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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

EBITDA, bereinigtes EBITDA. Im Berichtsjahr erzielte unser operatives Segment Systemgeschäft ein EBITDA von 0,7 Mrd.€. Der Rückgang von 6,1% gegenüber 2009 liegt vor allem an erhöhtem Materialaufwand aufgrund von Anfangsaufwendungen im Zusammenhang mit gewonnenen Verträgen. Die steigenden Kosten wurden teilweise durch die Einsparungen ausgeglichen, die mit dem umfassenden Restrukturierungs­ und Effizienzprogramm „Save for Service“ erzielt wurden. Das EBITDA wurde durch Sondereffekte in Höhe von 0,3 Mrd.€ im Wesentlichen aus Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Das bereinigte EBITDA lag in 2010 bei 0,9 Mrd.€, ein Anstieg von 2,7%. EBIT, bereinigtes EBIT. Das bereinigte EBIT wuchs gegenüber dem Vorjahr um 45,4%. Positiv wirkte das umfassende Restrukturierungs­ und Effizienzprogramm „Save for Service“. Für einen weiteren positiven Effekt sorgten geringere Abschreibungen aufgrund wirtschaftlich begründeter Verlängerungen der Nutzungsdauern einiger Anlagegüter, wie z.B. leistungsstärkere Server. Die bereinigte EBIT­Marge stieg von 2,6% in 2009 auf 3,7% im Berichtszeitraum. Cash Capex. Der Cash Capex lag mit 0,7 Mrd.€ im Berichtszeitraum über dem Vorjahres­ wert. 2010 investierte T­Systems in neue Verträge und Kundenbeziehungen, zudem in den Ausbau der Plattform für Dynamic Computing. Positive Aus­ wirkungen der Effizienzmaßnahmen, wie z.B. die zunehmende Standardi­ sierung der ICT­Plattformen, wurden durch die Übernahme von Vermögens­ gütern im Rahmen der Vertragsabschlüsse teilweise wieder kompensiert. Mitarbeiter. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg 2010 um 2 260 auf 47 588 Mitarbeiter. Das sind 5,0% mehr als im Vorjahr. Während im Inland die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Berichtszeitraum um 452 bzw. 1,8% auf 25 095 Mitarbeiter sank, stieg sie im Ausland um 2 712 oder 13,7 %. Hier spiegeln sich die eingeleiteten Maßnahmen zur Personal­ restrukturierung wider, insbesondere im Bereich Systems Integration in Deutschland sowie die Offshore­Verlagerung bei Computing & Desktop Services. Daneben sind für den Anstieg die Übernahme von Mitarbeitern im Rahmen von gewonnenen Großaufträgen und der verstärkte Einsatz eigener Mitarbeiter aus Near­ und Offshore­Ländern ursächlich. 92