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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Die Finanzanlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Mrd.€ haupt­ sächlich aufgrund von Zugängen bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen, die sich aus der Übertragung von Finanzkontrakten im Rahmen der Ausgliederung des Geschäftsbereichs T­Home auf die Telekom Deutschland GmbH ergaben. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter­ nehmen betrugen 10,6 Mrd.€ (31. Dezember 2009: 8,6 Mrd.€) bzw. 22,2 Mrd.€ (31. Dezember 2009: 28,5 Mrd.€). Der Rückgang der Verbind­ lichkeiten resultierte überwiegend aus der Ausgliederung des Geschäfts­ bereichs T­Home. Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mrd.€, insbesondere durch den Jahresüberschuss von 3,0 Mrd. €, die Gewinn­ ausschüttung für das Vorjahr von 3,4 Mrd.€ und den Rückkauf eigener Anteile von 0,4 Mrd.€. Die Eigenkapitalquote stieg um 3,8 Prozentpunkte auf 59,3% (31. Dezember 2009: 55,5%). Kapitalflussrechnung. 2010 Mio.€ 2009 Mio.€ Veränderung Mio.€ Jahresüberschuss 2 983 4 510 (1 527) Cashflow aus Geschäftstätigkeit 751 5 442 (4 691) Cashflow aus Investitionstätigkeit (329) (2 903) 2 574 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (2 400) (767) (1 633) Nettoveränderung der flüssigen Mittel (1 978) 1 772 (3 750) Bestand der flüssigen Mittel am Anfang des Jahres 2 732 960 1 772 Bestand der flüssigen Mittel am Ende des Jahres 754 2 732 (1 978) Die Reduzierung des Cashflows aus der Geschäftstätigkeit resultiert wesentlich aus dem Rückgang des Jahresüberschusses sowie der Aus­ gliederung des Geschäftsbereichs T­Home. Die Veränderung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit ist primär auf die Ausgliederung des Geschäftsbereichs T­Home zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit ist neben der Auszahlung der Dividende in Höhe von 3,4 Mrd.€ und dem Rückkauf eigener Anteile mit einem Volumen von 0,4 Mrd.€ auch durch Mittelzuflüsse aus dem Aufbau konzerninterner Finanzverbindlichkeiten bedingt. Zusammen führte dies im Berichtsjahr zu einem reduzierten Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 0,8 Mrd.€. Risikomanagement bei der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. Wir setzen derivative Finanzinstrumente ein, um Zinsänderungs­ und Währungsrisiken zu begrenzen; also nur zu Sicherungszwecken und nicht aus spekulativen Gründen. Dabei überprüfen wir laufend die Wirksamkeit des Sicherungszusammenhangs. 98