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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Patienten von einer fachübergreifenden Betreuung und Behandlung profi­ tieren – etwa durch Klinikärzte, Hausärzte, spezialisierte Therapeuten und Reha­Einrichtungen. Für die effiziente Nutzung von Energie, das minuten­ genaue Ablesen des Stromverbrauchs im Privathaushalt, steht mit Smart Metering bereits eine Lösung bereit, die die notwendige Transparenz schafft. Derzeit arbeitet T­Systems an einer Lösung für die Stromnetze der Zukunft, den sog. Smart Grids. Sie bringen die schwankende Produktion (Wind, Sonne) und den Verbrauch in Einklang. Dabei greift T­Systems zurück auf ihr Know­how beim Betrieb komplexer Netze sowie auf ihre Branchenexpertise im Energiesektor. Mobile Enterprise. Unternehmen werden immer mobiler. T­Systems unter­ stützt sie dabei und hat im Geschäftsjahr das Mobile Enterprise Service Portfolio beachtlich weiterentwickelt: Hierin gebündelt sind alle Services rund um mobile Endgeräte im Unternehmenseinsatz – seien es klassische Mobiltelefone oder neuartige Tablets. Diese Angebote umfassen sowohl Verbindungsthemen als auch das Management der Geräte mit passenden Sicherheitsservices – jeweils als voll gemanagten Service oder alternativ als Service aus der Cloud. LIGA total! Interaktiv. Das Feature „Persönliche Konferenz“. Unseren Kunden steht eine individuelle Auswahl der parallelen Spielbegegnungen eines Fußballbundesliga­Spieltags mit weiteren Features zur Verfügung. Mit der LIGA total! Spieltagskarte kann man Fußball an einem beliebigen Spieltag genießen, also ein Schnupperangebot für Entertain­Kunden, um LIGA total! ohne Vertragsbindung zu testen. MyPhonebook. Mit MyPhonebook wird der Massenmarkt erreicht, und es bietet allen Kunden ein sicheres, auch über mehrere Endgeräte und Screens einfach nutzbares netzwerkbasiertes Adressbuch. Neben Telefonie, SMS, E­Mail und Mobilbox werden künftig vermehrt weitere Dienste wie Mediencenter oder neue Kommunikationsdienste darauf aufbauen. Visual Voice Mail (VVM) und Mobilbox Pro bieten bereits heute dem Kunden den nutzerfreundlichen Dienst einer Mobilbox. DT One Music Platform. Im November 2010 wurde eine einheitliche Plattform für Musik­Downloadservices im Konzern erfolgreich ausgerollt. Dadurch konnten Synergien beim technischen Betrieb der Services und ein einheitlicher Auftritt für Festnetz­ und Mobilfunk­Kunden erzielt werden. Auf der DT One Music Plattform werden sowohl Musicload als auch Musik­Downloadshops von Telekom Landesgesellschaften betrieben. Neues PayTV-Portfolio, Einführung eines HD-Pakets. In 2010 wurde das gesamte Entertain PayTV­Portfolio umstrukturiert. Unsere Entertain­ Kunden haben seitdem die Auswahl zwischen sechs PayTV­Paketen aus verschiedenen Genres. Außerdem wurde die Anzahl der HD­Sender (High­Definition) in 2010 stark ausgebaut. Machine-to-Machine Competence Center. Wir haben im Februar 2010 ein Machine­to­Machine Competence Center (M2M CC) gegründet und erschließen damit ein weiteres zukunftsweisendes Geschäftsfeld. Mithilfe strategischer Allianzen realisiert das M2M CC die Integration intelligenter Dienste in Endkunden­Produkte. So bietet BMW’s „Connected Drive“­ Service durch die Anbindung an das Mobilfunknetz der neuesten Genera­ tion nun zusätzliche Vorteile für den Fahrer, wie z.B. eCall Notruf­Funktion, Verkehrsinformationen und persönliche Kommunikation per E­Mails. Durch den Aufbau technischer und kommerzieller Strukturen durch das M2M CC konnten segmentspezifische Kundenlösungen weltweit vermarktet werden. Weiterhin wurde speziell die M2M­Servicequalität erforscht, um bei kritischen Applikationen, wie z.B. im Gesundheitsbereich, die Konsequenzen durch Störungen über neue Standards zu minimieren. Innovation Center München. Zukunft zum Anfassen – T­Systems hat in der bayerischen Hauptstadt ihr erstes Innovation Center eröffnet, um Innovationen erlebbar zu machen. Im Münchner Euroindustriepark können Unternehmen künftig auf rund 450 Quadratmetern neue Informations­ und Telekommunikationslösungen in einem realistischen Arbeitsumfeld testen. Kunden können eigene Ideen einbringen, um eine Lösung weiter­ zuentwickeln und sie auf ihre Anforderungen zuzuschneiden. Wissen­ schaftlicher Partner des Innovation Center Münchens ist die Münchner Ludwig­Maximilians­Universität. Aufwand und Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zu unseren Forschungs­ und Entwicklungsaufwendungen im engeren Sinne zählen produktvorbereitende Forschung und Entwicklung, wie z.B. die Suche nach alternativen Produkten, Verfahren, Systemen oder Dienstleitstungen. Dagegen erfassen wir die Aufwendungen zur Entwick­ lung von System­ und Anwendersoftware mit dem Ziel der Produktivitäts­ steigerung nicht als Forschungs­ und Entwicklungsaufwendungen. Im Geschäftsjahr 2010 lag der Forschungs­ und Entwicklungsaufwand für den Konzern mit 0,1 Mrd.€ unter dem Niveau der Vorjahre. Die Deutsche Telekom AG trägt als Konzernmutter die wesentlichen Forschungs­ und Entwicklungsaufwendungen im Konzern. Auch hier ist der Aufwand niedriger als im Vorjahr. Die Investitionen des Konzerns in zu aktivierende selbst erstellte imma­ terielle Vermögenswerte beliefen sich auf 0,2 Mrd.€ (2009: 0,2 Mrd.€). Diese Investitionen betreffen hauptsächlich selbst erstellte Software, wobei der überwiegende Anteil auf das operative Segment Deutschland entfällt. Für alle Projekte und Aktivitäten, die zu neuen Produkten und deren effizienterem Angebot an Kunden führen, arbeiteten im Berichtsjahr über 2 200 Mitarbeiter. 105Zusammengefasster Lagebericht Innovation und Produktentwicklung