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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Auf Basis dieser vorgenannten Rahmenparameter erwarten wir im opera­ tiven Segment Europa – bereinigt um den Effekt aus der Gründung des Joint Venture Everything Everywhere in Großbritannien –, dass die Umsätze und das bereinigte EBITDA 2011 gegenüber dem Vorjahr sinken werden. Für 2012 gehen wir davon aus, dass sich der Umsatzrückgang gegenüber 2011 verlangsamt und sich das bereinigte EBITDA stabilisiert. USA. Im Geschäftsjahr 2011 wollen wir in den USA das Angebot an mobilen Breitband­ und anderen Datendiensten ausbauen, neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden besser an uns binden. Positive Auswirkungen auf die Ergebnisse erwarten wir ferner durch steigende Datenumsätze, die Weiterentwicklung des Handy­Versicherungsangebots und durch betriebliche Effizienzsteigerungen. Regulatorische Veränderungen und Wettbewerbsdruck können den Umsatz und das bereinigte EBITDA in lokaler Währung negativ beeinflussen. Darüber hinaus können sich die Wechselkurse in den Jahren 2011 und 2012 deutlich auf Umsatz und bereinigtes EBITDA auf Euro­Basis auswirken. Im gleichen Zeitraum erwartet T­Mobile USA eine positive Entwicklung von Umsatz und bereinigtem EBITDA in lokaler Währung. T­Mobile USA wird sich nach wie vor darauf konzentrieren, die Netzqualität und ­abdeckung zu verbessern, und insbesondere das mobile Breitband­ netz weiter auf­ und ausbauen. Systemgeschäft. T­Systems konzentriert sich auf den Wachstumsmarkt der ICT­Services mit Lösungen für Großkunden. Hier steigt die Nachfrage nach internatio­ nalen ICT­Lösungen – nicht zuletzt durch die zunehmende Globalisierung der Unternehmen. Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechen­ zentren und Netzen betreibt T­Systems die Informations­ und Kommunika­ tionstechnik für rund 400 Großkunden: multinationale Konzerne sowie Institutionen der öffentlichen Hand und des Gesundheitswesens. Unsere Großkundensparte bietet auf dieser Basis integrierte Lösungen für die vernetzte Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Wir konnten den Grund­ stein legen für die Umsatzentwicklung der kommenden Jahre, insbesondere durch neue Großaufträge von namhaften Branchengrößen wie Deutsche Post, TUI, SBB und E.ON. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Geschäfte bei den Kunden von T­Systems im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld entwickeln werden. 1 Die Prognosen zur Umsatz­ und Ergebnisentwicklung enthalten vorausschauende Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie „antizipieren“, „annehmen“, „glauben“, „einschätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „können/könnten“, „planen“, „anstreben“, „sollten“, „werden“, „wollen“ und ähnliche Begriffe kennzeichnen voraus­ schauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen enthalten Aussagen zur erwarteten Entwicklung in Bezug auf Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA, Investitionen und Free Cashflow bis 2012. Solche Aussagen sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung in Europa oder Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, der Ausgang von Streitigkeiten, an denen die Deutsche Telekom beteiligt ist, sowie wett­ bewerbs­ und ordnungspolitische Entwicklungen. Einige Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten, die die Fähigkeit, die Ziele zu erreichen, beeinflussen können, werden im Kapitel „Risiko­ und Chancenmanagement“ im zusammengefassten Lagebericht und im „Haftungsausschluss“ am Ende des Geschäftsberichts beschrieben. Sollten diese oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir garantieren nicht, dass sich unsere vorausschauenden Aussagen als richtig erweisen. Die hier enthaltenen vorausschauenden Aussagen basieren auf der aktuellen Konzernstruktur, wobei unter Umständen noch zu beschließende Akquisitionen, Veräußerungen, Unternehmenszusammenschlüsse oder Joint Ventures unberück­ sichtigt bleiben. Diese Aussagen werden im Hinblick auf die Gegebenheiten am Tag der Veröffent­ lichung dieses Dokuments getroffen. Wir haben – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren. 2 Die Realisierung dieser Strategie steht unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der Deutschen Telekom AG ausgewiesen werden kann und die für den Aktienrückkauf erforderliche Fähigkeit zur Rücklagenbildung besteht. Voraussetzung ist darüber hinaus, dass die zuständigen Organe unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, unsere Kosten zu senken, werden wir weiter beschreiten. Schließlich zeigten die Kostensenkungs­ maßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erfreuliche Auswirkungen und werden fortgeführt. Für das operative Segment erwarten wir in 2011 einen leichten Umsatzanstieg und ein stabiles bereinigtes EBITDA und für 2012 eine leicht positive Entwicklung bei Umsatz und bereinigtem EBITDA. Konzernzentrale & Shared Services. In den Jahren 2011 und 2012 erwarten wir für die Konzernzentrale & Shared Services ein bereinigtes EBITDA, das etwa auf dem Niveau des jeweiligen Vorjahres liegt. Das bereinigte EBITDA wird im Wesentlichen durch die Aufwendungen der Konzernzentrale und die Aktivitäten zum Personalumbau über Vivento zunehmend negativ beeinflusst. Dem gegenüber stehen positive Ergebnisbeiträge aus den Shared Services. „Save for Service“-Programm. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die sich positiv auf die Rentabilität auswirken: Bis zum Jahr 2012 sollen – ausgehend vom Jahr 2009 – im Rahmen der zweiten Phase des „Save for Service“­Programms weitere 4,2 Mrd.€ an Kosten eingespart werden. 129Zusammengefasster Lagebericht Prognosen zur Umsatz­ und Ergebnisentwicklung