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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Konsolidierungskreis. In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen. Tochterunternehmen sind Gesellschaften, die direkt oder indirekt von der Deutschen Telekom beherrscht und vollkonsolidiert werden. Die Existenz und Auswirkung von potenziellen Stimmrechten, die gegenwärtig ausge- übt oder umgewandelt werden können, einschließlich von anderen Unter- nehmen gehaltener potenzieller Stimmrechte, werden bei der Beurteilung, ob ein Unternehmen beherrscht wird, berücksichtigt. Gemeinschaftsunter- nehmen sind Gesellschaften, über die mit anderen Unternehmen die gemeinschaftliche Führung ausgeübt wird. Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, auf die die Deutsche Telekom maßgeblichen Einfluss ausübt und die weder Tochterunternehmen noch Gemeinschaftsunter- nehmen sind. Assoziierte Unternehmen werden ebenso wie die Gemein- schaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Tochterunternehmen werden nicht in den Konzernabschluss einbezogen, wenn sie aus Sicht eines operativen Segments oder des Konzerns nach folgender Beurteilung unwesentlich sind: Die Summe aller nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen darf nicht mehr als 1% des Gesamtkonzernwerts bei Bilanzsumme, Umsatz, Jahres- ergebnis und Eventualforderungen, -verbindlichkeiten sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausmachen. Sollte die Grenze von 1% über- schritten werden, wird unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Konsolidierungseffekten geprüft, welches Unternehmen in den Konzern- abschluss einzubeziehen ist. Die Wesentlichkeitsbeurteilung für assoziierte und gemeinschaftlich geführte Unternehmen beschränkt sich lediglich auf die Kriterien Jahresergebnis und Eventualforderungen, -verbindlich- keiten sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen. Neben den quantitativen Kriterien werden auch qualitative Kriterien zur Beurteilung der Wesent- lichkeit eines Unternehmens für den Konsolidierungskreis herangezogen. So dürfen sich durch eine unterlassene Einbeziehung weder wesentliche Veränderungen des Segment- oder des Konzernjahresergebnisses ergeben noch weitere wesentliche Trends verschleiert werden. Der Konsolidierungskreis veränderte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt: Inland Ausland Gesamt Vollkonsolidierte Tochterunternehmen 1. Januar 2010 62 182 244 Zugänge 4 10 14 Abgänge (einschließlich Verschmelzungen) (2) (15) (17) 31. Dezember 2010 64 177 241 Nach der Equity-Methode einbezogene assoziierte Unternehmen 1. Januar 2010 5 7 12 Zugänge 0 2 2 Abgänge 0 (1) (1) 31. Dezember 2010 5 8 13 Nach der Equity-Methode einbezogene Gemeinschaftsunternehmen 1. Januar 2010 2 3 5 Zugänge 0 1 1 Abgänge 0 (1) (1) 31. Dezember 2010 2 3 5 Insgesamt 1. Januar 2010 69 192 261 Zugänge 4 13 17 Abgänge (einschließlich Verschmelzungen) (2) (17) (19) 31. Dezember 2010 71 188 259 Die Deutsche Telekom hält zum Bilanzstichtag nicht mehr als die Hälfte der Anteile an der OTE-Gruppe. Aufgrund von Gesellschaftervereinbarungen zwischen der Deutschen Telekom und der Hellenischen Republik besitzt die Deutsche Telekom die Kontrolle über 50% plus zwei stimmberechtigter Aktien und übt damit die Beherrschung der Finanz- und Geschäftspolitik über die OTE-Gruppe aus. Die Gesellschaften der OTE-Gruppe sind somit vollkonsolidierte Tochterunternehmen. 155Der Konzernabschluss Konzern-Anhang