für Smartphones und mobile Breitbanddatentarife wecken sollten. Außerdem entstanden durch den Betrieb des HSPA+­Netzes im Festnetz­Bereich höhere Kosten, die nur teilweise durch niedrigere Aufwendungen für Roaming und Outsourcing ausgeglichen werden konnten. Teilweise konnten die im Jahr 2010 gestiegenen betrieblichen Aufwendungen auch durch niedrigere Provisionskosten ausgeglichen werden, die wiederum aus geringeren Bruttozuwächsen bei Endkunden von T­Mobile USA resultierten. EBIT. Das EBIT reduzierte sich im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 141 Mio.€ oder 6,3% auf 2,1 Mrd.€ aufgrund der bereits dargestellten Effekte. Cash Capex. Im Vorjahresvergleich sank der Cash Capex von 2,7 Mrd.€ auf 2,1 Mrd.€ im Jahr 2010. Dieser Rückgang der Investitionen im Berichtsjahr ist vor allem das Ergebnis des Ausbaus des landesweiten UMTS/HSDPA (3G)­Netzes im Jahr 2009. Die netzbezogenen Aufwendungen konzentrierten sich im Jahr 2010 auf weitere Netzinvestitionen, u.a. auf den Ausbau der Netz­ abdeckung und die Umstellung auf HSPA+. Damit bietet T­Mobile USA seinen Kunden in 100 Ballungsgebieten nunmehr das landesweit größte 4G­Netz mit HSPA+­Technologie, an das 200 Mio. Menschen zwischen Ost­ und Westküste angeschlossen werden können. Mitarbeiter. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter war 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Grund hierfür war ein Rückgang bei der Anzahl von Mitarbeitern im Kundenservice wegen des geringeren Aufkommens von Kundenanrufen, der allerdings durch eine höhere Anzahl von Mitar­ beitern im Endkundenvertrieb teilweise wieder ausgeglichen wurde. 89Zusammengefasster Lagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente