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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services reduzierte sich im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 10,1%. Eine wesentliche Ursache dafür war der Umsatzrückgang im Bereich Grund­ stücke und Gebäude im Zusammenhang mit den Flächenoptimierungen der operativen Segmente, insbesondere für Technikflächen. Einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung hatten darüber hinaus die Reduzierungen der Verrechnungen von Technikfunktionen im Konzern sowie die mengenbedingt gesunkenen Umsätze für Service­ Center­Leistungen bei Vivento. Hinzu kamen geringere Umsätze der DeTeFleetServices GmbH, die hauptsächlich aus gesunkenen Erlösen aus Fahrzeugverkäufen und einem niedrigeren Durchschnittsbestand an Flottenfahrzeugen resultierten. EBITDA, bereinigtes EBITDA. In der Berichtsperiode verschlechterte sich das bereinigte EBITDA der Konzernzentrale & Shared Services um 0,6 Mrd.€ im Vergleich zum Vorjahr. Grund dafür waren vor allem die im Vorjahr höheren Erträge aus Rückstellungsauflösungen sowie aus der Umklassifizierung von Immobilien aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten in die langfristigen Vermögenswerte. Einen ebenfalls negativen Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten der gestiegene Personalaufwand (u.a. bei Vivento) und höhere zentral anfallende Marketing­ und Technikkosten. Hinzu kamen der Umsatzrückgang bei Vivento und die in der Berichts­ periode geringeren Ergebnisbeiträge aus Immobilienverkäufen. Insgesamt wurde das EBITDA 2010 mit negativen Sondereinflüssen von 0,8 Mrd.€ belastet. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beilegung der Rechtsstreitigkeiten zwischen der Deutschen Telekom AG, Vivendi und Elektrim bezüglich des Eigentums an dem polnischen Mobilfunk­Unternehmen Polska Telefonia Cyfrowa (PTC) sowie um Aufwendungen für Personalmaßnahmen. Zum Vergleich: 2009 wirkten sich Sondereinflüsse von 0,1 Mrd.€ negativ auf das EBITDA aus – im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen. EBIT. Das EBIT sank gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mrd.€ wegen des Anstiegs der negativen Sondereinflüsse und der Entwicklung des bereinigten EBITDA. Mitarbeiter. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter lag im Berichtsjahr bei 22 312. Der Anstieg um 2 131 Mitarbeiter im Vergleich zu 2009 resultierte vor allem aus dem höheren Personalbestand bei Vivento sowie den Personalzugängen aus den im Rahmen der konzernweiten Neuausrichtung der Führungs­ struktur bei der Konzernzentrale & Shared Services integrierten Einheiten. 94